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Steuertipps

Steuertipps: Lesen Sie hier regelmäßig aktuelle Artikel und Fachbeiträge rund um das Thema Steuern.

57Artikel
Unternehmensnachfolge ohne Verkauf
Business11 Min.

Unternehmensnachfolge ohne Verkauf: Wie Unternehmer ihr Lebenswerk in eine Stiftung überführen

Jährlich 114.000 Mittelständler planen die Stilllegung ihres Betriebs, weil kein Nachfolger bereitsteht. Dabei gäbe es einen vierten Weg – einen, den Bosch, Bertelsmann und Zeiss seit Jahrzehnten vormachen. Stellen Sie sich einen Unternehmer vor, 62 Jahre alt, Geschäftsführer einer mittelständischen GmbH mit 45 Mitarbeitern und acht Millionen Euro Jahresumsatz. Das Unternehmen ist sein Lebenswerk – vor 28 Jahren in einer Garage gegründet, durch zwei Wirtschaftskrisen gesteuert, heute ein angesehener Zulieferer in der Region. Sein Sohn arbeitet als Arzt in München, seine Tochter lebt mit ihrer Familie in Lissabon. Keiner von beiden will das Unternehmen übernehmen. Ein Verkauf an einen Wettbewerber würde zwar Geld bringen, aber mit hoher Wahrscheinlichkeit auch den Standort kosten, Arbeitsplätze vernichten und einen Namen auslöschen, der in der Branche für Qualität steht. Dieses Szenario ist kein Einzelfall – es ist der Alltag im deutschen Mittelstand. Sascha Drache, renommierter Stiftungsexperte und Buchautor, der jährlich rund 100 Stiftungsgründungen begleitet, kennt diese Situation aus hunderten Beratungsgesprächen: „Die meisten Unternehmer sehen nur drei Optionen: an die Kinder übergeben, an Fremde verkaufen oder schließen. Dass es einen vierten Weg gibt – das Unternehmen in eine Stiftung zu überführen und damit für Generationen zu erhalten –, wissen erstaunlich wenige.“ Gerne erklärt er in diesem Gastbeitrag, warum die Stiftung gerade für Unternehmer ohne familiäre Nachfolge der klügste Weg sein kann. 114.000 Stilllegungen pro Jahr: Die Nachfolge-Krise in Zahlen

business-on.de Redaktion·18. März 2026
Business3 Min.

Investition mit Weitblick: wie der Mittelstand die Wärmewende zur Rendite-Chance macht

Die Energiewelt steht kopf, und für viele mittelständische Betriebe ist die Heizungsfrage längst von der Kelleretage in die Chefetage gewandert. Steigende CO2-Preise und immer strengere Umweltauflagen sorgen dafür, dass das Festhalten an alten Öl- oder Gaskesseln schleichend zur finanziellen Sackgasse wird. Doch was oft nur als lästige Pflichtaufgabe zur Dekarbonisierung wahrgenommen wird, entpuppt sich bei genauerem Hinsehen als handfester wirtschaftlicher Vorteil. Wer jetzt handelt, sichert sich nicht nur die Unabhängigkeit von fossilen Brennstoffen, sondern steigert auch nachhaltig den Wert der eigenen Gewerbeimmobilie. Die Wärmewende ist für den Mittelstand somit weit mehr als Klimaschutz sie ist eine strategische Entscheidung für langfristige Planungssicherheit und stabile Betriebskosten in einem volatilen Marktumfeld. Strategische Planung: Expertise als Fundament

business-on.de Redaktion·11. Februar 2026
Business9 Min.

Sind Steuerberater haftbar für Steuernachzahlung?

Steuernachforderungen treffen Unternehmen häufig unvorbereitet und können erhebliche finanzielle Folgen haben. Viele Verantwortliche fragen sich dann, ob Fehler in der steuerlichen Beratung dafür ursächlich sind und ob ein Steuerberater in solchen Fällen haftbar gemacht werden kann. Die rechtlichen Anforderungen sind komplex, denn Pflichtverletzung, Schaden und Kausalität müssen im Einzelfall nachweisbar sein. Dieser Beitrag behandelt die Pflichten von Steuerberatern, ihre Haftung im Fall der Nachzahlung der Steuer sowie typische Fehlerquellen, die Berater und Unternehmen kennen sollten. Sind Steuerberater bei Steuernachzahlungen haftbar?

business-on.de Redaktion·5. Dezember 2025
Business7 Min.

Dauerfristverlängerung beantragen – Fristen, Vorteile & korrekte Antragstellung für Unternehmen

Steuerliche Fristen zählen zu den zentralen Pflichten vieler Unternehmen und bestimmen, wie reibungslos interne Abläufe funktionieren. Gerade bei der Umsatzsteuer-Voranmeldung geraten Betriebe schnell unter Zeitdruck, wenn Buchhaltung, Belegfluss und operative Aufgaben gleichzeitig hohe Aufmerksamkeit verlangen. Die Dauerfristverlängerung bietet hier eine strukturierende Entlastung und schafft Planungssicherheit im Monats- oder Quartalsrhythmus. Sie erleichtert die Organisation der Finanzprozesse und reduziert typische Fehlerquellen im hektischen Geschäftsalltag. In diesem Artikel erfahren Sie, wie die Dauerfristverlängerung funktioniert, welche Voraussetzungen gelten und welche Vorteile sich daraus für Unternehmen ergeben. Was bedeutet die Dauerfristverlängerung bei der Umsatzsteuer?

business-on.de Redaktion·3. Dezember 2025
Expertentalk4 Min.

Interview mit Albert P. Ankenbauer: Steuern verstehen, Zukunft gestalten – Warum strategische Steuerberatung heute wichtiger ist als je zuvor

Steuern sind weit mehr als nur Zahlen auf einem Formular sie spiegeln unternehmerische Entscheidungen, Investitionen und Zukunftsstrategien wider. In Zeiten wirtschaftlicher Unsicherheit, steigender regulatorischer Anforderungen und digitaler Veränderungen stehen Unternehmer und Privatpersonen zunehmend vor der Frage, wie sie ihre steuerlichen Verpflichtungen nicht nur erfüllen, sondern aktiv gestalten können. Ein Experte, der seit vielen Jahren Unternehmen und Privatmandanten in dieser komplexen Welt begleitet, ist Albert P. Ankenbauer. Der erfahrene Steuerberater in Wasserburg am Inn unterstützt seine Mandanten mit Fachwissen, Weitblick und persönlicher Beratung. In seiner Kanzlei legt er besonderen Wert auf Transparenz, Vertrauen und langfristige Zusammenarbeit denn nur so entsteht ein umfassendes Verständnis für die individuellen Ziele und Herausforderungen jedes einzelnen Mandanten. Die Steuerkanzlei Ankenbauer versteht sich nicht nur als Dienstleister, sondern als strategischer Partner, der seinen Klienten hilft, Chancen zu erkennen und steuerliche Spielräume bestmöglich zu nutzen. Dabei spielt die Digitalisierung eine immer größere Rolle: Digitale Buchführung, automatisierte Abläufe und elektronische Kommunikation schaffen Effizienz und entlasten Mandanten spürbar.

business-on.de Redaktion·20. November 2025
Recht & Steuern4 Min.

