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Wandel des Internets, wo geht es noch hin?

Das Internet ist aus dem Leben eines modernen Menschens nicht mehr wegzudenken. Per Laptop, Smartphone oder Tablet ist man immer und überall online, Erlebnisse werden auf Twitter veröffentlicht oder auf Facebook mit Freunden und ausgewählten Menschen geteilt. Kleidung, Essen und Elektronikartikel werden online gekauft, Rechnungen ebenfalls über das Web gezahlt. Das Internet regiert das Leben vieler Menschen und Unternehmen. Wie wird sich das World Wide Web entwickeln? Dieser Artikel gewährt einen möglichen Einblick in die Zukunft des Internets.

Das Internet ist aus dem Leben eines modernen Menschens nicht mehr wegzudenken. Per Laptop, Smartphone oder Tablet ist man immer und überall online, Erlebnisse werden auf Twitter veröffentlicht oder auf Facebook mit Freunden und ausgewählten Menschen geteilt. Kleidung, Essen und Elektronikartikel werden online gekauft, Rechnungen ebenfalls über das Web gezahlt. Das Internet regiert das Leben vieler Menschen und Unternehmen. Wie wird sich das World Wide Web entwickeln? Dieser Artikel gewährt einen möglichen Einblick in die Zukunft des Internets.

Ursprung und Geschichte des Internets

Vannevar Bush, ein US-amerikanischer Ingenieur, gilt als „Pate des Internets“. Bereits in den 1930er Jahren, die als Vorgänger des Hypertextes und Computers gelten. Seine Forschungen und Entwicklungen zu Rechenmaschinen sowie die Idee einer fiktiven Maschine, die Informationen verarbeitet, standen von Anfang an im Dienst des US-Militärs. Anfang der 60er Jahren publizierten Paul Baran und Leonard Kleinrock unabhängig voneinander Artikel, die dezentrale Netzwerke von Rechnern vorstellten. Nach Vorstellung der Autoren sollten einzelne Datenpakete selbstständig den Weg durch miteinander verbundene Rechner suchen. Sollte ein Rechner des Netzwerks ausfallen, können die Pakete auf alternative Routen ausweichen. Diese Form der Informationsvermittlung war für das US-Verteidigungsministerium von großem Interesse. Aus diesem Grund ging 1966 die sogenannte Advanced Research Project Agency (Arpanet) in Betrieb, die drei Jahre später mit der Universität von Kalifornien verbunden wurde. Dieses Computernetzwerk gilt als Ursprung des Internets. In den Folgejahren wurde weitere Universitäten und Forschungseinrichtungen angeschlossen. Die erste elektronische Nachricht wurde 1971 von Ray Tomlinson an einen Kollegen verschickt – die E-Mail war erfunden.

Der Gründer des World Wide Web (WWW) ist der britische Informatiker Tim Berners-Lee. Er entwickelte 1989 am Cern diese Lösung für Forscher, um einen unkomplizierten Datenaustausch im Internet zu ermöglichen.

Web 2.0: 2001 bis heute

Technologische Entwicklungen waren für Menschen schon immer angsterregend. Ob es die unkontrollierbare Hitze des Feuers war oder die erste Eisenbahn, die mit unvorstellbarer Geschwindigkeit große Distanzen zurücklegte. Menschen müssen sich ständig mit Veränderungen konfrontieren, auch wenn sie es nicht mögen. Seit dem 19. Jahrhundert ist aktuell fast ausschließlich eine virtuelle, und nicht physische, Evolution zu beobachten. Daten werden immer schneller über das Internet verbreitet. Das Maß an Informationen wächst von Minute zu Minute. Mittlerweile wollen so viele Menschen online gehen, dass das derzeitige IPV4 Protokoll bald unzureichend ist, um jedem Internet Nutzer eine IP zuweisen zu können.

Bereits Nietzsche beschrieb 1880 in einem seiner Fragmente eine Welt, in der es diverse Mittel gegen Langeweile gab. Zu jeder Zeit können Vorleser gehört werden. Es wird zahlreiche Feste geben, in welche einzelne Erfindungen zu einem Gesamtwerk des Festes vereinigt werden. Nietzsche definierte bereits damals die Grundphilosophie und Idee, die erst 100 Jahre später in Form des Internets geboren wurde. Jeder einzelne kann seine Ansichten und sein Wissen der breiten Öffentlichkeit kundtun und das „Fest“ aktiv mitgestalten. Tatsächlich ist das Internet heute ein Pool zahlreicher einzelner Elemente, die alle einzelne „Feste“ sind. Derzeit wird erwartet, dass im Jahr 2015 rund zwei Milliarden Menschen online sein werden. Die Drei-Milliarden-Marke soll nach aktueller Entwicklung erst 2040 erreicht werden. Ebenfalls interessant ist die Entwicklung der Geräte, die online gehen: Bis 2020 sollen 50 Milliarden Geräte mit dem Internet verbunden sein. Die rasante Entwicklung wird zwar nicht kontinuierlich fortschreiten, aber auch nicht stagnieren. Es gibt schlichtweg menschliche Grenzen während örtliche Grenzen durch das Internet wie aufgehoben scheinen. Jeder kann mit jedem zu jeder Zeit in Kontakt treten.

