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Cybermobbing: 10 hilfreiche Tipps, wie ihr euch vor der Internethetze schützen könnt!

Soziale Netzwerke nehmen in unserem Alltag einen immer größeren Stellenwert ein. Wie im realen Leben kann es auch im Netz zu Problemen kommen, die einem den Spaß nehmen und Angst einjagen können. Die Rede ist von Cybermobbing – eine Erscheinung, die schlimme Folgen haben kann. Wir geben euch 10 hilfreiche Tipps, wie ihr euch davor schützen könnt und was zu tun ist, wenn ihr Mobbing-Opfer geworden seid.

Brian Jackson / Fotolia.com

Tipp 1

Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste

Die beste Möglichkeit, um sich gegen Cybermobbing zu schützen, ist, eine solche Situation gar nicht erst zuzulassen. In manchen Fällen ist das leichter gesagt als getan, doch wenn man mit seinen persönlichen Daten im Netz zurückhaltend umgeht, bietet man auch wenig Angriffsfläche.

Wenig Persönliches preisgeben

Wenn ihr regelmäßig soziale Netzwerke nutzt, so solltet ihr auf keinen Fall eure vollständigen Adressen, Handynummern oder E-Mail-Adressen in den Profilen angeben. Ähnlich verhält es sich natürlich mit Bildern und Videos: Stellt möglichst wenige, oder besser noch keine, Fotos von euch selbst oder euren Liebsten ins Internet.

Der Realität ins Auge sehen

Eines solltet ihr immer im Hinterkopf behalten: Alles kann gegen euch verwendet werden! So traurig das auch klingen mag, so wichtig ist es auch, sich den Tatsachen zu stellen. Gebt den Tätern keine Chance, denn wenn sie erst viel recherchieren müssen, um dich mobben zu können, vergeht ihnen die Freude daran.

Auf den nächsten Seiten geben wir dir  weitere Tipps und an wen man sich wenden kann.

Tipp 2

Privatsphäre schützen

Wer etwas bei Facebook oder anderen sozialen Netzwerken postet, macht das in der Regel öffentlich. Das bedeutet jedoch nicht, dass zwangsläufig jeder auf eure Online-Aktivitäten zurückgreifen kann. Ihr entscheidet, wer eure Posts lesen/sehen darf und wer nicht!

Fremde oder Freunde?

Erhält man beispielsweise eine Freundschaftsanfrage, so sollte man zunächst genau prüfen, ob und woher man den anderen überhaupt kennt. Im Prinzip ist es wie im realen Leben: Freunde fallen nicht einfach so vom Himmel! Nimmt also nur die Anfragen von Personen an, die ihr auch wirklich zuordnen könnt.

Sicherheitseinstellungen beachten

Die Vorauswahl ist jedoch nur der erste Schritt. Damit nur der Freundeskreis auf eure Profile zurückgreifen kann, müsst ihr die jeweiligen Sicherheitseinstellungen der Webseite beachten. Grundsätzlich gilt: immer nur ausgewählten Nutzern den privaten Bereich zugänglich machen.

Tipp 3

Niemals auf Mobbing einlassen

Selbst wenn man im Vorfeld gute Maßnahmen getroffen hat, kann man Opfer von Cybermobbing werden. Sollte es dazu kommen, ist es zunächst einmal wichtig, sich davon nicht aus der Ruhe bringen zu lassen. Macht euch klar, dass es nicht eure Schuld ist, sondern dass es jeden hätte treffen können. Selbstzweifel sind hier fehl am Platz.

Nicht ärgern lassen

Zum richtigen Umgang mit Cyberattacken gehört auch, dass man sich selbst zu keiner Zeit auf dieses Niveau herabbegibt. Heißt im Klartext: Antwortet auf keinen der Angriffe! Die Situation ist vergleichbar mit eurer Schulzeit. Am meisten Spaß haben die „bösen Jungs“, wenn sich deren Opfer ärgern lassen.

