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Fachwissen

Ergonomische Lösung für Kinder und Jugendliche. Mehr Gesundheit für die Mitarbeiter

Das junge Kölner Unternehmen ergobag freut sich über eine stetig wachsende Zahl an Käufern und Fans. Der Grund für den Erfolg? Das Unternehmen mit seinen Mitarbeitern sorgt dafür, dass Kinder auf der ganzen Welt mit genau auf sie angepassten Schultaschen zur Schule gehen. Die Rucksäcke sind bis ins Detail durchgeplant – so „wachsen“ sie beispielsweise mit ihren Trägern mit und orientieren sich dabei am Ergonomiekonzept von Trekking-Rucksäcken. Der große Leitgedanke der Firma spiegelt sich in den WOW-Faktoren „Ergonomisch, Individuell, Nachhaltig und Sichtbar“ wider. Als Grundlage aller Entscheidungen im Unternehmen dient, so Geschäftsführer Sven-Oliver Pink, die hauseigene Philosophie, dass „Bildung, Gesundheit und Ressourcenorientierung die Hauptthemen für eine glückliche Zukunft“ sind.

contrastwerkstatt / Fotolia.com

Viele Maßnahmen – am besten mit Konzept

Die Atmosphäre im Unternehmen wird im Wesentlichen geprägt durch die jungen, motivierten Mitarbeiter. Das freundschaftliche, familiäre Arbeitsklima sorgt für einen offenen und kommunikativen Umgang miteinander. Eine positive Fehlerkultur ermöglicht es, aus Fehlern optimal zu lernen und die Erkenntnisse in die Arbeit einfließen zu lassen. Sven-Oliver Pink liegt besonders der Zusammenhalt im Unternehmen am Herzen, auch soll den Mitarbeitern der notwendige Raum zur eigenen Entfaltung gegeben werden. „Wir erfahren täglich, dass unsere Mitarbeiter einen hohen Einsatzwillen mitbringen und sehen uns daher auch in der Verantwortung, ihnen etwas zurückzugeben“, so Pink.

„Unsere Mitarbeiter liefern einen hohen Einsatzwillen, daher wollen wir etwas zurückgeben.“

Die Gesundheit der Mitarbeiter ist daher ein erklärtes Unternehmensziel. „Wir hatten einfach mal damit angefangen, diverse Aktivitäten für unser Team anzubieten und haben vor Kurzem festgestellt, wie umfangreich das Angebot inzwischen ist“, konstatiert Sven-Oliver Pink. Viele wichtige Aspekte wurden im Unternehmen thematisiert – von mitarbeiterorientierter Führung über flexible Arbeitszeiten und Weiterbildungen bis hin zu Programmen zum körperlichen Ausgleich. Aber durch die Fülle der Maßnahmen war es schwierig, die Übersicht zu behalten. Bei rund 40 Angestellten ist es nicht immer einfach, den persönlichen, freundschaftlichen Kontakt zu jedem Mitarbeiter intensiv zu pflegen. Alleine aus dem Bauch heraus kann nicht mehr beurteilt werden, wer welche gesundheitsfördernde Maßnahme in Anspruch nimmt und welcher Mitarbeiter durch welche Maßnahme profitiert.

„Am Anfang kann es erstmal darum gehen, zu sensibilisieren, dann sollte eine Strategie folgen.“

Der Geschäftsführer von ergobag erinnert sich, wie der Kontakt zu dem Kölner Dienstleister für betriebliches Gesundheitsmanagement “VisionGesund“ zur Lösung dieses Dilemmas geführt hat: „Wir haben damals direkt erkannt, wie groß der Nutzen ist, wenn wir unserem Maßnahmenkatalog einen strategischen Rahmen geben“, so Sven-Oliver Pink.

