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«Stern»: Inflation frisst Gehaltszuwächse auf

(ddp). In rund der Hälfte der 100 gängigsten Berufe in Deutschland sind die Bezüge unter dem Strich zwischen 1990 und 2008 gesunken. Grund sei die Inflation von rund 47 Prozent im Untersuchungszeitraum, in deren Folge die Einkommen trotz nominaler Zuwächse geringer ausfielen, berichtete der «Stern» am Mittwoch vorab unter Verweis auf den Einkommensreport.

(ddp). In rund der Hälfte der 100 gängigsten Berufe in Deutschland sind die Bezüge unter dem Strich zwischen 1990 und 2008 gesunken. Grund sei die Inflation von rund 47 Prozent im Untersuchungszeitraum, in deren Folge die Einkommen trotz nominaler Zuwächse geringer ausfielen, berichtete der «Stern» am Mittwoch vorab unter Verweis auf den Einkommensreport.

Für ihn seien die Bruttoverdienste vollbeschäftigter Arbeiter und Angestellter, Beamter und Selbstständiger von 1990 und 2008 gegenübergestellt worden.

Laut der Erhebung ist beispielsweise das Einkommen von Werbefachleuten, Informatikern und Zahntechnikern um rund ein Drittel gesunken. Einbußen hätten auch Ärzte hinnehmen müssen. Zwar habe deren monatliches Durchschnittseinkommen 2008 rund 6400 Euro betragen und sie so zu Top-Verdienern gemacht, doch sorgten die Gesundheitsreform und die niedrigen Einstiegsgehälter für ein reales Minus von 50 Prozent im Vergleich zu 1990.

Zulegen konnten den Angaben zufolge dagegen Makler, Verwaltungsfachleute sowie Bankkaufleute und Anlageberater. Auch für Beamte und Angestellte im öffentlichen Dienst sei das Einkommen deutlich gestiegen.

Innerhalb der Betriebe verbesserten sich vor allem Angestellte mit Führungsaufgaben, deren Bruttoeinkommen inflationsbereinigt um 18 Prozent gewachsen sei. Einkommensunterschiede gibt es dem Report zufolge auch hinsichtlich des Alters der Arbeitnehmer. Demnach verdienten 50-Jährige im Schnitt monatlich 3310 Euro brutto, rund 500 Euro mehr als ihre jüngeren Kollegen. Zudem hätten Ältere auch ihr Einkommen deutlich stärker steigern und somit den Kaufkraftverlust besser ausgleichen können als jüngere Beschäftigte.

Zugleich gehe aus dem Report hervor, dass immer weniger Arbeitnehmer Weihnachts- und Urlaubsgeld oder ein 13. Monatsgehalt erhielten. Dagegen gewährten Arbeitnehmer zunehmend eine Gewinnbeteiligung.

Grundlage für die Berechnungen waren laut dem Magazin die Daten des Sozio-oekonomischen Panels (SOEP), für das seit 1984 jährlich 20 000 Personen befragt werden. Zudem seien Untersuchungen der gewerkschaftsnahen Hans-Böckler- Stiftung zu den Tarifverträgen herangezogen worden.

 

ddp

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