Mit der Quittungspflicht Steuerhinterziehung den Kampf ansagen – Was wir von Italien lernen können

Steuerhinterziehung ist kein Kavaliersdelikt – sie kostet Staaten Milliarden und untergräbt das Vertrauen in die gesellschaftliche Ordnung. Während in Deutschland die Debatte rund um Steuertransparenz und Kassensysteme regelmäßig aufflammt, hat Italien bereits klare Maßnahmen umgesetzt. Dort ist die Bonpflicht – also die verpflichtende Ausgabe einer Quittung – fester Bestandteil der Alltagskultur geworden. Und sie wirkt. Was also können wir aus dem italienischen Modell lernen? Wie können verpflichtende Kassenbelege helfen, Steuerbetrug im Einzelhandel, in Gastronomie und Handwerk zurückzudrängen? Und warum spielt dabei nicht nur Technik, sondern auch Akzeptanz eine Rolle? Italien als Vorbild: Wie eine Kultur der Quittung entstand

business-on.de Redaktion·5. August 2025
Ratgeber12 Min.

Steuererklärung für Selbstständige: Grundlagen, Pflichten und Chancen

Wer sich für die Selbstständigkeit entscheidet, übernimmt nicht nur Verantwortung für sein Kerngeschäft, sondern auch für eine Vielzahl administrativer Aufgaben – allen voran die Steuererklärung. Sie ist nicht nur Pflicht, sondern stellt auch eine Chance dar, die Steuerlast zu optimieren. Viele Unternehmerinnen und Unternehmer – egal ob Freiberufler oder Gewerbetreibende – stehen Jahr für Jahr vor denselben Fragen: Welche Fristen gelten? Welche Formulare müssen ausgefüllt werden? Was gehört in die Anlage S, Anlage G oder Anlage EÜR? Und vor allem: Wie lässt sich der Überblick zwischen Einnahmen und Ausgaben behalten? Dieser ausführliche Ratgeber beleuchtet das Thema „Steuererklärung für Selbstständige“ umfassend – von den Grundlagen über wichtige Tipps bis hin zu konkreten Handlungsempfehlungen für die Praxis. Die Pflicht zur Steuererklärung für Selbstständige

business-on.de Redaktion·26. Juni 2025
Business7 Min.

Wie kleine Unternehmen ihre Mehrwertsteuer optimal managen

In der heutigen Geschäftswelt ist eine saubere Buchführung nicht nur Pflicht, sondern Überlebensstrategie. Besonders für kleine und mittlere Unternehmen (KMU) stellt die Mehrwertsteuer ein komplexes, oft unterschätztes Feld dar – mit zahlreichen Vorschriften, Ausnahmen und Fristen. Wer sich hier nicht gut organisiert, riskiert nicht nur Geldbußen, sondern auch schlaflose Nächte. Dabei ist eine effiziente Buchhaltung: Mehrwertsteuer für KMU im Griff zu behalten, keine Raketenwissenschaft – sondern vielmehr eine Frage der richtigen Werkzeuge und Arbeitsweise. Viele Unternehmen unterschätzen den administrativen Aufwand, den die Umsatzsteuer mit sich bringt. Dabei wäre bereits viel gewonnen, wenn regelmäßig geprüft würde, ob die geltenden Steuersätze korrekt angewendet und dokumentiert werden. Denn die Buchhaltung ist mehr als nur Pflichtprogramm – sie ist die Grundlage für fundierte Entscheidungen, für Investitionssicherheit und für Vertrauen gegenüber Kunden, Partnern und dem Finanzamt. Die Rolle der Mehrwertsteuer in der KMU-Buchhaltung

business-on.de Redaktion·23. Juni 2025
Recht & Steuern4 Min.

Steuertrends 2025: Neue Regeln, neue Spielräume für Unternehmen

Während sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mehr und mehr verschieben, verändert sich aktuell auch das steuerliche Umfeld in Deutschland. 2025 markiert dabei kein radikales Umdenken, wohl aber einen Zeitpunkt, an dem sich Entwicklungen verdichten. Digitalisierung, Nachhaltigkeit, internationale Regulierung – das Steuerrecht reagiert auf große Themen. Für Unternehmen bedeutet das: Es wird komplexer, aber auch gestaltbarer. Die Frage ist nur, wer vorbereitet ist. Neues Jahr, neue Dynamik: Warum sich 2025 steuerlich besonders anfühlt Die Ampel-Koalition hat in ihrem Koalitionsvertrag eine Modernisierung des Steuerrechts angekündigt – verbunden mit dem Ziel, den Wirtschaftsstandort Deutschland wettbewerbsfähiger zu machen. Einige dieser Vorhaben erreichen 2025 eine erste operative Tiefe. Hinzu kommen globale Entwicklungen, die national umgesetzt werden müssen: etwa die Mindestbesteuerung großer Konzerne nach OECD-Vorgaben oder die schrittweise Ausweitung digitaler Meldepflichten.

business-on.de Redaktion·26. März 2025
Finanzen13 Min.

Wann ist ein Steuerberater für Unternehmen sinnvoll? Ein Leitfaden für Startups und KMU

Steuern und Finanzen gehören zu den Themen, die Unternehmern oft Kopfzerbrechen bereiten. Besonders für Startups und kleine bis mittlere Unternehmen (KMU) ist der Umgang mit Steuerfragen eine echte Herausforderung. Zwischen Businessplänen, Kundenakquise und Produktentwicklung bleibt oft wenig Zeit, sich mit den Feinheiten des Steuerrechts auseinanderzusetzen. Dabei lauern hier viele Fallstricke: verpasste Fristen, falsche Abrechnungen oder ungenutzte Sparpotenziale können schnell teuer werden. Ein Steuerberater kann an dieser Stelle eine wertvolle Unterstützung sein. Ob bei der Unternehmensgründung, in der Wachstumsphase oder bei komplexeren steuerlichen Fragen – seine Expertise hilft, den Überblick zu behalten und Fehler zu vermeiden. Doch lohnt sich ein Steuerberater wirklich für jedes Unternehmen? Wann ist professionelle Unterstützung sinnvoll, und wann reichen auch andere Lösungen aus? Dieser Leitfaden beleuchtet die wichtigsten Aspekte rund um die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater und zeigt, wie Startups und KMU diese Entscheidung fundiert treffen können.

business-on.de Redaktion·5. Dezember 2024
Finanzen7 Min.

Geschenke an Mitarbeiter über 60 Euro: Steuerfrei oder pauschal versteuern?

Geschenke an Mitarbeiter sind ein klassisches Mittel, um Wertschätzung auszudrücken und die Motivation im Team zu stärken. Doch sobald der Wert eines Geschenks einen bestimmten Betrag übersteigt, treten steuerliche Regelungen in Kraft, die sowohl für Arbeitgeber als auch für Arbeitnehmer relevant sind. In Deutschland gelten klare Vorgaben darüber, bis zu welchem Betrag Geschenke steuerfrei bleiben und wann sie der Lohnsteuer unterliegen. Besonders bei Geschenken, die den Wert von 60 Euro übersteigen, greift eine spezielle Regelung: die Pauschalversteuerung nach § 37b EStG. Was diese Steuerregelungen bedeuten und worauf Unternehmen achten müssen, zeigt dieser Artikel. Kleinere Geschenke: Bis zu 50 Euro steuerfrei

business-on.de Redaktion·4. November 2024
Recht & Steuern9 Min.

