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Marketing

Überall ist nirgendwo: Web 3.0

Noch vor wenigen Jahren bedurfte es eines kleinen Studiums, um sich im Privathaushalt mit dem Internet zu verbinden. Während das Modem fröhlich vor sich hindudelte, konnte noch schnell der Kaffee durchlaufen. Mit der Breitbandverkabelung hat sich das aber schlagartig geändert. Neue, datenintensive Dienste (YouTube, Flickr, Facebook) beanspruchen nun einen Großteil der Zeit, die Surfer im Internet verbringen.

Noch vor wenigen Jahren bedurfte es eines kleinen Studiums, um sich im Privathaushalt mit dem Internet zu verbinden. Während das Modem fröhlich vor sich hindudelte, konnte noch schnell der Kaffee durchlaufen. Mit der Breitbandverkabelung hat sich das aber schlagartig geändert. Neue, datenintensive Dienste (YouTube, Flickr, Facebook) beanspruchen nun einen Großteil der Zeit, die Surfer im Internet verbringen.

2011 scheint aber nun auch endlich das Jahr zu sein, in dem mobile Internetdienste den Durchbruch feiern. Mittlerweile scheinen fast alle Passanten im Straßencafe ein Smartphone ihr Eigen zu nennen und schon bald werden die Verkaufszahlen höher als bei den klassischen Desktop-PCs liegen. Mit ein wenig Fantasie lässt sich leicht vorstellen, welche Möglichkeiten mobile Internetdienste bringen können: Nutzer von Lokalisierungsdiensten müssen sich nicht mehr umständlich einchecken, denn das passierte dank NFC nun automatisch. Auch Ticketkäufe könnten im Mobilitätskontext deutlich einfacher werden: Einfach das Smarthphone für einen kurzen Moment an das Lesegerät halten, schon kann die Reise losgehen. Im besten Fall merken die User also gar nicht mehr, das sie Internetdienste nutzen. Einige Experten sprechen diesbezüglich bereits vom Web 3.0, aber auch hier liegen die Gefahren auf der Hand. Wenn mein Smartphone ungehindert Daten mit der Umgebung (bsp. intelligenten Werbedisplays) teilt, wie kann das kontrolliert oder abgestellt werden? Wohin muss sich der Datenschutz entwickeln, um die Möglichkeiten des Web 3.0 voll auszuschöpfen, aber die Risiken zu minimieren?

Game on!

Eine Möglichkeit könnte sein, den spielerischen Charakter des Internets zu betonen. Facebook boomt nicht zuletzt deshalb, weil Spiele wie Farmville oder Mafia Wars die User auf der Plattform halten. Zudem hat sich die Videogame-Industrie vom belächelten Nischenprodukt zu einer echten Hollywood- und Entertainment-Konkurrenz gemausert. Schon jetzt werden Game-Elemente im Marketing (SCVNGR), bei Bildungsangeboten (erinnert sei nur an Gehirn-Jogging auf dem DS) oder im Gesundheitssektor (Wii Fit) genutzt. Theoretisch sind die Menschen nämlich bereit, ihr Verhalten zu ändern, wenn lästige Dinge in Spaß verwandelt und sie für ihre Aktionen belohnt werden. Lasse Lüders vom Social Media Club Hamburg hat in einer tollen Präsentation (Die digitale Welt als Abenteuerspielplatz) zudem weitere tolle Beispiele zum Game-Charakter des sich wandelnden Internets zusammengetragen. Natürlich könnte ein Wettbewerbs-Netz wiederum diejenigen ausschließen, die nicht kompetitiv veranlagt sind und nur konsumieren wollen. Wenn die Welt sich aber wirklich zu einem besseren Ort für alle Bewohner des Planeten entwickeln soll, wird aber kein Weg daran vorbeiführen, unsere Komfortzonen öfter als bisher zu verlassen. Von daher ist es sicherlich nicht zu viel verlangt, Müll zu trennen, Strom zu sparen oder lebenslang zu lernen. Was kann uns also Besseres passieren, als das mit einem Spiel zu verknüpfen?

 

Dr. Jan C. Rode

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