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Bayer will 2011 rund drei Milliarden Euro für Forschung ausgeben

(dapd). Der Pharma- und Pflanzenschutzkonzern Bayer plant im kommenden Jahr Ausgaben für Forschung und Entwicklung in der Größenordnung von rund 3,1 Milliarden Euro. Innovationen seien entscheidend für die Zukunft des Konzerns, sagte Bayer-Chef Marijn Dekkers am Mittwoch in Leverkusen. «Von ihrer Entwicklung und ihrer Vermarktung hängt unser Erfolg im Wettbewerb ab.»

(dapd). Der Pharma- und Pflanzenschutzkonzern Bayer plant im kommenden Jahr Ausgaben für Forschung und Entwicklung in der Größenordnung von rund 3,1 Milliarden Euro. Innovationen seien entscheidend für die Zukunft des Konzerns, sagte Bayer-Chef Marijn Dekkers am Mittwoch in Leverkusen. «Von ihrer Entwicklung und ihrer Vermarktung hängt unser Erfolg im Wettbewerb ab.»

Das Investitionsbudget für 2011 liegt damit auf dem Niveau des laufenden Jahres. Der größte Teil der Forschungsmittel – immerhin rund zwei Drittel des Budgets – flossen zuletzt in die Gesundheitssparte. «Unsere Pharma-Pipeline ist aktuell mit insgesamt über 50 Projekten in allen klinischen Phasen gut gefüllt», sagte Dekkers.

Große Hoffnungen setzt Bayer vor allem in den Gerinnungshemmer Xarelto, dem der Konzern ein jährliches Umsatzpotenzial von mehr als zwei Milliarden Euro zutraut. Das Medikament wird derzeit an mehr als 65.000 Patienten weltweit getestet. Erhebliches Potenzial sieht Bayer aber auch für das Krebsmedikament Nexavar, das zurzeit in mehr als 200 klinischen Studien gegen verschiedenen Krebsarten eingesetzt wird. In der Forschungs- und Entwicklungspipeline befinden sich außerdem noch Medikamente gegen Lungenhochdruck, Anämie und die die Sehkraft bedrohende feuchte altersbedingte Makula-Degeneration.

Dekkers wirbt für grüne Gentechnik

Ein weiteres Viertel der Bayer-Forschungsmittel fließt in den Pflanzenschutz. Hier sollen bis 2012 sechs neue Wirkstoffe mit einem Umsatzpotenzial von insgesamt mehr als einer Milliarde Euro auf den Markt gebracht werden, darunter die drei Fungizide Fluopyram, Bixafen und Penflufen. Außerdem arbeitet der Konzern in der grünen Gentechnik etwa an einer Reissorte, die Überflutungen oder Versalzung besser verträgt.

Bayer-Chef Dekkers will die Ressourcen des Konzerns künftig noch konsequenter in das Wachstum und die Innovationskraft des Unternehmens investieren. Um zusätzliche Mittel für die Forschung und Entwicklung neuer Medikamente und Pflanzenschutzmittel sowie für die Expansion des Konzerns in den Wachstumsregionen Asiens freizusetzen, hatte er erst vor wenigen Wochen ein 800-Millionen-Euro-Sparprogramm angekündigt, das weltweit den Abbau von rund 4.5000 Stellen vorsieht.

Bei der Präsentation der Bayer-Innovationspläne beklagte der Konzernchef die mangende Akzeptanz für neue Technologien in Deutschland. Wer heute in der Bundesrepublik eine neue Industrieanlage plane oder eine neue Technologie auf den Markt bringen wolle, müsse mit erheblichen Widerständen der Gesellschaft rechnen. «Dabei wird komplett unterschätzt, was dies für den Standort und die Lebensqualität bedeutet – und am Ende auch für die Arbeitsplätze», sagte Dekkers. Die Unternehmen müssten alles dafür tun, um Vorbehalte gegenüber der Industrie und gegenüber neuen Technologien auszuräumen. Hier seien aber auch Politik und Behörden in der Pflicht, technologiefreundliche Rahmenbedingungen zu schaffen.

Ausdrücklich beklagte Dekkers die großen regulatorischen Hürden, vor denen die grüne Gentechnik in Europa stehe. «Politiker sollten die Ängste der Bevölkerung zwar ernst nehmen, sich aber nicht von ihnen treiben lassen. Grundlage für eine Beurteilung müssen Fakten sein, nicht Ängste», sagte der Manager.

 

dapd

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