Energetische Sanierung: Steuer-Vorteile und Fördermöglichkeiten

Energieeffiziente Sanierungen gewinnen angesichts steigender Energiekosten und der klimapolitischen Ziele zunehmend an Bedeutung. Für viele Immobilieneigentümer stellt sich jedoch die Frage, wie sie die oftmals hohen Kosten solcher Maßnahmen bewältigen können. Die Steuerermäßigung für energetische Sanierungen bietet hier eine attraktive Lösung: Durch steuerliche Vergünstigungen können Modernisierungen wie Dämmungen, Fensteraustausch oder der Einbau erneuerbarer Heizsysteme gefördert werden. Dieser Artikel beleuchtet, wer den Steuerbonus nutzen kann, welche Maßnahmen gefördert werden und wie der persönliche Steuervorteil berechnet wird, und gibt einen Überblick über Alternativen und wichtige Voraussetzungen. Was ist der Steuerbonus für energetische Sanierung? Die Steuerermäßigung für energetische Sanierung ist ein Instrument zur steuerlichen Förderung von Maßnahmen, die die Energieeffizienz von Wohngebäuden verbessern. Diese Förderung wird durch den § 35c Einkommensteuergesetz (EStG) geregelt und richtet sich speziell an private Immobilieneigentümer, die ihre selbst genutzten Wohngebäude energetisch modernisieren. Ziel dieser steuerlichen Vergünstigung ist es, den Energieverbrauch von Gebäuden langfristig zu senken und damit einen Beitrag zur Reduzierung des CO₂-Ausstoßes zu leisten. Gerade im Kontext der klimapolitischen Ziele der Bundesregierung und der Europäischen Union spielt die Reduktion des Energieverbrauchs von Bestandsgebäuden eine zentrale Rolle, da Gebäude nach wie vor einen großen Anteil an den CO₂-Emissionen in Deutschland ausmachen.

business-on.de Redaktion·16. September 2024
Business10 Min.

Länder ohne Kapitalertragsteuer

Wer Erträge aus Geldanlagen erwirtschaftet, die nicht direkt an den Fiskus weitergeleitet werden, muss in Deutschland die Kapitalertragsteuer verrichten. Dabei ist die Kapitalertragsteuer als Sonderform der Abgeltungsteuer zu betrachten. Die gute Nachricht: In vielen Ländern greift keine Kapitalertragsteuer. Hier sparen Anleger bares Geld. Doch was ist die Kapitalertragsteuer und in welchen Ländern wird diese nicht erhoben? Kapitalertragsteuer: ein Überblick

business-on.de Redaktion·16. September 2024
Finanzen6 Min.

Private Immobilien in GmbH einbringen

Wer sich als Privatperson im Besitz von einer oder mehreren vermieteten Immobilien befindet, steht eines Tages vor der Frage, mit welcher Besteuerung bei den damit verbundenen Einnahmen zu rechnen ist. Die Mieteinnahmen, die Grunderwerbsteuer, die Grundsteuer und auch die Spekulationssteuer sind von großem Interesse für das Finanzamt und die öffentliche Hand. Um die Abgaben so gering wie möglich zu halten, kann es von Vorteil sein, die infrage kommenden Immobilien in eine GmbH (Gesellschaft mit beschränkter Haftung) zu übertragen und die damit verbundenen Steuervorteile zu nutzen. Welche Möglichkeiten sind mit einer solchen Umwandlung verknüpft? Was wird unter einer Immobilien-GmbH verstanden?

business-on.de Redaktion·16. Juli 2024
Recht & Steuern10 Min.

Wegzugsbesteuerung

Die Wegzugsbesteuerung ist ein bedeutendes steuerliches Thema, das vor allem Personen betrifft, die ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt von einem Land in ein anderes verlegen. Diese Regelung stellt sicher, dass Personen, die ein Land verlassen, weiterhin ihren steuerlichen Verpflichtungen nachkommen und nicht durch den Umzug steuerliche Vorteile erlangen. In diesem Artikel werden wir uns eingehend mit der Wegzugsbesteuerung befassen, ihre Bedeutung erläutern und klären, wer von dieser Regelung betroffen ist. Außerdem erfahren Sie, ob es Möglichkeiten gibt, die Wegzugssteuer zu umgehen. Was versteht man unter Wegzugsbesteuerung?

business-on.de Redaktion·23. Mai 2024
Recht & Steuern8 Min.

Laptop von Steuer absetzen: Das sollte man wissen

Sowohl Arbeitnehmer als auch Selbstständige können Laptops beziehungsweise Computer von der Steuer absetzen. Für die einen funktioniert das über die Werbungskosten, für die anderen über die Betriebsausgaben. In diesem Artikel erfahren Sie, welche Voraussetzungen dafür erfüllt werden müssen und was Sie beachten sollten, wenn Sie Ihren Laptop von der Steuer absetzen und so Steuern sparen möchten. Anforderungen für das Absetzen von Laptops von der Steuer für Arbeitnehmer Grundsätzlich können Arbeitnehmer ihre Arbeitsmittel von der Steuer absetzen, wenn diese ausschließlich beruflich genutzt werden. Hierzu zählen beispielsweise Laptops, Smartphones oder auch Büromöbel. Wichtig ist dabei, dass die Kosten der Arbeitsmittel tatsächlich selbst getragen und nicht vom Arbeitgeber erstattet wurden. Sie können einen Laptop auch mieten, wenn Sie ihn allerdings kaufen, gilt Folgendes:

business-on.de Redaktion·16. Mai 2024
E-Commerce7 Min.

Wegzugsbesteuerung 2022

Was ist eine Wegzugsbesteuerung? Nach der deutschen Wegzugssteuer nach § 6 AStG wird die Besteuerung eines fiktiven Veräußerungsvorganges geregelt. Dieser bezieht sich in der Regel auf eine mindestens 1-prozentige Beteiligung am Kapital einer aus- oder inländischen Kapitalgesellschaft im Privatvermögen im Falle eines Wegzugs des Gesellschafters ins Ausland. Zu verstehen ist unter Wegzug in diesem Sinne die Aufgabe des Wohnsitzes in Deutschland. Doch auch die unentgeltliche Übertragung auf eine im Ausland ansässige Person oder eine Beschränkung des deutschen Besteuerungsrechts auf andere Weise sind weitere sogenannte Ersatztatbestände.

business-on.de Redaktion·27. August 2023
Steuertipps11 Min.

Steueroasen

Viele Menschen aus einem solchen Personenkreis sehen eine Steueroase oder das Steuerparadies als eine Art Zufluchtsort und verlegen deswegen ihren Wohnsitz von Deutschland in ein anderes Land, in dem sie weniger Steuern zahlen müssen. In diesem Artikel erklären wir den Begriff näher und verraten, welche Länder heute als Steueroasen gelten. Was sind Steueroasen? Gebiete oder Staaten, die als Steueroasen bezeichnet werden, erheben keine oder besonders niedrige Steuern auf Vermögen beziehungsweise Einkommen. Deswegen sind sie für Kapital aus Ländern mit besonders hohen Steuersätzen attraktiv. Plant man einen Umzug in eine Steueroase, sollte man sich vorher gut informieren, da sonst Fehler nicht auszuschließen sind.

business-on.de Redaktion·14. August 2023
Ratgeber12 Min.