Nicht reagieren ist nicht gleich ignorieren

Wichtig: Nicht zu reagieren bedeutet nicht, dass man die Angelegenheit ignorieren soll. Nehmt einen Angriff durchaus ernst, aber redet mit den richtigen Personen darüber und nicht etwa mit dem Täter. Handelt es sich um kleine Differenzen, so könnten diese durchaus in einem persönlichen Gespräch beigelegt werden. Doch entwickelt sich dieses in Richtung Mobbing, dann sollten die Alarmglocken läuten.

Tipp 4

Über die eigenen Rechte informieren

Es gibt Menschen, die Cybermobbing über sich ergehen lassen, weil ihnen nicht klar ist, dass sich die Täter auf sehr dünnem Eis bewegen. Grundsätzlich gilt: Da Cybermobbing strafbar ist, können auf die Täter ernste, rechtliche Folgen zukommen.

Das Recht am eigenen Bild

Bevor man also – vielleicht vorschnell – auf die Attacken reagiert, sollte man sich über die eigenen Rechte klar werden. Hierzu ist das allgemeine Persönlichkeitsrecht zu beachten, insbesondere das „Recht am eigenen Bild“.

Bloßstellen und Beleidigen ist verboten

Dieses besagt, dass jeder selbst bestimmen kann, „ob überhaupt und in welchem Zusammenhang Bilder von ihm veröffentlicht werden“. Fotos, die euch bloßstellen, dürfen demnach nicht im Internet verbreitet werden. Darüber hinaus sind natürlich auch Beleidigungen strengstens verboten.

Tipp 5

Beweise sichern!

Um sich die Option offen zu halten, den Fall dem Webseiten-Betreiber oder gar der Polizei zu melden, ist es sinnvoll, Beweise zu sichern. Zwar wird über das Internet gesagt, dass es nichts vergisst, doch die Stellen, an die ihr euch wenden könnt, (siehe Punkt 8) sind auch auf eure Hilfe angewiesen.

Screenshots und Kopien anfertigen

Sobald ihr das Gefühl habt, gemobbt zu werden, sichert unbedingt die Beweise. Werdet ihr im Chat beleidigt oder verunglimpft, solltet ihr Screenshots anfertigen. Auch Kopien von E-Mails oder Bildern sind hilfreich, wenn es darum geht, die Mobbing-These zu untermauern.

Legt den Tätern das Handwerk!

Beim „Beweise sichern“ geht es allerdings nicht nur darum, die Schuld des Täters zu beweisen, sondern auch diesen ausfindig zu machen. Oftmals handelt es sich nämlich um echte Freaks, die mit allen Tricks gewaschen sind. Helft dabei, ihnen das Handwerk zu legen!

Tipp 6

Blockieren der Täter

Niemand muss sich den andauernden Attacken anderer Menschen aussetzen – auch nicht in sozialen Netzwerken. Die meisten Betreiber bieten die Möglichkeit, unerwünschte Personen sperren zu lassen. So werdet ihr zumindest von dieser Person in Zukunft nicht mehr belästigt.

Wendet euch an den Seitenbetreiber

Informiert euch also zunächst in den Bestimmungen der Seite oder wendet euch direkt per E-Mail an den Betreiber. In der Regel wird dieser alles daran setzen, euch bei diesem Problem zu unterstützen.

Bilder und Videos löschen lassen

In diesem Zusammenhang können übrigens auch Fotos/Videos, auf denen ihr zu sehen seid und deren Veröffentlichung ihr nicht zugestimmt habt, gelöscht werden. Gebt dem Betreiber unbedingt einen Hinweis.

Tipp 7

Eigenen Account löschen

Grundsätzlich solltet ihr euch von einigen wenigen den Spaß am Austausch in sozialen Netzwerken nicht nehmen lassen. Genau das wollen die Täter mit ihrem Cybermobbing erreichen. Lasst diese Personen nicht gewinnen und darüber bestimmen, wie ihr eure Freizeit gestaltet.

