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Seminare & Weiterbildungen

Pimp my Workshop: Wie Sie aus Ihrem Seminaren aktive Erlebnisse machen

Schon wieder so ein Seminar, in dem Sie in müde, verständnislose Gesichter blicken! Kaum einer wird sich noch lange an die Inhalte erinnern. Dabei bemühen Sie sich doch nach Kräften! Ist das Thema zu trocken oder liegt es an den „schwierigen“ Teilnehmern? Kein Grund den Sand in den Kopf zu stecken oder umgekehrt, denn es gibt überraschend wirksame Möglichkeiten für eine Veränderung!

Schon wieder so ein Seminar, in dem Sie in müde, verständnislose Gesichter blicken! Kaum einer wird sich noch lange an die Inhalte erinnern. Dabei bemühen Sie sich doch nach Kräften! Ist das Thema zu trocken oder liegt es an den „schwierigen“ Teilnehmern? Kein Grund den Sand in den Kopf zu stecken oder umgekehrt, denn es gibt überraschend wirksame Möglichkeiten für eine Veränderung!

Wer sich seine jugendliche Neugier und programmreichen Fernsehempfang bewahrt hat, kennt die Unterhaltungssendung „Pimp my Ride“ des Musiksenders MTV. Alte, oft unansehnlich zerbeulte Autos werden beim Tuning-Spezialisten zu Aufsehen erregenden Blickfang-Karossen mit extravaganten Sonderausstattungen umgerüstet. Eine rundum unterhaltsam inszenierte Wandlung. Es wäre sicher nicht klug, jedes Detail dieser Sendung auf Seminarsituationen zu übertragen. Dennoch können wir aus diesem Beispiel 2 wichtige Erkenntnisse ableiten: 1. Alte Workshops, lassen sich mit dem richtigen Know How zu reizvollen „Edelseminaren“ umrüsten. 2. Um erfolgreich zu sein, dürfen Workshops und Trainer ruhig unterhaltsam sein.

„Pimp my Workshop“: Seminar-Tuning

Nehmen wir mal an, Sie sind mit einem in die Jahre gekommenen, leicht angerosteten, Seminarthema auf den Straßen des Trainingsmarktes unterwegs. Was tun? Treten Sie einen Schritt zurück und schauen Sie genau hin. Sehen Sie einen Schrotthaufen, eine Rostlaube, oder unzählige Möglichkeiten und Besonderheiten? Eine sinnvolle Sichtweise im Umgang mit schwierigen Seminarthemen besteht nicht in der Fokussierung auf Defizite und Mängel, sondern in der Offenheit für Einzigartigkeit und Vielseitigkeit!

 

Sie haben also einen Schatz in Ihrer Garage? Wie gelingt es uns nun, das bestehende Thema so zu verändern, dass es für alle Beteiligten zur Attraktion und Inspiration wird?

 

 

Dazu sollten wir verstehen, dass ein Zusammenspiel mehrerer Faktoren zum Erfolg eines lebendigen Seminars beiträgt. Ein aufsehenerregendes äußeres Erscheinungsbild bleibt ein Museumsstück ohne den kompetenten Fahrer, der das Fahrzeug beherrscht und mit Leidenschaft steuert. Und erst der Einsatz des Transportmittels in der richtigen Umgebung, bringt uns schließlich sicher ans Ziel. Im Zusammenspiel von Trainer, Methode und Lernbedingungen liegt der Schlüssel für erfolg- und erlebnisreiche, lebendige Seminare!

„Pimp my Personality“: Fahrzeug-Führung

Die Persönlichkeit des Trainers ist in den meisten Fällen das entscheidendste Kriterium bei der Vergabe von Aufträgen. Warum ist sie so wichtig? Als Fahrgast möchte ich mich in erster Linie wohlfühlen. Macht der Fahrer eine müden, gereizten Eindruck, ist mit der Verkehrssituation überfordert und gibt mir mit jeder Handlung das Gefühl hier nicht willkommen zu sein, dann ist es mir gleich, wie schick das Fahrzeug ist, ich möchte einfach nur möglichst schnell aussteigen. Lädt mich dagegen ein freundlicher Mensch ein, der erst einmal fragt, ob ich mich wohlfühle und wo ich überhaupt hin will, dann kann ich mich ihm entspannt anvertrauen.

Der PS stärkste Motor den Sie sich für Ihren Workshop wünschen können, ist die Neugier der Teilnehmer. Wecken Sie als Trainer diese Kraft durch die Echtheit Ihrer Handlungsweisen! Wenn Sie jetzt die Impulse aus der Gruppe aufnehmen und verstärkt durch Ihre Leidenschaft für das Thema zurückgeben, dann haben Sie den Turbo aktiviert: aus Neugier wird Begeisterung!

So einfach ist das nicht, werden Sie jetzt vielleicht denken. Dann stellen Sie sich den folgenden drei Fragen: 1. Ist meine Tätigkeit als Trainer die richtige Aufgabe für mich? 2. Wie groß ist mein Interesse an den eigenen Seminarthemen? 3. Möchte ich ausschließlich Fachwissen weitergeben, oder bin ich ebenso an einer guten Beziehung zu den Teilnehmern interessiert?

 

Echte Leidenschaft, ehrliche Neugier und Beteiligung aller Mitwirkenden werden Ihre Trainerpersönlichkeit veredeln! Wenn Sie also ihren Workshop „frisieren“ wollen, fangen Sie bei sich selbst an.