Auswandern nach Irland – ein Neuanfang auf der Grünen Insel

Die Hauptstadt Dublin ist die einzige Stadt, die es auf mehr als eine halbe Million Einwohner bringt und Touristen wie Auswanderer gleichermaßen anzieht. Nach Jahrhunderten der Armut und Abwanderung verzeichnet Irland derzeit eine wachsende Wirtschaft und eine wachsende Bevölkerung. Neben der dauerhaften Befriedung des Konflikts mit Nordirland beziehungsweise dem Vereinigten Königreich und dem Protestantismus hat sich das katholische Irland in den letzten Jahrzehnten stark modernisiert und zu einem attraktiven Unternehmensstandort entwickelt. So wurde Dublin beispielsweise zu einem Zentrum der IT-Branche und hält mit Facebook einen der wichtigsten Unternehmenssitze. Alles zum Thema „Auswandern nach Irland“

business-on.de Redaktion·14. August 2023
Steuertipps5 Min.

Steueroptimierung – Spartipps für Profis

Steueroptimierung – Was versteckt sich hinter dem Fachbegriff? Steueroptimierung wird oft auch als Steuervermeidung bezeichnet. Dabei geht es um die Nutzung aller vorhandenen Möglichkeiten zur Steuerersparnis. Hier muss man die Steueroptimierung von der Steuerhinterziehung unterscheiden: Bei der Steuervermeidung wird nur mit legalen Mitteln und Verfahren gearbeitet. Tricks und Schlupflöcher können sowohl von Privatpersonen als auch von Unternehmen genutzt werden. Das Ziel dabei ist die Reduzierung der Steuerlast, indem man versucht, eine niedrige Steuerbemessungsgrundlage oder einen niedrigen Steuersatz zu erhalten.

business-on.de Redaktion·11. Februar 2023
Steuertipps11 Min.

Steuern in Zypern

Möchtest Du bis zu 90% Steuern sparen? Wir unterstützen Dich bei der Firmengründung um Ausland und senken Deine Steuerlast zu 100% legal

business-on.de Redaktion·10. Februar 2023
Steuertipps6 Min.

183-Tage-Regelung: Das verbirgt sich hinter der Steuer-Regel

Was ist die 183-Tage-Regelung? Bei der 183-Tage-Regelung handelt es sich um eine spezielle Form der Besteuerung, die zur Anwendung kommen kann, wenn ein Arbeitnehmer für einen deutschen Arbeitgeber im Rahmen der Mitarbeiterentsendung im Ausland arbeitet. Grundsätzlich besteht ein Doppelbesteuerungsabkommen zwischen Deutschland und diversen anderen Ländern der Welt. Nach diesem Abkommen hat in der Regel der Tätigkeitsstaat das Besteuerungsrecht der Einkünfte aus nicht selbstständiger Arbeit inne.

business-on.de Redaktion·9. Februar 2023
Steuertipps11 Min.

Steuern in Malta

Malta und das Steuergesetz Der offizielle maltesische Steuersatz beträgt 35 Prozent. Auf den ersten Blick klingt diese Zahl nicht gerade nach einem Steuerparadies für Unternehmer und Freiberufler. Dennoch unterhalten viele deutsche Unternehmen, wie die BASF, Puma oder die Deutsche Bank Tochtergesellschaften auf der unscheinbaren Mittelmeerinsel. Das liegt hauptsächlich daran, dass Aktionäre aufgrund zahlreicher Rückerstattungen letzten Endes lediglich eine Steuerlast von rund 5 Prozent haben.

business-on.de Redaktion·9. Februar 2023
Steuertipps12 Min.

Malta: Firma gründen

Malta nimmt vollwertig am Automatischen Informationsaustausch und am Common Reporting System teil, was bedeutet, dass Auslandskonten in Malta an die Herkunftsländer gemeldet werden und umfassende Kontrollen gegen Briefkastenfirmen und Geldwäsche installiert wurden. Wenn man es richtig angeht, kann man in Malta aber nach wie vor von sehr niedrigen Steuern profitieren. Dafür gilt es allerdings, einige Voraussetzungen zu erfüllen. Die wichtigste Voraussetzung ist, dass eine Firma in Malta auch in Malta operiert, dort also tatsächlich eine Betriebsstätte mit echten Transaktionen unterhalten wird und wichtige unternehmerische Entscheidungen (die Geschäftsführung) in Malta getroffen werden. Warum sollte man eine Firma in Malta gründen?

business-on.de Redaktion·8. Februar 2023
Steuertipps6 Min.

Quellensteuer

Was versteht man unter Quellensteuer? Bei der Quellensteuer handelt es sich um eine Erhebungsform von Steuern, die nicht etwa vom Steuerzahler selbst an den Staat gezahlt, sondern bereits bei der Entstehung von Einkünften erhoben wird. Dieses Verfahren soll Steuerpflichtigen unter anderem die Steuererklärung erleichtern. So gelten alle Steuern als Quellensteuern, die im Rahmen der beschränkten Steuerpflicht von den Einnahmen durch Steuerabzug ohne Veranlagung durch den Quellenstaat einbehalten werden. Darüber hinaus gelten als ausländische Quellensteuer jegliche Steuern, die im Quellenstaat von ausländischen Steuerpflichtigen im Rahmen der beschränkten Steuerpflicht direkt von den Erträgen erhoben werden. In den meisten Staaten werden Quellensteuern auch auf Dividenden, Zinsen und Lizenzgebühren erhoben.

business-on.de Redaktion·7. Februar 2023
Steuertipps7 Min.

Sperrminorität

Was ist eine Sperrminorität? Der Begriff der Sperrminorität beschreibt eine Situation, bei der ein positiver Beschluss beziehungsweise ein Abstimmungsergebnis durch die Gegenstimmen einer Minderheit (Minorität) verhindert werden kann. Normalerweise reicht bei demokratischen Abstimmungen eine absolute (50,1 Prozent), je nach Satzung in manchen Fällen auch schon eine einfache Mehrheit der abgegebenen Stimmen, um einen Beschluss herbeizuführen. In anderen Fällen, wie zum Beispiel einer Verfassungsänderung durch den Deutschen Bundestag (Zweidrittelmehrheit), ist eine qualifizierte Mehrheit von mehr als der Hälfte der Stimmen notwendig. Daher kann eine Minderheit der Abstimmungsberechtigten einen Beschluss blockieren beziehungsweise sich gegen ihn sperren. Im wirtschaftlichen Zusammenhang ist von einer Sperrminorität zumeist im Gesellschaftsrecht für Aktienunternehmen die Rede. Das deutsche Aktiengesetz (AktG) sieht vor, dass bestimmte Beschlüsse nur auf der Hauptversammlung und nur mit einer Dreiviertelmehrheit gefasst werden dürfen. Dazu gehören beispielsweise Beschlüsse zur Kapitalerhöhung und andere Veränderungen in der Eigentümerzusammensetzung, Beschlüsse zur Geschäftsordnung der Hauptversammlung oder zur Abberufung von Aufsichtsratsmitgliedern.

business-on.de Redaktion·7. Februar 2023
Steuertipps11 Min.

