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Neues WhatsApp-Problem – mit WhatsSpy Online-Status ausspionieren

WhatsApp hat ein Problem und seine Nutzer auch. Denn die Privatssphäre-Einstellungen des Messengers sind kaputt. Heißt, wer die Telefonnummer eines beliebigen WhatsApp-Users kennt, kann feststellen, wann der User letztmals online war. Ein Programm namens WhatsSpy kann sogar ein Onlineprofil des Users erstellen.

WhatsApp hat ein Problem und seine Nutzer auch. Denn die Privatssphäre-Einstellungen des Messengers sind kaputt. Heißt, wer die Telefonnummer eines beliebigen WhatsApp-Users kennt, kann feststellen, wann der User letztmals online war. Ein Programm namens WhatsSpy kann sogar ein Onlineprofil des Users erstellen.

Dauerüberwachung mit Programmen

Der Online-Status bei WhatsApp kann in den Einstellungen für die Privatsphäre deaktiviert werden. Wer glaubt damit nichts mehr über seinen Online-Status preiszugeben, irrt. Denn beispielsweise mit dem Open Source Tool „WhatsSpy“ kann der Online-Status von anderen WhatsApp-Usern rund um die Uhr überwacht werden. Der betroffene User merkt dies nicht einmal.

Open Source Tool als „Hinweis“

Mag man dem Entwickler des Tools „vertrauen“, so wurde WhatsSpy nur dafür entwickelt, um den Entwicklern von WhatsApp zu zeigen, dass die Privätsphäre-Einstellungen um den Online-Status nicht richtig funktionieren, bzw. kaputt sind. WhatsApp gibt zwar an, dass der Online-Status vom WhatsApp User manuell abgestellt werden kann. Doch konsequent geht der Messenger-Dienst im Bereich Privatsphäre nicht mit seinen Usern um.

Eindrucksvolles Experiment

Bereits im Dezember hatten einige Forscher der Universität Erlangen-Nürnberg aufgezeigt, wie leicht das online- und offline gehen bei WhatsApp überwacht werden kann. Die von den Forschern vorgelegten anonymisierten Datenwerte stellten dies eindrucksvoll dar. Gleichzeitig wurde erklärt, was WhatsApp zum Schutz der Privatsphäre seiner Nutzer tun müsse. WhatsApp hat in seinen weiteren Updates noch nichts geändert, was den Datenschutz, bzw. die Privatsphäre seiner Nutzer verbessern könnte.

Jeder kann spionieren

Mit „WhatsSpy“ und beispielsweise einem Raspberry Pi können auch Privatpersonen permanent das Online-Verhalten von Freunden und Bekannten rund um die Uhr überwachen. Dazu braucht der „Spion“ lediglich ein zweites WhatsApp-Konto, ein Android-Smartphone mit Root oder ein iPhone mit Jailbreak. Für Leute ohne Telefon bzw. Smartphone gibt es aber auch noch andere Wege an die Daten heranzukommen.

Gefahr der Sperrung

Die Benutzung des eigenen WhatsApp-Kontos für die Spionage des Online-Status von anderen Personen, ist allerdings risikoreich. Es droht eine Sperre. Deshalb das zweite Konto. Dennoch sei die Gefahr für eine Sperrung des eigentlichen WhatsApp-Kontos nicht sehr groß, weiß die Universität Erlangen-Nürnberg. Während der Versuchsreihe wurden mit einzelnen Konten monatelang hunderte Nutzer überwacht. Eine Sperrung durch WhatsApp erfolgte nie. Die Tatsache, wie leicht allerdings der Online-Status von WhatsApp Usern herauszufinden ist, ist beängstigend. Ein Gefühl der Sicherheit beim Chatten gibt es nach den neuesten Vorfällen eigentlich nicht mehr. Gleichzeitig helfen auch die neuen Datenschutzrichtlinien vom WhatsApp-Besitzer Facebook ebenfalls nicht dabei. Facebook kann kurzgefasst auf alles zugreifen, was ein Facebook-User im Internet anklickt und macht und schaltet auf den Profilseiten seiner User, Werbung, die gezielt auf die „Bedürfnisse“ seiner User abgestimmt ist.

Datenschutz kein Freund von WhatsApp

Regelmäßig tauchen Probleme mit WhatsApp auf, die oftmals auch den Datenschutz betreffen. Blauen Haken als Lesebestätigung erst in Einzel- und dann auch in Gruppenunterhaltungen, die User mittlerweile genau über das Leseverhalten von Usern nicht nur Erkenntnisse für WhatsApp sondern auch für die User bringen. Zwar brachte eine neue Ende zu Ende Verschlüsselung, wie bei TextSecure, etwas Sicherheit, doch, kommt es wohl vor, dass Chats von recycelten Handynummern, von Neubesitzern der Nummer wieder aufgerufen werden können und somit in fremde Hände gelangen. Außerdem gab es Ende letzten Jahres Ärger mit einem Profilbild und dem Angriff einer holländischen Firma, die über ein falsches Update hohe Abogebühren verlangt.

 

Christian Esser

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