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Kölner Taxifahrer protestieren gegen Mitfahrer-App

Der US-amerikanische Mitfahrservice „Uber Pop“ will nun auch nach Köln expandieren. Während sich Fans des Dienstes über bis zu 20 Prozent reduzierte Fahrpreise freuen, gehen die Taxifahrer auf die Barrikaden.

Der US-amerikanische Mitfahrservice „Uber Pop“ will nun auch nach Köln expandieren. Während sich Fans des Dienstes über bis zu 20 Prozent reduzierte Fahrpreise freuen, gehen die Taxifahrer auf die Barrikaden.

Protest gegen Mitfahrdienst

Erst im Mai startete das in 70 Städten aktive Unternehmen Uber seinen Dienst in der Bundeshauptstadt. Nun will es möglichst schnell in Köln und vielen weiteren deutschen Großstädten expandieren. Die Beförderungspreise sollen dabei um bis zu 20 Prozent niedriger sein als bei regulären Taxifahrern. Möglich ist dies, da Uber keine lizenzierten Fahrer beschäftigt. Stattdessen übernehmen Privatpersonen die Aufträge mit ihrem privaten Fahrzeug.

Ist Uber noch legal?

Der Sprecher des Kölner Taxirufs Jamshid Argomand erklärte, dass es sich bei Uber nicht mehr um eine „rechtliche Grauzone“, sondern um ein illegales Geschäftsmodell handele. Um dem vermeintlich unlauteren Wettbewerb entgegenzutreten, berieten sich Kölner Branchenvertreter am Donnerstag mit dem Leiter des Ordnungsamts Robert Kilp. Dabei thematisierte man nicht allein die finanziellen Folgen. Die Taxifahrer monierten, dass die unqualifizierten Fahrer die Sicherheit der Fahrgäste gefährden. Bei einem Unfall bestünde zudem kein ausreichender Versicherungsschutz. Ordnungsamtsleiter Klip teilt die Bedenken. Er erklärte, sich mit seinen Kollegen aus anderen Städten beraten zu wollen und mögliche Konsequenzen zu erörtern.

Der aus 800 Taxiunternehmen, 1.200 Fahrzeugen und 10.000 Fahrern bestehende Kölner Taxiruf prüft juristische Konsequenzen gegen Uber. Auch der Deutsche Taxi- und Mietwagenverband arbeitet gerade an einer Klage gegen das Unternehmen. Uber selbst schätzt die Situation anders ein und will bis zur letzten Instanz auf der Rechtmäßigkeit seines Geschäftsmodells bestehen.

So funktioniert Uber

Uber bietet Mitfahrgelegenheiten in mehr als 70 Städten. Während es sich bei „Uber Black“ um einen professionellen Limousinendienst handelt, richtet sich „Uber Pop“ an Privatleute. Registrierte Nutzer buchen über die App eine Fahrt und zahlen die anfallenden Kosten mit der Kreditkarte. Die für Uber tätigen Fahrer verfügen über keine Beförderungslizenz. Sie nehmen die Kunden in ihrem Privatfahrzeug mit und bekommen eine Kilometerpauschale gezahlt.

Zu den Anteilseignern von Uber gehören Goldman-Sachs und Google Ventures. Experten beziffern den Markenwert auf 3,5 Milliarden Dollar.

 

Christian Weis

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