Konto in der Schweiz eröffnen – in wenigen Schritten zur Kontoeröffnung

Die Kontoeröffnung in der Schweiz auf einen Blick Besonders beliebt ist das Schweizer Bankensystem bei vermögenden Privatpersonen aus Deutschland und Österreich. Bankkonten in der Schweiz versprechen Beständigkeit, Vermögensschutz und Diskretion. So ist die Eröffnung eines Kontos bei einer Schweizer Bank für Grenzgänger interessant, die von ihrem Arbeitgeber mit Sitz in der Schweiz bezahlt werden. Darüber hinaus möchten viele Personen ein Bankkonto in Schweizer Franken führen, da dieser mehr Wertstabilität bietet als der Euro. Unabhängig davon, aus welchen Gründen man ein Bankkonto in der Schweiz eröffnen möchte – hier gilt es, einige Dinge zu beachten. Ein Schweizer Bankkonto ist für Kunden aus dem Ausland in der Regel mit hohen Gebühren verbunden. Daher spielt die Wahl des Kontos eine entscheidende Rolle.

business-on.de Redaktion·6. Februar 2023
Steuertipps9 Min.

Estland: Firma gründen

Wie kann man in Estland eine Firma gründen? Eine Firma in Estland, also eine estnische Private Company Limited, zu gründen, ist nicht schwer und geht vergleichsweise schnell vonstatten. Dabei ist es nicht einmal notwendig, dass man sich selbst vor Ort befindet. Auch ein Notartermin wird nicht fällig. In Estland kann man seine Firma theoretisch in nur 18 Minuten gründen. Dafür sollte man jedoch über das nötige Wissen verfügen und geplant vorgehen. Was spricht für eine Firmengründung in Estland?

business-on.de Redaktion·5. Februar 2023
Steuertipps10 Min.

Offshore-Firma gründen

Steuerersparnisse oder der Schutz vor Gläubigern gehören allerdings zu den Hauptmotiven der Gründung vieler Offshore Gesellschaften. Generell sind die im Ausland geltenden Gesetze und Regularien inklusive ihrer Überwachung und Durchsetzung durch die entsprechenden Behörden einer der Hauptgesichtspunkte bei der Wahl eines ausländischen Firmensitzes. Die geltenden Regeln und die Strenge ihrer Durchsetzung beeinflussen aber nicht nur die zu zahlenden Steuern, sondern die gesamte Geschäftstätigkeit. Der Wahl des richtigen Firmensitzes für eine Offshore-Firma ist daher alles andere als trivial und will gut überlegt sein. Was versteht man unter einer Offshore-Firma?

business-on.de Redaktion·5. Februar 2023
Steuertipps8 Min.

Firma im Ausland gründen – so sparen Gründer legal Steuern 

Wie kann man eine Firma im Ausland gründen? Die verschlafene – oder wie die SZ es nennt: die “zerredete” – Digitalisierung in Deutschland ist ein Dilemma. Denn die deutsche Wirtschaft wird von den fehlenden digitalen Infrastrukturen und dem allgemeinen schlechten Internetzugang ausgebremst. Zudem sind rein digitale Abläufe in deutschen Behörden nicht vorgesehen. Für Gründer kann allein dieser Umstand dazu führen, sich gegen eine Firmengründung in Deutschland zu entscheiden.

business-on.de Redaktion·5. Februar 2023
Steuertipps9 Min.

Steuern in der GbR

Was ist eine GbR? Die GbR steht für eine Gesellschaft bürgerlichen Rechts und stellt eine von vielen Rechtsformen in Deutschland dar. Eine GbR ist dabei ein Zusammenschluss mindestens zweier Gründer, die sich zu einer Personengesellschaft vereinen, um gemeinsam einen Geschäftszweck zu verfolgen. Eine GbR muss nicht in das Handelsregister eingetragen werden – dafür darf der Jahresumsatz dieser Gesellschaftsform 250.000 Euro nicht übersteigen. Wird dieser Betrag überschritten, gilt die GbR als Handelsgewerbe und muss auch in das Handelsregister eingetragen werden. Mehr zur GbR gibt es hier zu erfahren.

business-on.de Redaktion·4. Februar 2023
Steuertipps9 Min.

Die Steuern in Europa im Vergleich

Was sind Steuern? Als Steuer bezeichnet man eine Geldleistung ohne Anspruch auf Gegenleistung, die an einen öffentlich-rechtlichen Empfänger (Gemeinden, Länder oder Bund) von all denjenigen gezahlt werden, die aufgrund bestimmter Voraussetzungen steuerpflichtig sind. Steuerpflichtig können dabei sowohl natürliche als auch juristische Personen, wie beispielsweise Unternehmen, sein. Ihren Ursprung haben die Steuern in den sogenannten Naturalabgaben oder Frondiensten, die bis ins 19. Jahrhundert gegenüber den Grundherren in Form von Sach- oder Dienstleistungen erbracht werden mussten. Heute sind Steuern reine Geldleistungen, die in der Regel den Großteil der Finanzierung eines modernen Staates tragen.

business-on.de Redaktion·4. Februar 2023
Steuertipps3 Min.

Rückwirkende Erstattung aus mehreren Gründen

Wird ein Immobiliengeschäft später wieder rückgängig gemacht, setzt das Finanzamt die Grunderwerbsteuer auf formlosen Antrag erst gar nicht fest oder hebt den Steuerbescheid wieder auf. Diese gesetzliche Option ist vielen Hauserwerbern unbekannt, obwohl die Steuer aus drei Gründen rückwirkend wieder entfallen kann: Ein Erwerbsvorgang wird durch Vereinbarung rückgängig gemacht, bevor das Eigentum am Grundstück auf den Erwerber übergegangen ist, und die Rückgängigmachung erfolgt innerhalb von zwei Jahren. Dies erfasst in erster Linie die auf einem freien Willensentschluss der Vertragsparteien beruhende und in deren gegenseitigem Einvernehmen erfolgende Aufhebung eines Erwerbsvorgangs durch einen Aufhebungsvertrag. Vertragsbedingungen werden nicht erfüllt und der Erwerbsvorgang wird vor Eigentumsübergang aufgrund eines Rechtsanspruchs rückgängig gemacht. Hierfür sind keine Fristen vorgesehen. Klassischer Fall ist hier der Vorbehalt im ehemaligen Kaufvertrag, dass der Erwerber bei Eintritt einer bestimmten Bedingung ein Rücktrittsrecht hat. Dann wird die Steuer unabhängig vom Zeitraum (zur Definition Zeitraum) erstattet, also auch noch nach mehr als zwei Jahren.

business-on.de Redaktion·25. August 2022
Recht & Steuern3 Min.

Geschenke an Mitarbeiter – So spart man Steuern

Geschenke als die steuerfreie Alternative zur Gehaltserhöhung Die gesetzliche Grundlage für Sachzuwendungen an Mitarbeiter bildet das Einkommenssteuergesetz (EStG.), Paragraf 37b. Demnach sind Sachzuwendungen sowie Geschenke bis zu einem vorgegebenen Freibetrag sozialversicherungs- und steuerfrei. Außerdem existieren sogenannte Rabattfreibeträge, mit denen der Arbeitnehmer mitunter Vergünstigungen für die Produkte und Dienstleistungen des Arbeitgebers wahrnehmen kann. Da Sachzuwendungen steuerlich anders als die normalen Gehaltszahlungen behandelt werden, profitieren beide Seiten. Während der Arbeitgeber niedrigere Sozialversicherungsbeiträge entrichten muss, fällt für den Arbeitnehmer die Steuerlast geringer aus. Demnach ersetzen Sachzuwendungen immer häufiger die klassische Gehaltserhöhung. Quelle: www.source-werbeartikel.com

business-on.de Redaktion·29. Mai 2022
Recht & Steuern4 Min.

