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Der Spagat: Sicherheitsstrategie und die „4.0-Frage“

Zwischen Gefahrenquellen, gesetzlichen Rahmenbedingungen und einem gewissen Black-Box-Gefühl befindet sich die unternehmerische Lösungssuche. Das Spektrum erstreckt sich vom Ausbruch von Feuer bis hin zum Einbruch ins Unternehmen. Spitzenreiter in der Bedrohungs-Riege: der virtuelle Einbruch ins EDV-System.

tashatuvango / Fotolia.com

Ein Unternehmenskonzept ohne Sicherheitsstrategie ist heute undenkbar. Auf der „Must-Have-Skala“ stehen Sicherheitsstrategie und Marketingstrategie gemeinsam auf Rang 1. Die Zukunftsfähigkeit von Unternehmen fordert durch die Dualität des Fortschritts regelrecht heraus. Auf dem Weg zur vernetzten Industrie ist der eine Pol, der innerlich reibt, die Datensicherheit und der andere die Angst vor der Schlusslichtrolle. Man will einerseits vorne liegen und andererseits teure Folgen befürchteter Produktionsausfälle verhindern. Laut repräsentativer Umfrage ist für 90 % der KMU Datensicherheit das größte Hemmnis auf dem Weg zur Industrie 4.0; folgt man den Worten von Bundesforschungsministerin Wanka. Die Sorge vor Schadsoftware und anderen Hackerangriffen sei weit verbreitet. Bleibt da wohlmöglich die Selbstbestimmtheit mit digitalem Motorschaden auf der Strecke? Bei dem Wort „Troja“ schnellt gleich der Gedanke an „IT“ hoch, längst, bevor einem der homerische Landstrich in den Kopf kommt. Die Warnung der Pferd-Metapher schwingt da ebenfalls mit. Seit 2010 regelt das Bundesdatenschutzgesetz Rechte und Pflichten in puncto Datenschutz für Unternehmen. Darin geht es um einzuhaltende Standards, Datenschutzerklärungen, Verträge zur Auftragsdatenverarbeitung, Verschlüsselung bei elektronischer Kommunikation, Internetsicherheit und vieles mehr. Das Anforderungsprofil für den Datenschutz-Beauftragten im Unternehmen verlangt Expertisen in Betriebsorganisation, EDV-Sicherheit und Rechtsfragen. Keine leicht erfüllbare Forderung und meist nicht aus eigener Ressource zu stemmen. Auch die Versicherbarkeit von Unternehmen steht in unmittelbarem Zusammenhang mit der Sicherheitsstrategie. Die Brisanz dieser Thematik kann sich auf die Versicherungsprämien und auf die Haftungsrisiken eklatant auswirken. Versicherungsmakler gehen deshalb mit eigenen Ingenieuren ans Werk. Ohne Hinzuziehung von Experten für Brandschutz, Einbruchsicherheit oder Personenschutz und den Schutz der EDV-Systeme ist die Gefahr Fehler zu machen nicht vom Tisch zu weisen. Vorsorge und Früherkennung sind hier gefragt.

FrühESTerkennung – damit nichts unbemerkt bleibt!

Um zu schützen was einem lieb und teuer ist, gibt es den Weg der Prävention. Das gilt für Leib und Leben ebenso wie fürs Gebäude und Umfeld, in dem gelebt und gearbeitet wird. Im Kinderbuch Struwwelpeter sind die Katzen Minz und Maunz das Frühwarnsystem. Jedoch bleiben deren Brandgefahr- Signale ungehört und ungesehen; mit fatalen Folgen. Im Portfolio der Brandschutz-Spezialisten von heute geht es grundlegend anders zu. Da ist von technischen und technologischen Frühwarnsystemen die Rede, z. B. von Sonderbrandmeldetechnik. Vielschichtig und ausgeklügelt sind diese High-Tech-Lösungen, wie beispielsweise die des Spezialisten Securiton. Sonderbrandmeldetechnik kommt dort zum Einsatz, wo konventionelle Brandmelder an ihre Grenzen stoßen. Zum Beispiel in einer Umgebung mit viel Staub, Hitze, Abgasen oder wenn der Abstand zwischen Decken- und Bodenfläche in Räumen sehr groß ist. Hier reicht herkömmliche Detektion nicht aus. Moderne Sonderbrandmeldetechnik arbeitet u. a. mit Ansaugrauchmeldern, die Umgebungsluft ansaugen und sofort registrieren, wenn diese bereits mit kleinsten Rauchpartikeln kontaminiert ist. Oder mit hochsensiblen linienförmigen Wärmemeldern, die exakt auf kritische Hitzeentwicklung reagieren. Integriert in ein professionelles Brandmeldekonzept und verbunden mit einer zuverlässigen Brandmeldezentrale, lässt sich in Sachen Brandschutz mehr Sicherheit erreichen. Ein umfassendes Sicherheitskonzept geht jedoch über Branddetektion hinaus.

In einem intelligenten Sicherheitskonzept sind ebenso Lösungen für weitere Gefahrenmelde- und Zutrittskontrollsysteme beschrieben – individuell auf die jeweilige Situation des Unternehmens zugeschnitten, um vor Einbruch, Sabotage und Diebstahl zu schützen. Optische Erkennungssysteme, wie Videoüberwachung mit integrierten Videobildanalysen, ermöglichen eine automatisierte Ereigniserkennung in Echtzeit, die das Sicherheitspersonal umgehend informiert. Wer ein umfassendes Sicherheitskonzept aufstellen möchte, wendet sich am besten an den dafür zertifizierten Fachbetrieb.

Weitere Informationen: www.securiton.de

 

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