60 Seconds - Things That Happen On Internet Every Sixty Seconds

Infographic by Shanghai Web Designers

So weit die Theorie, denn in Realität sieht die Lage etwas anders aus. Während das Internet in gut entwickelten Ländern fast jeder nutzt, sieht es in Afrika beispielsweise ganz anders aus. Hier wurden bisher nur eine Minderheit der Einwohner zum „Fest“ eingeladen, während andere noch davon träumen. Zunächst muss also die Grundphilosophie des Internets umgesetzt werden. Noch immer werden in vielen Ländern, unter anderem in der Volksrepublik China, Informationen kontrolliert, überwacht und manipuliert. Das Internet kann nur dann ein wichtiger Meilenstein in der Entwicklung der Menschheit werden, wenn jeder zum gemeinsamen Fest beitragen kann.

An dieser Stelle erhält der Begriff Web 2.0 eine entscheidende Bedeutung. Das Web 2.0 ist eine Entwicklung, bei der Informationen und Inhalte vom User generiert und bearbeitet werden. Das Internet ist folglich nicht mehr ausschließlich eine Zusammenstellung von Inhalten weniger Personen, sondern eine Kreation vieler Beteiligten. Weblogs, Open-Source-Communities, Soziale Netzwerke und File-Sharing-Portale erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Immer mehr Menschen sind unterwegs online und teilen alle Erlebnisse mit ihren Freunden. Für den Online-Zugang unterwegs bietet sich ein Surfstick an, Informationen zu aktuellen Angeboten gibt es auf www.surf-stick.net.

Eine Vision des Web 3.0

Während das Web 2.0 bei vielen Menschen noch nicht richtig angekommen ist, wird es von anderen bereits als Buzzword abgeschrieben. Tatsächlich hat das Web 2.0 für eine riesige Informationswelle gesorgt. Folglich wird sich das „neue Internet“ nicht mit weiteren Informationen beschäftigen – davon gibt es genügend. Viel mehr wird auf der Basis des Web 2.0 das Internet ausgebaut und verbessert. Prozesse werden erleichtert und sogar automatisiert. Die Nutzung des Internets muss so erleichtert werden, dass es jeder nutzen kann, von dreijährigen Kindern bis zu 80-jährigen Rentnern.

Vor etwa fünf Jahren sagte IBM eine effiziente Sprachsteuerung voraus. Apple hat diese Vorhersage mit Siri erfüllt. Diese befindet sich zwar noch in den Kinderschuhen und ist ohne Frage verbesserungsbedürftig, die Tendenz zeigt aber, wohin die Zukunft gehen wird. Ende 2011 wagte IBM einen erneuten Blick in die Zukunft: In den nächsten Jahren soll unter anderem die Steuerung per Gedanken möglich werden. Bis dahin können allerdings bestehende Prozesse vereinfacht werden.

Das Onlinegeschäft

Jedes Jahr sagen hunderte „Experten“ voraus, wie sich das Internet entwickeln wird. Sehr häufig ist von einem Einbruch des Wachstums die Rede – dies ist bis heute allerdings noch nicht geschehen. Folgende Bereiche werden sich in Zukunft aller Wahrscheinlichkeit kontinuierlich weiterentwickeln:

  • Die Anzahl der Internetnutzer, die 24/7 online sind, wird rapide steigen. Hierzu tragen vor allem die Länder China und Indien bei.
  • Die verfügbare Datenübertragungsrate sowie das benötige Datenvolumen und Onlinespeicher werden um ein Vielfaches zunehmen.
  • Immer mehr Geschäfte werden online abgewickelt – der Umsatz des Onlinegeschäfts wird in vielen Bereichen zunehmen und teilweise das lokale Geschäft übertreffen.
  • Das Workflow wird zunehmend im Onlinebereich abgewickelt werden. Stichwort: CRM, Intranet, Support, Ticketsystem, Mitarbeiterverwaltung, Marketing, Outsourcing , Recherche
  • Großinvestoren, Big Player und innovative Unternehmen werden von dem Trend profitieren.
  • Werbung wird zunehmend personalisiert und contentorientiert sein.

Die Big Player

Im Internet ist theoretisch gesehen jeder ein Konkurrent – gleichzeitig ist aber auch jeder ein Kunde. Big Player sind ein großes Problem für kleine Unternehmen und Start Ups. Diese können sich auf dem Markt nur dann durchsetzen, wenn sie mit Innovation zu überzeugen wissen. Und selbst in diesem Fall werden sie im Regelfall von einem Big Player aufgekauft. Ein weiteres Problem mit den Big Playern ist der allgemeine Mainstream: Nutzen alle Freunde Facebook, registriert man sich automatisch bei dem Netzwerk. Die Suchmaschine Google hat es mittlerweile geschafft, dass „googlen“ als Synonym für die Recherche von Informationen genutzt wird.

Der Smart PC

Smartphones werden immer leistungsfähiger und sind mittlerweile mit Quad-Core-Prozessoren ausgestattet. Zwar prophezeien zahlreiche „Experten“ seit Jahren den Tod der PCs, in absehbarer Zeit wird dies nicht eintreten. Smartphones und Tablets sind heute nicht mehr als eine Ergänzung zum PC und Laptop. Sie können diese nicht ersetzen, das ist aber auch nicht ihre Aufgabe. Viel mehr sind sie ein Accessoire, mit dem der Nutzer immer und überall online sein und teilweise seine Arbeit unterwegs erledigen kann. Doch bereits heute werden Webseiten so entwickelt, dass sie auf allen Geräten funktioniert: Vom Smartphone über das Tablet bis hin zum PC oder Laptop. In Zukunft werden alle neuen Webseiten so optimiert sein, dass sie unabhängig vom verwendeten Gerät problemlos angezeigt werden können.

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