Dienstreisen von der Steuer absetzen – das sollte man beachten

Fast zwei Jahre lang haben Unternehmen Dienstreisen aufgrund der weltweiten Pandemie auf ein notwendiges Minimum reduziert. Doch bei sinkender Inzidenz fahren immer mehr Betriebe Kunden-, Lieferanten- und Messebesuche hoch. Die Absetzbarkeit von Dienstreisen sorgt für finanzielle Erleichterungen und erhöht die Chance auf steuerliche Rückerstattungen. Um das Beste aus der Steuererklärung herauszuholen, sollten Arbeitnehmer Dienstreisen unbedingt absetzen. Denn die entstandenen Kosten, die der Arbeitgeber nicht übernimmt, können in der Steuererklärung als Werbungskosten geltend gemacht werden. Viele Arbeitnehmer verschenken bei der Steuer Geld Die Steuererklärung gehört zu den Dingen, die man gerne hinausschiebt – sei es aus Angst vor Nachzahlungen oder weil die vielen Formulare und Regelungen schier undurchschaubar zu sein scheinen. Einkommensteuerpflichtige befürchten, Angaben zu vergessen oder an falscher Stelle einzufügen und dabei unbeabsichtigt Steuern zu hinterziehen oder Geld zu verschenken.

business-on.de Redaktion·2. August 2021
Steuertipps8 Min.

Kryptowährungen und die Steuern: Tools für die Krypto-Steuererklärung

Überblick und Allgemeines zur Krypto-Steuererklärung Der Handel mit Kryptowährungen wie Bitcoin, Etherum & Co. Ist grundsätzlich in der Steuererklärung zu berücksichtigen. Die Steuerbehörden interessieren sich für alle Trades, Gewinne und Verluste aus dem Handel mit virtuellen Währungen. Nach der Klassifikation der BaFin (Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht) sind Kryptowährungen als Kryptowerte gemäß § 1 Abs. 11 Satz 1 Nr. 10 KWG einzustufen, womit es sich um Finanzinstrumente handelt. Sie sind digitale Darstellungen von Werten, die seitens keiner öffentlichen Stelle oder Zentralbank herausgegeben oder garantiert werden. Daher besitzen sie nicht den gesetzlichen Status einer Währung oder den von Geld. Aus Sicht des Finanzamtes werden Kryptowährungen damit als privates Geld deklariert. Das Trading mit Bitcoin, Ethereum, Ripple oder anderen virtuellen Währungen gilt steuerlich damit als privates Veräußerungsgeschäft beziehungsweise als Spekulationsgeschäft. Auf Gewinne (beispielsweise aus der Veräußerung) werden daher gegebenenfalls Steuern fällig. Für die Steuerfälligkeit ist das Erwerbsdatum der jeweiligen Kryptowährung wichtig. Hier sind zwei Fälle steuerlich zu unterscheiden, die sich auf die Haltefrist beziehen:

business-on.de Redaktion·30. März 2021
Steuertipps3 Min.

Neu ab 2021: Die Grundrente

Was ist die Grundrente? Die Grundrente ist eine Art Rentenzuschlag. Wer viele Jahre nur wenig in die Rentenkasse eingezahlt hatte, bekam bislang auch nur eine sehr niedrige Rente – teilweise noch unter dem Niveau der Grundsicherung. Die Große Koalition hat im Sommer 2020 beschlossen, dieses Problem mit der sogenannten Grundrente zu lösen: Rentnerinnen und Rentner sollen ab dem 1. Januar 2021 so viel Geld bekommen, dass sie über der Grundsicherung liegen. Wer bekommt die Grundrente?

business-on.de Redaktion·3. November 2020
Steuertipps2 Min.

Auch in diesem Jahr: Mehr Zeit für die Steuererklärung

Abgabefrist für die Steuererklärung ist zwei Monate länger Jeder, der seine Steuererklärung selbst erstellt, kann sich seit 2018 zwei Monate mehr Zeit lassen. Früher galt der 31. Mai als Abgabetermin für die Steuererklärung aus dem Vorjahr; inzwischen ist es der 31. Juli. Das gleiche Prinzip gilt auch für die Profis, also Steuerberater und Lohnsteuerhilfevereine: Sie haben seit 2018 theoretisch Zeit bis zum letzten Februar-Tag des Zweitfolgejahres, um die Steuererklärung ihrer Mandanten beziehungsweise Mitglieder einzureichen.

business-on.de Redaktion·30. Juni 2020
Steuertipps2 Min.

Renovierungsarbeiten in den eigenen vier Wänden – was man steuerlich geltend machen kann

Schönheitsreparaturen oder Renovierungsarbeiten? Grundsätzlich sind Vermieter zur regelmäßigen Renovierung einer Immobilie verpflichtet. Laut Mietrecht gibt es allerdings die Möglichkeit, diese Pflicht auf den Mieter zu übertragen. In Mietverträgen wird dann häufig von Schönheitsreparaturen gesprochen. Darunter fallen das Tapezieren, Streichen oder Kalken von Wänden und Decken sowie die Instandhaltung bzw. Ausbesserung von Fußböden oder Türen und Fensterinnenseiten. Einschränkung: Es muss ein konkreter Renovierungsbedarf bestehen. Regulierungen und Fristen, die in bestimmten Abständen zur Renovierung auffordern, sind rechtlich nicht zulässig. Davon zu unterscheiden sind die so genannten Substanzschäden wie zerkratzte Böden oder defekte Wasserhähne. Nur wenn der Vermieter die Schuld des Mieters am Schaden nachweisen kann, muss dieser dafür aufkommen.

business-on.de Redaktion·8. Januar 2020
Steuertipps11 Min.

Die 10 besten Steuertipps für Unternehmer

Weiterhin wartet Deutschland auf die große Steuerreform, die eigentlich das Ziel hat, Dinge zu vereinfachen und für alle Beteiligten fairer zu gestalten. Doch entgegen großen politischen Versprechungen hat sich bis heute nur relativ wenig auf dem Sektor getan. Also sind Unternehmer weiterhin auf sich allein gestellt, wenn es um Steuerersparnisse geht. Die Zahl der legalen Schlupflöcher ist dabei in Deutschland sogar vergleichsweise hoch. Als Freiberufler oder Unternehmer bestehen mannigfaltige Möglichkeiten, das System auf ehrliche Art und Weise zu überlisten und auf diese Weise – abhängig von der Firmengröße – mehr als nur ein paar Euro zu sparen. Die 10 besten Steuertipps für Unternehmer Was Unternehmen und Selbstständige dabei beachten müssen, ist in erster Linie ausreichende Information. Gerade bei größeren Unternehmen empfiehlt es sich, im Vorfeld einen Steuerprofi zu kontaktieren, um alle Eventualitäten auszuloten. Bereits vorher ist es empfehlenswert, sich einen Überblick über all die Möglichkeiten zu verschaffen. Die folgenden zehn Tipps sind dabei ein erster Anhaltspunkt. Wichtig für jeden Unternehmer ist es daher, die Vorschläge im Vorfeld auf die jeweilige Relevanz zu prüfen. Nicht jeder Ratschlag ist auch für jedes Unternehmen geeignet. Doch es lohnt sich allemal, auch vor Jahresabschluss einen detaillierten Blick in die Bilanzen zu werfen.

business-on.de Redaktion·9. Oktober 2013
Steuertipps7 Min.