 

 

Prüfen Sie Begeisterung, Einstellung und Sichtweise gegenüber dem Thema und den Teilnehmern. Ein „Train the Trainer“ Seminar kann Ihnen hier die nötige Unterstützung geben.

“Pimp my Tools”: Transport-Mittel

Die einen schwören auf Powerpoint, die anderen auf Lieder singen. Doch diese Methoden sind nur so wertvoll, wie sie passend und zielgerichtet eingesetzt werden. Die Werbung verspricht Ihnen bei nahezu jedem Produkt ein „Erlebnis“. Bei Ihnen als Kunden soll damit eine emotionale Reaktion hervorgerufen werden, die nur über die Beteiligung möglichst vieler Sinne hervorzurufen ist. Wenn Mutti sagte: „Fass das nicht an, sonst verbrennst du dir die Finger“, dann wissen wir aus eigener Erfahrung, wie wenig uns die Worte damals interessierten. Wirklich verinnerlicht hatten wir die Zusammenhänge erst, als sich auf unseren Fingern lustige Blasen bildeten.

Das Transportmittel, das wir für unsere Seminare benutzen, sollte also unbedingt eine emotionale Beteiligung hervorrufen und möglichst viele Sinne ansprechen. Erlebnisorientierte Methoden sind hier das Mittel der Wahl. Die Teilnehmer werden hierbei in eine Umgebung versetzt, in der sie sich von Druck- und Angstsituationen lösen können und mit spielerischer Offenheit handeln. Die Aufgabenstellung selbst ist mit dem Lernthema eng verbunden (Isomorphie) und setzt den Einsatz des gesamten Körpers voraus. Bisherige Erfahrungen, Gefühle, Verstand und „Körpergedächtnis“ werden gleichermaßen angesprochen. Vorausgesetzt diese Methode ist dem Ziel des Seminars genau angepasst, erhalten wir ein mächtiges Instrument, mit dessen Hilfe bei den Teilnehmern zahlreiche Erinnerungsmuster aktiviert und in neue Zusammenhänge gesetzt werden. Schnell, direkt und nachhaltig werden Veränderungsprozesse verarbeitet. Ein „getuntes“ Verkaufsseminar findet also von nun an auf dem Marktplatz statt, auf dem jeder zukünftige Super-Seller seine Fähigkeiten mit direktem Feedback des Kunden erproben kann. Das Teamtraining zum Thema „Prozessoptimierung“ wird kurzerhand in die Großküche zur fristgerechten Menüzubereitung verlegt und beim Umgang mit Pfeil und Bogen wird Ihr Zielverhalten 1:1 abgebildet, so dass jeder Pfeil zu einem „Aha“-Erlebnis wird. Sicher lassen sich einige der hier beschriebenen Methoden nur mit Hilfe von Spezialisten erfolgreich verwirklichen. Die Aktionen dienen dann als Ergänzung zu Ihrem Prozess. Ebenso gut können Sie sich wirksame, handlungsorientierte Methoden im Rahmen einer Fortbildung aneignen. Mehr Emotion, mehr Beschleunigung, mehr Spaß! Motzten Sie Ihre Methoden auf!

„Pimp my Circuit“: Die Piste

Ein Blick aus dem Fenster zeigt uns, dass es mehr gibt als Fahrer, Fahrgäste und Fahrzeug. Ständig wechseln die Bedingungen. Seminarteilnehmer bringen die unterschiedlichsten Erwartungen und Wünsche mit. Wir können nicht zwingend von freiwilliger Teilnahme und Top- Motivation ausgehen. Bereits im Vorfeld sollten wir uns über ein harmonischen Zusammenspiel von Weg, Transportmittel und Ziel Gedanken machen. Ein Sportwagen gehört nicht auf die Rallyepiste, genauso wenig wie ein Workshop zum Thema Kreativität in ein klösterlich-spartanisches Seminarhaus gehört. Während des Workshops selbst gilt unsere Aufmerksamkeit den Bedürfnissen der Teilnehmer. Durch eine offene Fragehaltung und eine gute Portion Einfühlungsvermögen legen Sie die Pausen an die richtige Stelle und bringen Klarheit in Irritationen und Verwirrungen. Finden Sie das richtige Maß an Herausforderung und die Balance zwischen Aktions- und Ruhephasen, so wird Ihr Workshop ein rollendes Wunderwerk mit Erlebnisgarantie.

Grenzkontrolle
Eine halbe Stunde Sendezeit entspricht in keiner Weise dem realen Aufwand für eine erfolgreiche Fahrzeugverendelung. „Pimp my Workshop“ bildet hier keine Ausnahme. Das entsprechende Fachwissen vorausgesetzt, erfordert die Aufrüstung von persönlichen Kompetenzen und Methoden je nach Entwicklungsstand die nötige Zeit. Wenn es um mehr als den Spaß im Seminar gehen soll, sind die Vermittlung der theoretischen Hintergründe ebenso bedeutend wie die eigentliche Aktion, die Aufarbeitung in der Reflexion und der Transfer in den Arbeitsalltag. Was Sie an Aufmerksamkeit von Ihren Teilnehmern verlangen, sollten Sie ihnen gleichermaßen entgegenbringen. Für die Qualität Ihrer Seminare ist entscheidend, wie sehr Sie selbst Weiterentwicklung und Veränderung lieben und leben. Ich kann nur jedem gratulieren, der mutig Neues ausprobiert und sich zutraut, seine geliebten, gewohnten Workshops mit frischen Ideen zu veredeln. Bringen Sie noch heute Ihre Fahrer und Fahrzeuge zur Inspektion. Es lohnt sich!

 

Jochen Pfuhl

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