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Kienbaum-Studie zur Vergütung in Russland

Die Gehälter in Russland steigen weiter rasch: Sie lagen 2007 durchschnittlich 11,6 Prozent über dem Vorjahresniveau. Deutlich überdurchschnittlich erhöhten sich die Gehälter in den Branchen Holz/ Papier, Automobilzulieferung und der Kredit- und Versicherungswirtschaft. Auch für 2008 planen die Unternehmen Gehaltserhöhungen zwischen elf und zwölf Prozent. Das sind Ergebnisse der Gehaltsumfrage 2007/ 2008 „Internationale Unternehmen in der Russischen Föderation: Mitarbeiter und Leitende Angestellte“, durchgeführt von der Managementberatung Kienbaum in Kooperation mit dem Verein der Deutschen Wirtschaft in der Russischen Föderation. Der Schwerpunkt der Erhebung liegt auf dem Großraum Moskau, in dem ein Großteil der 68 befragten Unternehmen ansässig ist.

Die Gehälter in Russland steigen weiter rasch: Sie lagen 2007 durchschnittlich 11,6 Prozent über dem Vorjahresniveau. Deutlich überdurchschnittlich erhöhten sich die Gehälter in den Branchen Holz/ Papier, Automobilzulieferung und der Kredit- und Versicherungswirtschaft. Auch für 2008 planen die Unternehmen Gehaltserhöhungen zwischen elf und zwölf Prozent. Das sind Ergebnisse der Gehaltsumfrage 2007/ 2008 „Internationale Unternehmen in der Russischen Föderation: Mitarbeiter und Leitende Angestellte“, durchgeführt von der Managementberatung Kienbaum in Kooperation mit dem Verein der Deutschen Wirtschaft in der Russischen Föderation. Der Schwerpunkt der Erhebung liegt auf dem Großraum Moskau, in dem ein Großteil der 68 befragten Unternehmen ansässig ist.

„Das solide Wirtschaftswachstum zwischen fünf und zehn Prozent führt zu einem steigenden Bedarf an gut ausgebildeten Mitarbeitern. Die Unternehmen konkurrieren um die besten Köpfe und treiben so die Gehälter in die Höhe. Deshalb ist eine strategische Vergütungspolitik, die sowohl finanzielle als auch nicht-monetäre Anreize setzt und Perspektiven bietet, ein entscheidender Erfolgsfaktor im war for talents “, sagt Maria Smid, Projektleiterin der Studie bei Kienbaum Wien.

Gehaltshöhen variieren stark

Russische Mitarbeiter und Leitende Angestellte erhalten Gehälter von sehr unterschiedlicher Höhe: Von der Reinigungskraft mit knapp 6000 Euro im Jahr bis zum Geschäftsführer mit mehr als 386.000 Euro reicht die Spannweite der Gesamtbezüge. Auch innerhalb der Hierarchieebenen sind die Gehaltsunterschiede groß: Geschäftsführer erhalten zwischen 21.000 und mehr als 386.000 Euro pro Jahr. Führungskräfte der ersten und zweiten Ebene unterhalb der Geschäftsführung liegen die Gehälter zwischen 8000 und mehr als 217.000 Euro. Beispielsweise verdient ein Finanzdirektor durchschnittlich 69.990 Euro im Jahr, während bei einem Personaldirektor nur 43.639 Euro auf dem Gehaltszettel stehen.

Wer Verantwortung übernimmt, wird besser bezahlt

Personalverantwortung ist ebenfalls ein wichtiger Faktor für die Gehaltshöhe: Wer bis zu fünf Mitarbeiter führt, verdient im Durchschnitt 43.834 Euro. Hat man Verantwortung für 25 bis 50 Angestellte, erhält man 64.675 Euro und wer mehr als 100 Mitarbeitern vorsteht, wird mit durchschnittlich 126.875 Euro entlohnt.

Mit knapp 80 Prozent ist der Anteil der Geschäftsführer und Führungskräfte, die in den Genuss einer variablen Vergütung kommen, in Russland im Vergleich zu osteuropäischen Ländern relativ gering. In Polen erhalten 90 Prozent und in Tschechien 94 Prozent der Geschäftsführer einen solchen Bonus . Mit 39.000 Euro macht die variable Vergütung bei russischen Geschäftsführern rund ein Drittel des Gehalts aus. Bei Führungskräften sind es 16.000 Euro beziehungsweise 28 Prozent der Bezüge.

Bildungsstand in Russland in vielen Bereichen sehr hoch Im Gegensatz zu vielen westeuropäischen Ländern hat das Bildungsniveau der Mitarbeiter in Russland offenbar nur einen geringen Einfluss auf die Gehaltshöhe. Ursache hierfür ist das durchgängig hohe Bildungsniveau der russischen Mitarbeiter: 79 Prozent aller angegebenen Positionen haben einen Hochschulabschluss, 92 Prozent der Geschäftsführer, sogar 97 Prozent der Führungskräfte, 96 Prozent der Experten und Spezialisten und immerhin noch 84 Prozent der Fachkräfte. Beispielsweise beherrschen Assistenten meist mindestens zwei Fremdsprachen. Manager auf mittlerer Führungsebene haben oftmals bereits zwei Hochschulabschlüsse oder stehen kurz vor dem MBA.

Fachkräftemangel erhöht Nachfrage nach Personalberatern Trotz des allgemein hohen Bildungsstands werden Fachkräfte in den Boomregionen der Russischen Föderation, vor allem in Moskau, knapp. Dort ist gut ausgebildetes und erfahrenes Personal, vor allem die besonders gefragten Vertriebsmanager mit Fremdsprachenkenntnissen, praktisch nicht verfügbar. Mitarbeiter mit gefragten Positionen wechseln häufig den Arbeitsplatz. Diese hohe Fluktuation stellt die Unternehmen vor erhebliche Probleme und kann das Erreichen ihrer Zielsetzungen in Russland in Gefahr bringen. „Wer in Russland erfolgreich sein will, braucht gut ausgebildete Mitarbeiter, die dem Unternehmen loyal gegenüberstehen und sich überdurchschnittlich engagieren. Angesichts der angespannten Lage auf dem Arbeitsmarkt nimmt der Wettbewerb um die besten Köpfe weiter zu“, sagt Sergey Frank, Russland-Experte und Partner der Kienbaum Executive Consultants.

Detaillierte Angaben über Löhne, Gehälter und Entlohnungsfragen in Russland und umfangreiches Hintergrundmaterial zur Situation auf dem russischen Arbeitsmarkt enthält die Vergütungsstudie 2007/2008 „Internationale Unternehmen in der Russischen Föderation. Mitarbeiter und Leitende Angestellte.“

Sie ist zum Preis von 600,00 EUR + MwSt. direkt bei der Managementberatung Kienbaum

 

Redaktion

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