Die 10 besten Steuerspartipps

Die wenigsten Bürger haben an ihrer Steuererklärung Spaß. Was die Steuererklärung schwierig macht, das sind die vielen Fachbegriffe, die Begrenzungen von unterschiedlichen Fristen, Klauseln für bestimmte Beträge, die für die Steuererklärung eingereicht werden müssen, veränderte Bestimmungen, wenn sich der wirtschaftliche Status ändert, was absetzbar ist und was nicht. Die Anzahl von Faktoren, die zu beachten sind, erscheinen geradezu endlos. Sehr viele Angestellte, Selbstständige und Kleinunternehmer verschenken bares Geld, weil sie sich über die vielen Möglichkeiten der zahlreichen Steuerersparnisse gar nicht völlig klar sind. Natürlich kann der Weg zu einem Steuerberater gemacht werden. Der Steuerberater berechnet natürlich seine Leistungen. Dennoch kann er weit mehr Euro aus der Steuererklärung für das Jahr 2012, die jetzt im Jahr 2013 einzureichen ist, herausholen als so mancher Normalverbraucher. Grundsätzlich wichtig für die Steuererklärung

business-on.de Redaktion·11. Februar 2013
Steuertipps2 Min.

Keine Grunderwerbsteuer bei Scheidung

Das gilt nach dem Urteil des BFH vom 23.3.2011 (Az. II R 33/09) auch dann, wenn die Ex-Partner vorerst Miteigentümer des weiterhin von einem Ehegatten mit dem gemeinsamen Kind genutzten Wohnhauses bleiben. Erhält dieser nutzende Ehegatte ein notariell beurkundetes Ankaufsrecht für den Miteigentumsanteil des anderen Ehegatten, ist ein nach der Scheidung aufgrund des Ankaufsrechts erfolgter Erwerb ebenfalls noch steuerfrei. Diese Geltendmachung einer Kaufoption nach der Scheidung ist noch dem begünstigten Erwerb vom früheren Ehegatten beziehungsweise der scheidungsbedingten Vermögensauseinandersetzung zuzurechnen. Steuerfrei sind in sachlicher Hinsicht alle Erwerbe aus Anlass der Ehescheidung. Begünstigt ist demnach jede Vermögensauseinandersetzung, die ihre Ursache in der Scheidung hat und erstreckt sich auf die Regelung sämtlicher vermögensrechtlicher Beziehungen der geschiedenen Ehegatten (eingetragenen Lebenspartner). Dazu gehört auch die Auseinandersetzung über Vermögensgegenstände, die beiden Partnern jeweils zu Bruchteilen gemeinsam gehören. Eine zeitliche Beschränkung sieht das Grunderwerbsteuergesetz für eine solche Vermögensauseinandersetzung nicht vor. Allerdings kann nach Ansicht des BFH ein langer Zeitraum zwischen Scheidung und Grundstücksübertragung darauf hindeuten, dass keine scheidungsbedingte Vermögensauseinandersetzung mehr vorliegt, sondern bereits ein steuerpflichtiger, üblicher Verkauf wie unter Dritten. Scheidung: das sagt das Gesetz.

business-on.de Redaktion·26. Januar 2012
Steuertipps1 Min.

Behandlung einer Gehaltsumwandlung in Sachlohn

Von der Möglichkeit der Umwandlung von Bar- in Sachlohn durch PKW-Gestellung machen viele Arbeitnehmer Gebrauch. Entsprechend der Dienstwagenregelung beteiligen sich die Mitarbeiter an den Kosten der Beschaffung und des Betriebs des Fahrzeugs durch einen jährlich zu erbringenden Gehaltsausgleich. Der Arbeitgeber mindert in Höhe des Ausgleichs, der für den privaten Nutzungsanteil an den Gesamtkosten des Fahrzeugs ermittelt wird, den Teil der Jahresbezüge der Arbeitnehmer und versteuert bei den betreffenden Personen den gekürzten Barlohn zuzüglich des geldwerten Vorteils für die Überlassung des jeweiligen Fahrzeugs. Die OFD Münster weist mit Kurzinfo ESt 39/2003 vom 24.8.2010 darauf hin, dass in den Fällen, in denen Arbeitnehmer mit ihrem Arbeitgeber eine Barlohnminderung zu Gunsten der Überlassung eines Dienstfahrzeugs für private Zwecke vereinbart haben und sie im Rahmen der Einkommensteuer -Veranlagung in Höhe des Gehaltsverzichts einen Werbungskostenabzug (Werbungskosten -definition-werbungskosten-_id40799.html“>zur Werbungskosten Definition) bei den Einkünften aus nicht selbstständiger Arbeit beantragen, dieser Antrag aus zwei Gründen abzulehnen ist: Einerseits liegt in solchen vorliegenden Fällen im Ergebnis keine Minderung des Arbeitslohns vor. Denn der entfallende Barlohn wird durch eine Sachzuwendung in Form der PKW-Gestellung ersetzt. Unerheblich ist, dass die Gehaltsminderung in der Regel höher ist als der aufgrund besonderer Bewertungsvorschriften für steuerliche Zwecke festzusetzende Sachbezugswert.

business-on.de Redaktion·5. September 2011
Steuertipps2 Min.

Erbbaurecht und Bebauung können zusammenfließen

Anders kann es jedoch aussehen, wenn die Bestellung eines Erbbaurechts an einem Grundstück vereinbart wird und der Grundstückseigentümer aufgrund der Vertrag lichen Verpflichtung zuvor noch das Gebäude auf eigene Kosten herstellen muss. Hier liegt nach dem Urteil des FG Köln vom 10.3.2010 ein Erbbaurecht an einem bebauten Grundstück vor und neben den Erbbauzinsen fließen auch die Aufwendungen für die Errichtung des Gebäudes in die Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer (HIER finden Sie Informationen zur Grunderwerbsteuer) ein. Denn in einem solchen Fall liegt ein einheitliches Vertragswerk vor, weil zwischen dem Erbbaurechts- und dem Bauerrichtungsvertrag ein enger sachlicher Zusammenhang besteht, aufgrund dessen für alle am Projekt Beteiligten verbindlich feststeht, dass, wie und mit welchem Unternehmen das Grundstück, an dem der Erwerber das Erbbaurecht erwerben wird, bebaut werden wird (Az. 5 K 99/09). Bemessungsgrundlage für die Grunderwerbsteuer ist jede Gegenleistung, die der Erwerber eines Grundstücks beziehungsweise der Erbbauberechtigte als Entgelt für den Kauf beziehungsweise die Bestellung des Erbbaurechts gewährt. Geht es um die Bestellung eines Erbbaurechts an einem bebauten Grundstück, so sind neben den vom Erbbauberechtigten zu zahlenden Erbbauzinsen grundsätzlich auch seine Aufwendungen maßgebend, wenn diese in die Errichtung des Gebäudes durch den Eigentümer einfließen. Gleiches gilt nun, wenn das Erbbaurecht nur an einem unbebauten Grundstück besteht, die vereinbarten Kosten, die vom Eigentümer getragen werden, dem Erbbauberechtigten zugutekommen. Dann zählen diese Bauaufwendungen zur steuerpflichtigen Gegenleistung. Entscheidend für die Annahme eines einheitlichen Vertragswerks ist nicht, ob sich der Erwerb in bebautem Zustand aus einem Vertrag ergibt. Auch die Inhalte mehrerer Verträge gelten als ein Erwerb, wenn zwischen ihnen ein rechtlicher oder ein so enger tatsächlicher Zusammenhang besteht, dass der Erwerber – objektiv betrachtet – ein bebautes Grundstück erhält.

business-on.de Redaktion·11. Juli 2011
Steuertipps2 Min.

