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Postbank rutscht im zweiten Quartal in die roten Zahlen

(ddp-nrw). Die Deutsche Postbank ist im zweiten Quartal in die Verlustzone gerutscht. Das Minus belief sich auf 14 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Bonn mitteilte. Im Vorjahresquartal hatte die Bank noch 121 Millionen Euro verdient. Zugleich sei die Risikovorsorge nahezu verdoppelt worden. Die Belastungen aus der Finanzkrise summierten sich erneut in Millionenhöhe. Analysten hatten allerdings mit einem dreimal höheren Verlust gerechnet.

(ddp-nrw). Die Deutsche Postbank ist im zweiten Quartal in die Verlustzone gerutscht. Das Minus belief sich auf 14 Millionen Euro, wie das Unternehmen am Donnerstag in Bonn mitteilte. Im Vorjahresquartal hatte die Bank noch 121 Millionen Euro verdient. Zugleich sei die Risikovorsorge nahezu verdoppelt worden. Die Belastungen aus der Finanzkrise summierten sich erneut in Millionenhöhe. Analysten hatten allerdings mit einem dreimal höheren Verlust gerechnet.

Insgesamt habe die Risikovorsorge infolge der Wirtschaftskrise und der angespannten Lage auf den Immobilienmärkten auf 157 Millionen Euro zugenommen, nach 86 Millionen Euro im Vergleichsquartal. 

Mit Blick auf die weitere Geschäftsentwicklung äußerte sich das Finanzinstitut vorsichtig. «Die konjunkturelle Entwicklung dürfte zu einer wachsenden Zahl von Insolvenzen und somit zu höheren Kreditausfällen führen, was einen steigenden Risikovorsorgebedarf nach sich zieht», hieß es. 

Weiter geht die Bank davon aus, dass der Schwerpunkt der Belastungen aus der Finanzmarktkrise im ersten Halbjahr gelegen habe und sich der Trend in der zweiten Jahreshälfte langsam umkehre. Nach einer Normalisierung der wirtschaftlichen Entwicklung und einer Beruhigung an den Finanzmärkten rechnet die Bank damit, ihr Ziel einer Eigenkapitalrendite von 13 bis 15 Prozent nach Steuern zu erreichen.

Besonders deutlich zeigten sich die Folgen der Marktturbulenzen den Angaben zufolge im zweiten Quartal im Handelsergebnis, das auf minus 103 Millionen Euro sank, nach plus 61 Millionen Euro im Vorjahresquartal. Insgesamt summierten sich die Belastungen infolge der Finanzmarktkrise im zweiten Jahresviertel auf 148 Millionen Euro.

Das Finanzanlageergebnis erhöhte sich im zweiten Quartal binnen Jahresfrist von minus 80 Millionen auf minus 14 Millionen Euro. Dabei seien Wertkorrekturen auf das strukturierte Kreditersatzgeschäft von minus sechs Millionen Euro im zweiten Quartal enthalten. Darüber hinaus nahm die Postbank Wertkorrekturen auf andere festverzinsliche Wertpapiere sowie auf noch im Bestand befindliche Publikumsfonds in Höhe von minus 18 Millionen Euro im zweiten Quartal vor.

 

ddp

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