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Blaue Haken auch in WhatsApp-Gruppen – nur halt anders

Der WhatsApp-User wird immer gläserner. Nachdem er sich zunächst an die blauen Haken gewöhnt hatte, die bestätigten, dass eine Nachricht nicht nur empfangen, sondern auch gelesen wurde, gibt es nun eine neue Funktion in Gruppen.

Der WhatsApp-User wird immer gläserner. Nachdem er sich zunächst an die blauen Haken gewöhnt hatte, die bestätigten, dass eine Nachricht nicht nur empfangen, sondern auch gelesen wurde, gibt es nun eine neue Funktion in Gruppen.

Viele Schlagzeilen – viele Neuerungen beim Messenger WhatsApp . Erst gibt es Ärger wegen blauer Haken, dann sorgt ein Profilbild mit einer Kerze sogar für WhatsApp müsse verlängert werden und das schnellstmöglich. Einige glauben dieser Message und folgen den Schritten bishin zum Download. Doch geraten viele User in eine Abofalle einer holländischen Firma, die anstatt eines funktionierenden Messengers eine nicht funktionierende Fake-Version verkauft und dafür kräftig zur Kasse bittet. Anstatt 89 Cent pro Jahr werden plötzlich 4,99 Euro pro Woche fällig. Aus dieser Falle wieder herauszukommen ist auch recht schwer, weil erst auf der nächsten Handyrechnung die böse Überraschung auffällt. Da können bereits mehrere Wochen verstrichen sein.

Alles hat einen Haken

Bei WhatsApp sind es sogar zwei, sobald eine Nachricht an einen Freund übertragen wurden – doch sorgt eine neue Farbe für Aufsehen. Auf einmal sind die zwei Haken hinter der versendeten Message blau – Zeichen dafür, dass der Chatpartner die Nachricht gelesen hat. Der Ärger darüber ist bei den WhatsApp-Usern groß – die deutsche Datenschutzaffinität macht es möglich. Eine Neuerung, die ohne Update auf einmal verfügbar ist, kann erst durch ein Update abgeschaltet werden. Allerdings gibt es auch andere Tricks die blauen Haken zu umgehen, ohne seinen Instant-Messenger zu aktualisieren.

Wenn aus Hilfe Abmahnung wird

Viele Freunde ersetzen ihr ursprüngliches Profilbild durch eine neue Version. Eine Kerze, die von Händen gehalten wird. Ein schönes Foto – doch geschützt – sorgt für jede Menge Ärger, obwohl es eigentlich helfen soll. Die Kerze der Hoffnung soll für 24 Stunden die WhatsApp-User dazu bringen, krebskranken Menschen zu gedenken. Doch haben die User die Rechnung ohne das Urheberrecht gemacht. Das schöne Foto ist ein geschütztes Bild. Eine Abmahnung droht den User. Dabei wollten sie doch nur helfen und ihre Solidarität krebskranken Menschen zeigen – einfach geschmacklos.

Messenger vs. Messenger

WhatsApp plant die Nachrichten seiner User besser zu verschlüsseln. Von einem anderen Anbieter für Instant-Messenger gibt es dafür Kritik. Threema sei „das bessere WhatsApp“. Dort kann man ohne Angabe seiner Handynummer oder E-Mailadresse mit seinen Freunden kommunizieren . Ob die Kritik von Threema nur aus Angst vor Kundenverlust entstanden ist, wissen nur die Mitarbeiter der schweizer Firma. WhatsApp jedenfalls setzt nun auf die gleiche Ende-zu-Ende-Verbindung wie der Messenger TextSecure. Der wird wegen seiner Verschlüsselung von Experten gelobt. WhatsApp hat es jedenfalls in der letzten Zeit verstanden regelmäßig in den Nachrichten zu erscheinen – ob positiv oder auch gerne negativ.

Der Spion in der Gruppe

Die nächste Neuerung des Messenger Diensts WhatsApp gibt genauen Aufschluss über das Leseverhalten der Gruppenmitglieder in der erstellten Gruppe. Dabei wird den Gruppenmitgliedern eine genaue Übersicht darüber geliefert, welches Gruppenmitglied eine Nachricht empfangen und gelesen hat. Dazu müssen die Gruppenmitglieder einfach ein bestimmtes Menüfeld auswählen und können quasi ihre Freunde, die ebenfalls in der Gruppe sind ausspähen und genau sehen, wer etwas gesehen hat.

Der nächste Haken bei WhatsApp?

Anders als im Einzelchat konnten die User bislang nicht erkennen, ob eine Nachricht, die in die Gruppe geschrieben wurde auch gelesen wurde. Das konnte nur überprüft werden, in dem dann andere Gruppenmitglieder auf die eigene Nachricht geantwortet haben, per Text, Bild, Video oder Sprachnachricht.

Wie funktioniert das neue Tool?

Zunächst muss die Gruppe ausgewählt werden, in der man seine Freunde auf ihre Lesegewohnheiten überprüfen möchte. Dazu drückt der User etwa zwei Sekunden auf seine verschickte Nachricht. Anschließend öffnet sich ein neues Menüfeld. Dort finden sich nicht mehr nur die Felder „Kopieren“, „Löschen“, „Weiterleiten“, sondern jetzt auch das Feld „Info“. Ein weiterer Fingerklick auf das Feld öffnet ein neues Fenster, in dem angezeigt wird, ob die selbst eingetippte Nachricht erst „zugestellt“ oder bereits von den Freunden „gelesen“ wurde.

Genauer Uhrzeiten werden preisgegeben

Die Gruppennutzer von WhatsApp werden durch das neue Tool noch gläserner, als sie beim Instant-Messager bereits jetzt schon sind. Die Gruppenmitglieder können nicht nur sehen, wer die Nachricht empfangen, sondern auch wann sie empfangen wurde und wann sie letztendlich „gelesen“ wurde. Auch hier könnte es zwischen so manchen Freunden Ärger geben, wenn sich manche wegen ihrer Nachrichten nicht genug gewürdigt fühlen, weil bislang nicht geantwortet wurde.

Wer ist online? Wer schreibt?

Durch die neue Funktion hat WhatsApp in Gruppen die gleiche Funktion geschaffen, die es bereits in dem normalen Chatfenster zwischen zwei Personen gibt, nur ohne die blauen Haken. Bislang wurde in Gruppen auch noch nicht angezeigt, ob einer der Mitglieder gerade antwortet, wie es ebenfalls nur im normalen Chat möglich ist – auch das ist jetzt möglich. Denn an der gewohnten Stelle unterhalb des Gruppennamens bzw. des Namens des Freundes, mit dem man schreibt, wird auch jetzt kursiv dargestellt, wer gerade antwortet.

Aufregung durch das neue Tool?

Die WhatsApp-User werden sich vermutlich nicht besonders über die neue Funktion aufregen, auch weil sie relativ kompliziert ist zu benutzen. Im Vergleich zu den blauen Haken muss sich der User mehr anstrengen, um seine Freunde im Chat zu überprüfen. Erst recht in Gruppen mit vielen Mitgliedern, die vielleicht auch nicht alle im Gedächtnis des Users sind, wäre das sehr nervig immer neu zu überprüfen, wer jetzt etwas gelesen hat, und wer eben nichts gelesen hat. Außerdem wissen auch die WhatsApp-User, das manchmal keine Antwort auch eine Antwort ist und auch, dass es eben neben dem Smartphone und WhatsApp auch noch andere Dinge im Leben gibt.

Threema vs. WhatsApp – Krieg der Messenger?

 

Christian Esser

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