Auswärtstätigkeit: Steuerregeln bei zeitlich befristeter Entsendung

Die OFD Münster erläutert mit Kurzinformation Einkommensteuer Nr. 1/2011 vom 4.1.2011, ob und in welchem Umfang der Aufwand für die dort neu bezogene Unterkunft als Werbungskosten (zur Werbungskosten Definition) abgezogen oder alternativ vom Arbeitgeber steuerfrei erstattet werden kann. Dabei ist zwischen zwei Fallgestaltungen zu unterscheiden: Aufgabe der bisherigen Wohnung Die Kosten für die einzige Wohnung am neuen Beschäftigungsort gehören zur privaten Lebensführung, sind bereits durch den Grundfreibetrag abgedeckt und es fallen daher keine ausschließlich beruflich veranlassten Mehrkosten an. Dies gilt auch in den Fällen, in denen der Arbeitnehmer über die bisherige Wohnung während der Dauer der Entsendung nicht jederzeit verfügen kann, weil er sie zum Beispiel vermietet hat. Insoweit sind die Unterbringungskosten am neuen Beschäftigungsort weder Werbungskosten noch können sie vom Arbeitgeber steuerfrei erstattet werden.

business-on.de Redaktion·7. Juni 2011
Steuertipps2 Min.

Unterhalt: Geänderte Regeln für den Abzug als außergewöhnliche Belastung

Aus diesem Anlass hat die OFD Münster ihre Kurzinfo ESt 2/2007 am 18.2.2011 angepasst und die wichtigsten Grundregeln zusammengefasst. Dabei geht es vor allem darum, dass Finanzbeamte nicht mehr generell fordern, die unterhaltene Person habe zunächst ihre Arbeitskraft – sog. Erwerbsobliegenheit – einzusetzen. Bei im Inland lebenden Personen wird die Erwerbsobliegenheit nicht mehr geprüft, sondern die Bedürftigkeit der unterstützten Person typisierend unterstellt. Der Unterhaltsempfänger muss also seine eigene Arbeitsleistung nicht zwingend einsetzen, damit sich Unterhaltsleistungen bei dem Zuwendenden steuerlich auswirken. Lebt die unterstützte Person dagegen im Ausland, kommt es weiterhin darauf an, ob die Unterhaltsleistungen notwendig und angemessen sind. Dabei wird bei Personen im erwerbsfähigen Alter (unter 65) davon ausgegangen, dass sie ihren Lebensunterhalt durch eigene Arbeit verdienen, sodass für diesen Personenkreis grundsätzlich keine Unterhaltsaufwendungen anerkannt werden. Ausnahme: Alter ab 65, Behinderung, schlechter Gesundheitszustand, Erziehung oder Betreuung von Kindern unter 6 Jahren, Pflege behinderter Angehöriger oder Studium und Berufsausbildung. Hier wird also konkret im Rahmen der Einkommensteuerveranlagung geprüft, ob und inwieweit eine Erwerbsobliegenheit besteht.

business-on.de Redaktion·27. Mai 2011
Steuertipps2 Min.

Außergewöhnliche Belastung: Einbau einer Kläranlage gehört nicht dazu

Das gilt nach dem Urteil des FG Münster vom 12.11.2010 (Az. 4 K 1393/08 E) selbst dann, wenn das Grundstück in einer dünn besiedelten Gemarkung liegt und wegen der schweren topografischen Erreichbarkeit nicht an das kommunale Abwassernetz angeschlossen ist. Im zugrunde liegenden Fall wurde der Hausbesitzer dazu verpflichtet, eine biologische Kläranlage einzusetzen. Die Anschaffungskosten betrugen 9.168 Euro, wobei die Stadt einen Zuschuss von 1.500 Euro zahlte. Er machte den Differenzbetrag in seiner Einkommensteuererklärung als außergewöhnliche Belastungen geltend. Die Kosten für den Einbau sind Anschaffungskosten der Immobilie. Zwar sind die angefallenen Kosten aufgrund der gesetzlichen Verpflichtung zwangsläufig entstanden. Allerdings ist der Hauseigentümer in Höhe der Anschaffungskosten der Kleinkläranlage wirtschaftlich nicht tatsächlich belastet worden. Denn im Gegenzug wurden Gegenstände angeschafft, die für ihn einen Gegenwert zu den aufgewandten Kosten darstellen. In diesem Fall handelt es sich um eine bloße Umschichtung von Vermögenswerten, was Steuerzahler nicht belastet. Entspricht die eingebaute Kleinkläranlage dem gesetzlich geforderten Stand der Technik, ist sie marktfähig und hat demnach einen Gegenwert. Insofern ist es unerheblich, ob – und wenn ja – in welcher Höhe der Wert des Grundstücks durch den Einbau der Kläranlage angestiegen ist. Denn es ist bereits davon auszugehen, dass sich ein potenzieller Erwerber des Einfamilienhauses die Existenz einer neuen Kläranlage etwas kosten ließe. Denn wäre das Grundstück noch nicht mit einer biologischen Anlage ausgestattet, müsste ein Kaufinteressent auf eigene Kosten eine den aktuellen technischen Anforderungen entsprechende Anlage in Betrieb nehmen. Denn zur Regulierung des Abflusses besteht eine gesetzliche Verpflichtung. Unter diesem Aspekt spielt der bereits getätigte Einbau bei der Ermittlung des Verkaufspreises einen wertbildenden Faktor, indem der potenzielle Verkaufspreis höher ausfällt.

business-on.de Redaktion·20. Mai 2011
Steuertipps3 Min.

Gutschein mit Angabe des Werts bringt jetzt öfters Steuerfreiheit

Für Geld- anstelle von Sachzuwendungen gewährt der Fiskus (zur Fiskus Definition) dieses Privileg aber nicht, sodass ab dem ersten Euro Lohnsteuer anfällt. Die Finanzgerichte mussten sich jüngst öfters mit dieser Abgrenzung beschäftigen. Denn sofern es – etwa im Rahmen der Lohnsteuer-Außenprüfung – zur Nichtanerkennung des Sachbezugs für die Ausgabe von Gutscheinen kommt, gilt das gleich für die gesamte Belegschaft. Nunmehr hat der BFH sich auf die Seite der Angestellten geschlagen, die von ihrem Chef Gutscheine für Waren oder Dienstleistungen erhalten. Tankkarten, Tankgutscheine und Geschenkgutscheine können nach fünf Urteilen vom 11.11.2010 einen Sachbezug darstellen, sodass die monatliche Freigrenze von 44 Euro genutzt werden kann. Damit wendet sich der BFH gegen die bislang strikte Sichtweise der Finanzverwaltung, die bei solchen Zuwendungen von nicht steuerbefreitem Barlohn ausgeht. Den Entscheidungen lagen die folgenden vier Sachverhalte zu Grunde: Der Arbeitgeber hatte der Belegschaft das Recht eingeräumt, auf seine Kosten gegen Vorlage einer Tankkarte bei einer bestimmten Tankstelle bis zu einem Höchstbetrag von 44 Euro monatlich zu tanken (Az. VI R 27/09).

business-on.de Redaktion·4. Mai 2011