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Chinesiches Spekulationsfieber bald überhitzt?

Die Dresdner Bank schließt einen Dämpfer am chinesischen Aktienmarkt in der nächsten Zeit nicht aus. „Die chinesischen Märkte sind von einer Mischung aus Goldgräberstimmung und Spekulationsfieber getrieben”, sagt Dresdner-Bank-Experte Jörg Uhlendorf. In dieser Situation nehme das Risiko von Kursrückschlägen zu.

Die Dresdner Bank schließt einen Dämpfer am chinesischen Aktienmarkt in der nächsten Zeit nicht aus. „Die chinesischen Märkte sind von einer Mischung aus Goldgräberstimmung und Spekulationsfieber getrieben”, sagt Dresdner-Bank-Experte Jörg Uhlendorf. In dieser Situation nehme das Risiko von Kursrückschlägen zu.

„Die Börse ist keine Einbahnstraße. Das zeigten jüngst auch die Kursverluste nach der Verdreifachung der Stempelsteuer auf 0,3 Prozent. Deshalb wird den Anlegern in China über kurz oder lang die bittere Erfahrung einer Korrektur nicht erspart bleiben”, so Uhlendorf. Als Alarmzeichen wertet er, dass bereits erste institutionelle Anleger beginnen, sich von den Märkten zurückzuziehen.

„Mit traditionellen Instrumenten der Aktienanalyse, insbesondere mit dem Kurs- Gewinn -Verhältnis, ist den chinesischen Aktienmärkten derzeit nicht beizukommen”, erklärt der Asien-Experte aus dem Investment-Office der Dresdner Bank. Der Shanghai-A-Index legte in den vergangenen zwei Jahren um rund 250 Prozent zu, die B-Aktien entwickelten sich im Gleichschritt. Allein im April 2007 gewannen die Märkte etwa 40 Prozent an Wert hinzu. Die in Hongkong notierten frei handelbaren H-Aktien bringen es noch auf eine Zweijahresbilanz von plus 100 Prozent.

Ersatz für Glücksspiel

„Die Euphorie hat insbesondere die Festlandchinesen erfasst”, stellt Uhlendorf fest. Gerade in Shanghai und Shenzhen sei dabei offensichtlich jegliches Maß verloren gegangen: Im Schnitt liegen die Bewertungen doppelt gelisteter Unternehmen an Inlandsbörsen rund 70 Prozent oberhalb des Niveaus in Hongkong. Uhlendorf: „In China ist das Glücksspiel trotz einer alten Tradition verboten. Der Aktienhandel wird von vielen als Ersatz empfunden. Dabei besitzt die breite Bevölkerung wenig Kapitalmarkterfahrung und nimmt Risiken nicht wahr.” In China werden pro Woche 1,5 Millionen Aktiendepots neu eröffnet.

Klar zu trennen von der Börsenblase ist nach Überzeugung Uhlendorfs die wirtschaftliche Fundamentalkraft Chinas. „Chinas Wirtschaftswachstum liefert weiterhin die Grundlage für fundierte Anlagechancen. Dabei sind Anlagen mit indirekter Chinateilhabe, also in Sektoren wie Rohstoffe, Energie oder auch die vom starken globalen Wirtschaftswachstum profitierenden Schwellenländer, viel aussichtsreicher.” Um von diesem Trend zu profitieren, empfiehlt Uhlendorf die Investmentfonds Allianz-dit Rohstoffonds (WKN 847509) und Allianz-dit Energiefonds (WKN 848185).

 

Redaktion

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