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Aktuelle Kienbaum-Studie „Vergütung von Sekretariats- und Bürokräften“

Die unterschiedlichen Aufgabenstellungen und Qualifikationan von Sekretariats- und Bürokräften beeinflussen in entscheidendem Maß die Höhe der Vergütung. Je anspruchsvoller die Funktion desto steiler ist der Gehaltsanstieg.

Die unterschiedlichen Aufgabenstellungen und Qualifikationan von Sekretariats- und Bürokräften beeinflussen in entscheidendem Maß die Höhe der Vergütung. Je anspruchsvoller die Funktion desto steiler ist der Gehaltsanstieg.

Eine deutsche Chefsekretärin verdient im Durchschnitt 49.600 Euro jährlich und nimmt damit eine Spitzenposition ein. Auf noch höhere Gehälter kommen Sekretärinnen von Vorstandsvorsitzenden bzw. Vorsitzenden der Geschäftsführung, die im Schnitt ca. 25 Prozent mehr verdienen. Ein/e Sachbearbeiter/in in der Buchhaltung kommt durchschnittlich auf 39.000 Euro. Telefonistinnen am Empfang und Schreibkräfte liegen mit einem Gehalt von 30.800 Euro bzw. 31.800 Euro am unteren Ende der Skala.

Mäßige Steigerungsraten erwartet

Für 2007 wird eine durchschnittliche Gehaltssteigerung von 2,3 Prozent für Sekretariats- und Bürokräfte erwartet. Damit ist im Vergleich zu den Vorjahren (2006: 2,3 Prozent; 2005: 2,0 Prozent) keine Trendwende in Sicht. Dies sind Ergebnisse der Studie „Vergütung von Sekretariats- und Bürokräften 2007“, durchgeführt von der Managementberatung Kienbaum. „Die entscheidenden Einflussgrößen der Vergütung sind die Qualifikation und Berufserfahrung der Mitarbeiter sowie der regionale Standort und die Branchenzugehörigkeit des Unternehmens. Die Abhängigkeit von der Unternehmensgröße ist bei der Vergütung von Sekretariats- und Bürokräften nicht so ausgeprägt wie bei Führungskräften“, sagt Christian Näser, Projektleiter der Studie bei Kienbaum.

Erfahrung zahlt sich aus

Die im Laufe der Jahre erworbene Berufserfahrung und das Gehalt korrelieren. Dieser Zusammenhang ist besonders stark in den ersten Berufsjahren – bis etwa Anfang/Mitte des dreißigsten Lebensjahrs. So verdient eine Bereichssekretärin/Projektassistentin unter 24 Jahren im Durchschnitt 30.000 Euro jährlich. Mit 30 bis 34 Jahren verdient sie durchschnittlich 42.500 Euro. Mit über 55 Jahren kommt sie auf ein durchschnittliches Jahresgehalt von 47.900 Euro. Die Gehaltssteigerung liegt somit in den ersten Berufsjahren bei 41,7 Prozent und ab Mitte 30 nur noch bei 12,7 Prozent.

Nicht nur West-Ost-Gefälle

Die Analyse der Gehälter von Sekretariats- und Bürokräften in Deutschland zeigt, dass in München, Frankfurt/Main und Düsseldorf die höchsten Löhne gezahlt werden. Dagegen fällt die Vergütung in Hannover, Bremen und Berlin unterdurchschnittlich aus. Im ländlichen Raum sowie den ostdeutschen Standorten sind die Gehälter am niedrigsten. Eine Chefsekretärin in Frankfurt/Main verdient durchschnittlich 57.400 Euro, in Ostberlin jedoch nur 39.900 Euro. Insgesamt erreichen die Gehälter von Sekretaritats- und Bürokräften in den neuen Bundesländern einen Wert von 81 Prozent des Niveaus in den alten Bundesländern.

Auf die Branche kommt es an

Auch die jeweilige Branche hat einen erheblichen Einfluss auf die Höhe der Vergütung. Chefsekretärinnen in Banken und Versicherungen sowie bei Finanzdienstleistern verdienen am besten (56.300 Euro), gefolgt von ihren Kolleginnen aus der Wirtschafts-, Rechts- und Steuerberatung (55.200 Euro). Schlusslicht ist die Grund- und Wohnungswirtschaft: Hier verdienen Chefsekretärinnen durchschnittlich 40.500 Euro pro Jahr. Der/Die Sachbearbeiter/in im Kundendienst verdient in der Branche Chemie, Mineralölverarbeitung mit 45.400 Euro am meisten und in der Branche Transport und Verkehr, Logistik mit durchschnittlichen 30.300 Euro jährlich am wenigsten.

Die variable Vergütung beginnt sich auch bei Sekretariats- und Bürokräften zu etablieren. Die Anzahl der Unternehmen, die erfolgs- und leistungsorientierte Vergütungen in Form von Prämien, Boni und sonstigen Jahresabschlussvergütungen zahlen, beträgt derzeit im Westen 29 Prozent, im Osten 24 Prozent. Mehrarbeit wird in 91 Prozent der befragten Unternehmen ausgeglichen: In 79 Prozent dieser Unternehmen erfolgt die Abgeltung von Überstunden durch Freizeit. 36 Prozent der Unternehmen in West und 30 Prozent der Unternehmen in Ost gelten Überstunden monetär ab. Eine Überstundenvergütung erfolgt in der Mehrheit der Fälle ab der 1. oder 10. Überstunde und liegt durchschnittlich bei 2 760 € im Westen und 1 530 € im Osten.

 

Redaktion

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