BGM unterstützt Unternehmensziele

Durch die Entwicklung einer Gesundheitsstrategie und die Vereinbarung von Unternehmens- und Gesundheitszielen können Maßnahmen nun zielgerichtet durchgeführt und anschließend der Erfolg anhand von verlässlichen, aussagekräftigen Kennzahlen gemessen werden. „Natürlich muss nicht jedes Unternehmen direkt mit einem BGM- Controlling anfangen“, merkt Philip Ashton, Geschäftsführer und Projektverantwortlicher bei der VisionGesund GmbH an, „wenn es am Anfang erst einmal darum geht, die Mitarbeiter für das Thema Gesundheit zu sensibilisieren. Hier sind Gesundheitstage oder Themenwochen oft schon ein guter Anfang.“

Strukturen für ‚gesundes Arbeiten‘

Ab einem gewissen Punkt sei aber ein strukturiertes betriebliches Gesundheitsmanagement zwingend notwendig, so Ashton, um das Thema Gesundheit integrativ im Unternehmen zu entwickeln. Er betont, dass das betriebliche Gesundheitsmanagement als Ganzes immer das Ziel haben sollte, die wirtschaftlichen Unternehmensziele zu unterstützen. Es müsse daher von Geschäftsführung und Mitarbeitern gemeinsam entwickelt werden, um greifbare Erfolge zu erzielen.

Für diesen Weg hat sich ergobag auch entschieden. Auf Basis eines ersten Interviews zwischen VisionGesund und der ergobag-Geschäftsführung wurden alle wichtigen Informationen zum Unternehmen und den bisherigen Gesundheitsmaßnahmen festgehalten, um einen Workshop zum Thema “Strategieentwicklung“ durchführen zu können.

„Strategische und praktische Voraussetzungen für ‚gesundes Arbeiten‘ werden geschaffen.“

Die Experten von VisionGesund analysierten die Unternehmensstruktur sowie die Unternehmensziele und berücksichtigten dabei die etablierten wirtschaftlichen Konzepte. Im darauf aufbauenden Workshop erschufen Geschäftsführung und Mitarbeiter von ergobag gemeinsam ihr zukünftiges Gesundheitsleitbild. Mit Hilfe einer klaren Priorisierung wird so der Rahmen für die gesamte Gesundheitsstrategie gesteckt – immer mit dem übergeordneten Ziel, das Thema Gesundheit integrativ in den Unternehmensalltag und die Unternehmensziele einzubinden. Gemeinsam wurden die zukünftigen Gesundheitsziele des Unternehmens definiert und die Erwartungen und Aufgaben des neu etablierten Gesundheitskreises – als Arbeitnehmer und Arbeitgeber verbindende Struktur – diskutiert.

Zielentwicklung für langfristige Planung

Die bereits länger bestehenden Maßnahmen wurden hinsichtlich ihrer Zielgerichtetheit bewertet, denn Gesundheit im Unternehmen ist immer eng mit der Unternehmensstrategie verbunden. Das heißt: aufbauend auf der Analyse von

VisionGesund wurde gemeinsam überprüft, welche aktuellen Maßnahmen direkt die geplanten Gesundheitsziele – und damit langfristig die Unternehmensziele – unterstützen. Dabei stellte VisionGesund ein Tool zum Controlling der BGM-Maßnahmen zur Verfügung. „Wir besitzen jetzt die strategischen und praktischen Voraussetzungen, ‘gesundes Arbeiten‘ individuell zu gestalten und damit – den Anforderungen im Unternehmen entsprechend – in den Arbeitsalltag zu integrieren und jederzeit zielorientierte Maßnahmen zu steuern“, ist sich der Geschäftsführer von ergobag sicher.

Bedürfnisse ermitteln, zukunftsorientiert Handeln

Im nächsten Schritt schließt sich an die Strategieentwicklung idealerweise eine Befragung an. So werden die Bedürfnisse der Mitarbeiter und die Gesundheitssituation im Unternehmen erfasst und empirisch bewertet. Die Befragung dient als Grundlage, um die wichtigen Kennzahlen für das BGM-Controlling ableiten zu können. Denn die häufig genutzten Kennzahlen, wie der Krankenstand und die Mitarbeiterfluktuation, sind als sogenannte Spätindikatoren nur schlecht nutzbar, um das aktuelle Gesundheitsniveau zu bewerten.

„Wir sind zuversichtlich, dass wir durch unsere Gesundheitsstrategie die Zufriedenheit unserer Mitarbeiter und unsere Attraktivität als Arbeitgeber weiter steigern und den Gesundheitszustand im Unternehmen stärken werden. Ich denke, dass das für jeden Unternehmer eine lohnenswerte Investition sein kann“, ist Sven-Oliver Pink überzeugt.

Weiterführende Informationen zum Thema betriebliches Gesundheitsmanagement erhalten Sie auf www.visiongesund.de. Informationen zu dem Kölner Rucksackhersteller, die ergobag GmbH, finden Sie auf www.ergobag.de.

 

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