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Teures München – Umgang mit dem angespannten Immobilienmarkt

Laut dem F+B-Mietspiegelindex 2018 ist München mit deutlichem Abstand eine der teuersten Städte in Deutschland. Die Mieten steigen stetig. Münchener Mieter haben immer weniger Kapital zur Verfügung. Doch muss das so sein? Was Mieter in München jetzt tun können, um mehr Geld in der Tasche zu behalten, beleuchtet dieser Artikel.

� unsplash.com � <a href="https://unsplash.com/photos/311YS0E1U1s" target="_blank" rel="noopener noreferrer">Camilla Bundgaard </a> (<a href="https://creativecommons.org/publicdomain/zero/1.0/deed.de" target="_blank" rel="noopener noreferrer">CC0 Public Domain</a>)

Das Problem

Die Stadt an der Isar ist beliebt und das zu Recht. Schließlich finden Einwohner und Touristen eine wirtschaftlich florierende Großstadt mit reichhaltigem Freizeit- und Kulturangebot vor. Bezahlbarer Wohnraum ist immer noch sehr gefragt. Leider entdeckten auch Immobilienspekulanten ab 2008 das boomende München für sich. Mieten stiegen und Wohnraum wurde künstlich verknappt.

Die hohen Mieten haben drastische Folgen für die Mieter in München. Eine Gentrifizierung hat in vielen Stadtteilen bereits stattgefunden. Ungeplante Ausgaben werden für Mieter existenzbedrohend. Die Folgen sind Einsamkeit und wenig soziale Teilhabe. Dabei gibt es verschiedene Möglichkeiten, die regelmäßigen Kosten möglichst niedrig zu halten.

Ausgaben für die Miete senken

Beispiel 1: Eine WG gründen und Fixkosten senken

Zweiraumwohnungen sind in München schnell vermietet. Doch die Schlange von Interessenten steht beim ersten Besichtigungstermin oft bis auf die Straße. Studenten, Singles und Alleinerziehende gehen oft leer aus. Das muss aber nicht so sein.

Wer sich mit anderen zusammentut und eine größere Wohnung nutzt, kann die Miete teilen. Dabei muss nicht zwingend ein WG-Vertrag mit dem Vermieter geschlossen werden. Es reicht manchmal schon, wenn eine Person den Vertrag übernimmt und der Rest vertraglich untereinander geregelt wird.

So kommen alle zu einer bezahlbaren Miete und großzügigem Wohnraum.

Beispiel 2: Miete ganz einsparen

Es klingt fast zu schön, um wahr zu sein. Aber Mieter können auch mietfrei in München wohnen. Homesitting macht es möglich. Dabei stellen Eigentümer ihre Wohnung oder ihr Haus ins Netz und suchen einen Homesitter für eine bestimmte Dauer. Es muss keine Miete gezahlt werden. Oft werden auch die Haustiere mitversorgt. Wer nur für 6 bis 12 Monate in München wohnen will, der kann die Miete auf diese Weise komplett einsparen. Gleichzeitig profitieren beide Parteien von der unbürokratischen Lösung.

Mietverträge genau prüfen

Wer bereits in einem Mietvertrag gebunden ist, kann trotzdem sparen. Es lohnt sich der Blick auf die Mietpreisbremse und dem Vergleich mit der eigenen Miete. Außerdem können Mängel an Wohnung und Gemeinschaftseigentum zur Minderung der Miete seitens des Mieters genutzt werden. Dabei kann der DMB Münchener Mieterverein jedem seiner Mitglieder helfen. Zusätzlich bietet der Verein Schlichtungsverfahren und rechtlichen Beistand an.

Laut einem Urteil des BGH (Az. VIII ZR 277/16) müssen Mieter keine Schönheitsreparaturen oder Renovierungsmaßnahmen bei Auszug übernehmen, wenn diese bei Einzug auch nicht vorgenommen war. So lassen sich beim Auszug erhebliche Kosten einsparen. Der BGH stellte fest, dass auch etwaige Klauseln, die die Renovierung verlangen, dann ungültig seien.

Energiekosten minimieren

Jeder Mieter kann seine monatlichen Kosten für Strom, Heizung und Wasser reduzieren. Mit diesen Tipps kann es klappen:

Heizkosten senken:

  • Heizkörper regelmäßig entlüften
  • Raumtemperatur senken
  • Elektronische Heizkörperthermostate anbringen
  • Richtig, aber kurz lüften – keine dauerhaften Kippfenster

Stromkosten reduzieren:

  • Langsam auf energiesparende Geräte umstellen – besonders bei der Waschmaschine, dem Geschirrspüler und dem Kühlschrank
  • Stand-by-Modus komplett abschalten
  • Mehrfachsteckdosen mit Abschaltfunktion installieren
  • LED Lampen verwenden und umrüsten
  • Restwärme nutzen

Zusätzlich können Haushalte ihren Stromverbrauch ermitteln. Dabei lohnt es sich, diesen mit dem Durchschnittsverbrauch zu vergleichen. Verbrauchen Sie mehr oder weniger? Dies ist ein guter Indikator für Einsparpotenziale.

Wer dies bereits getan hat, kann auf Stromvergleich.de seinen Stromanbieter wechseln. Hier werden alle Angebote von Münchener Stromanbietern nach ihrem Verbrauch berechnet. So lässt sich das günstigste Angebot finden. Denn regelmäßiges Wechseln ist oft günstiger, als jahrelang bei einem Anbieter zu bleiben. Das empfiehlt auch die Stiftung Warentest und rät zu einem jährlichen Anbieterwechsel. Die Konkurrenz unter den Anbietern können Sie sich als Verbraucher zunutze machen. So erhalten Sie den günstigsten Preis für Ihren Bedarf.

Wasser einsparen:

  • Hände mit kaltem Wasser waschen
  • Waschmaschine immer komplett gefüllt laufen lassen
  • Durchlaufdrosselung installieren lassen
  • Nur 5 Minuten duschen

Kosten sparen durch Sanierung

Nicht immer muss eine Sanierung eine Mieterhöhung oder gar eine Entmietung bedeuten. Ältere Häuser können von einer erneuerten Dämmung profitieren. Davon haben am Ende auch die Mieter eine Ersparnis. Außerdem werden energieeffiziente Sanierungen vom Staat gefördert.

Vermieter, die zusätzlich eine Solaranlage installieren, tun zudem etwas gegen den Klimawandel. Die laufenden Kosten für die Mieter reduzieren sich drastisch, auch wenn diese an der Anschaffung beteiligt werden. Natürlich setzt dies ein gutes Verhältnis zum Vermieter voraus.

Fazit

Mieter in München können viel Geld sparen, egal, ob sie gerade eine Wohnung suchen oder bereits in einem Mietvertrag sind. Gleichzeitig lohnt sich die Absicherung über einen Mieterverein oder einen Rechtsbeistand. Viele Klauseln zum Nachteil von Mietern wurden gekippt. Es lohnt sich also den eigenen Vertrag zu überprüfen und so mehr Geld in der Tasche zu haben.

 

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