Härtere Geschütze auffahren

Allerdings gibt es ein paar Einschränkungen, die zu beachten sind. Wenn die fünf zuvor genannten Punkte keine Abhilfe schaffen, müssen vielleicht – kurzfristig – härtere Geschütze aufgefahren werden.

Neue Handynummer zulegen

Nimmt das Cybermobbing massiv Einfluss auf euer soziales Leben, wäre die Löschung des eigenen Accounts ratsam. Die Entscheidung muss nicht für immer gelten, aber kann die Situation kurzfristig entspannen. Zudem gibt es weit mehr als nur ein soziales Netzwerk. Solltet ihr per SMS oder mit Anrufen belästigt werden, sollte man über eine Änderung der Handynummer nachdenken.

Tipp 8

Mit Verwandten/Freunden sprechen

Wer Opfer von Cybermobbing wird, muss die Angelegenheit nicht mit sich alleine ausmachen. Niemandem muss es peinlich sein, darüber zu sprechen. Ganz im Gegenteil: Weiht eure Vertrauenspersonen (Eltern, Lehrer, gute Freunde) ein und sie werden euch zur Seite stehen.

Entwickelt gemeinsam einen Schlachtplan

Da eure Eltern oder Freunde nicht unmittelbar betroffen sind, werden sie emotionsloser und damit zielgerichteter vorgehen können, als ihr dazu vielleicht in der Lage seid. Sprecht mit ihnen durch, welche Vorgehensweise Sinn macht.

„Die Nummer gegen Kummer“

Natürlich könnt ihr euch auch an offizielle Stellen wenden, die euch mit Rat und Tat zur Seite stehen. Wollt ihr anonym bleiben, wäre „Die Nummer gegen Kummer“ empfehlenswert. Kinder (0800 111 0333 oder vom Handy 116 111) sowie Eltern (0800 111 0550) können sich in Deutschland kostenlos beraten lassen. Weitere Informationen erhaltet ihr zudem unter www.mobbing-seitenstark.de, www.jugendschutz.net oder www.klicksafe.de.

Tipp 9

Anzeige erstatten

Sobald das Cybermobbing über Beleidigungen hinausgeht oder euch andere offizielle Stellen dazu raten, dann informiert bitte die Polizei. Bei schwerwiegenden Fällen kommt ihr vermutlich nicht drumherum, Anzeige zu erstatten.

Keine Scheu

Eine Anzeige bei der Polizei zu erstatten, klingt zunächst einmal nach viel Aufwand und unangenehmen Fragen. Doch dem ist nicht so: Wendet euch vertrauensvoll an die Personen, die für eure Sicherheit da sind. Die Polizei kann am besten einschätzen, ob der Tatbestand für eine Anzeige ausreicht oder nicht.

Eskalation vermeiden

Informationen zum Thema Cybermobbing bietet übrigens auch die Internetseite www.polizei-beratung.de. Scheut euch nicht, rechtzeitig mit der Polizei Kontakt aufzunehmen, sofern ihr Sorge habt, dass die Mobbing-Attacken eskalieren könnten.

Tipp 10

Nicht wegschauen!

Vielleicht habt ihr am eigenen Leib erfahren müssen, wie es sich anfühlt, Opfer von Cybermobbing geworden zu sein. Dann könnt ihr euch in die Lage derer versetzen, denen es zurzeit ähnlich geht. Lasst sie mit ihren Sorgen nicht alleine!

Eigene Erfahrungen einbringen

Wie in vielen Situationen im Leben gilt auch hier: Nicht wegschauen! Wer selbst schlechte Erfahrungen gemacht hat, kann wertvolle Tipps weitergeben. Für wen das Thema Cybermobbing hingegen Neuland ist, kann zumindest unterstützend und aufbauend zur Seite stehen.

Gemeinsam seid ihr stark!

Ein wichtiger Effekt des gemeinsamen Vorgehens ist, dass die Täter ihre Beleidigungen oft einstellen, wenn sie merken, dass sie nicht nur gegen eine Person ankämpfen. Präsentiert euch als eine Einheit, und vielleicht lassen die feigen Attacken dann nach.

 

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