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Leerstände von Immobilien vermeiden, nur wie?

In den meisten Großstädten in Deutschland liegen die Leerstandsquoten zwischen 1,2 Prozent und drei Prozent. Jedoch gibt es innerhalb der Städte große Unterschiede. Laut diverser Studien sind viele Objekte im Geschosswohnungsbau zeitnah revitalisierbar. In Berlin reduzierte sich die Leerstandsquote von 3,3 Prozent in 2009 auf unter 1,8 Prozent in 2014. Wie kann man als Eigentümer einer Immobilie Leerstand vermeiden, oder auch reduzieren?

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Die Hauptstadt ist ein veritabler Beweis dafür wie eine Großstadt oder auch eine Region seine Leerstandsquoten von Immobilien reduzieren kann. Zwar minimierte sich die Anzahl der noch frei am Markt handelbaren Immobilien in den letzten Jahren erheblich und Berlin hat ein klares Wohnungsproblem, jedoch gibt es auch in der 3,6-Millionen-Stadt regionale, beziehungsweise Unterschiede innerhalb der Bezirke. Ehemals mieterseitig verschmähte Bezirke wie Hellersdorf oder Marzahn haben durch ihre Durchschnittsmieten von 5,55 Euro pro Quadratmeter mittlerweile bessere Chancen neue Mieter anzuziehen, die größtenteils von Außerhalb kommen. Bezirke wie Reinickendorf im Norden der Stadt verdeutlichen mit 4,6 Prozent Leerstand, mithin fast 130.000 freien Wohnungen, dass Quadratmeterpreise von 6,86 Prozent einer der Gründe sind, warum Mieter eher andere Bezirke vorziehen. Auch ist der Anteil der sanierten Wohnungen in Marzahn mittlerweile erheblich größer als in Reinickendorf, oder auch das am Stadtrand liegende Spandau. Hier haben Immobilien- und Hausverwaltungen in Berlin in den letzten Jahren gute Arbeit geleistet.

Neben Mietzinskalkulation, auch der Sanierungsstand von Immobilien entscheidet

Am Beispiel Berlins und seinen Bezirken ist klar abzulesen, dass neben dem Mietpreis auch der Sanierungsstand der Objekte eine große Relevanz bei Neuvermietungen besitzt. Bezirke wie Spandau oder Reinickendorf verfügen über tausende von „Altlasten“ aus den sechziger und siebziger Jahren, die dringend saniert werden müssen. Dieser Sanierungsstau ist jedoch nicht nur in großen Wohnsiedlungen, wie zum Beispiel dem Märkischen Viertel schuld an der Misere, auch in Altbauten der Jahrhundertwende steckt erheblicher Sanierungsbedarf.

Eigentümergemeinschaften und Immobilienbesitzer ohne Hausverwaltung im Nachteil

Ob nun falsch kalkulierte Mieten, oder auch Sanierungsstau, die Gründe von hohen Leerständen sind abstellbar, beziehungsweise vermeidbar. Oft glauben Immobilienbesitzer oder Eigentümergemeinschaften, dass sich eine Hausverwaltung nur schlicht um die Betriebskostenabrechnung kümmern müsse. Doch weit gefehlt. Zu einer korrekten und nachhaltigen Pflege einer Immobilie gehört neben der Kompetenz über den Immobilienmarkt an sich auch der professionelle Umgang mit teils notwendigen Sanierungen, oder auch Modernisierungen, sowie ein professionelles Leerstandsmanagement. Ein Auto wird vor dem Verkauf ordentlich geputzt, doch viele Eigentümer meinen mit abgewohnten Objekten und einem zu hoch kalkuliertem Mietzins das schnelle Geld verdienen zu können.

Wie kalkuliere ich als Eigentümer Mietzins und Sanierungen richtig?

Grundlegend ist der Mietspiegel der betreffenden Region eine gute Messlatte. Weist das Objekt normale Ausstattungsmerkmale vor, ist der regionale Mietzins laut Mietspiegel meist der richtige Weg. Jedoch können durch intelligente Sanierungskonzepte weitaus höhere Einnahmen erzielt werden. Und selbst eine fachmännisch ausgeführte Modernisierung hilft dem Eigentümer dabei die Leerstandszeiten, oder auch Leerstandsquote seiner Immobilie gering zu halten. Um solche komplexen Betrachtungen auch monetär erfolgreich für den Immobilienbesitzer zu erstellen braucht es jedoch einer professionellen Herangehensweise.
Im Internet kann man sich auf Seiten wie zum Beispiel hausverwalterscout.de als Eigentümer von Immobilien nicht nur wertvolle Tipps im Umgang mit Leerstand einholen, sondern auch die regional passenden Hausverwaltung finden und sich umfassend informieren

Selbst große Investitionen können sich lohnen.

Neben Dachsanierungen oder als Beispiel neuen Abwasserleitungen, die ohnehin zum Werterhalt der Immobilie zwingend erforderlich sind, sollten auch die Wohnungen in einem vermietbaren Zustand sein. Standartgemäße aber auch funktionale Bodenbeläge, eine Einbauküche, oder ein neutral saniertes Bad ziehen schon mal einige tausend Euro nach sich, jedoch können diese Kosten in dem zukünftigen Mietzins berücksichtigt werden. Solche Kosten werten nicht nur die Immobilie an sich auf, professionelle Sanierungskonzepte, die in Zusammenarbeit zwischen Handwerkern und Hausverwaltungen erstellt werden beeinflussen die Vermietbarkeit einer Immobilie darüber hinaus immer positiv.

Und manchmal ist es nur die Palme im Wohnzimmer

Sind alle Hausaufgaben gemacht, der Mietzins marktkonform kalkuliert, das Objekt auf einem aktuellen Sanierungsstand, so sollten Eigentümer immer daran denken, dass emotionale Wahrnehmungen seitens der Mietinteressenten das Zünglein an der Waage sind. Viele Hausverwaltungen raten dazu die Objekte aufzupeppen. Das kostet zwar im ersten Schritt etwas „Kleingeld“, jedoch amortisieren sich solche Kosten zügig. Warum also nicht im Sommer frische Blumen auf den Balkon stellen um den eher kleinen Balkon wirkungsvoll in Szene zu setzen, oder auch mal eine Yuccapalme für 20 Euro ins Wohnzimmer stellen, um aus Wohnraum auch Lebensraum zu machen?!

 

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