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„Ein geleastes Fahrzeug finanziert sich quasi selbst“

Firmen, Selbstständige und Freiberufler bevorzugen immer häufiger das KFZ-Leasing statt einer Finanzierung. Marc Härtel, Geschäftsführer des Portals www.LeasingTime.de erklärt, was Unternehmen beim Leasen von Fahrzeugen beachten sollten.

www.LeasingTime.de / www.LeasingTime.de

business-on.de: Herr Härtel, was unterscheidet das Leasing von der Fahrzeugfinanzierung?

Marc Härtel: Beim Leasing wird das Fahrzeug für eine festgelegte Zeitdauer gemietet. Die „Miete“ stellen die Leasingraten dar. Im Unterschied zur Fahrzeugfinanzierung ist der Leasingnehmer somit Halter des Fahrzeugs, nicht Eigentümer. Dafür kann ein Leasing Vertrag bedürfnisgerecht gestaltet werden, was Vertragsdauer und Ratenhöhe betrifft. Weiterer Vorteil: Das Restwertrisiko trägt beim Leasing der Leasinggeber und nicht der Kunde.

business-on.de: Warum ist das KFZ-Leasing für Unternehmen, Selbstständige und Freiberufler auch wirtschaftlich interessanter als eine Finanzierung?

Marc Härtel: Das KFZ-Leasing bietet drei entscheidende finanzielle Vorteile: Die Liquiditätsreserven bleiben bestehen, das Leasing ist bilanzneutral und die Kosten können steuerlich voll abgesetzt werden. Für Unternehmen und Selbstständige ist zudem wichtig, dass sich ihr Kredit- bzw. Finanzierungsrahmen durch das Leasen eines Fahrzeugs nicht verändert.

business-on.de: Was ist steuerlich zu beachten?

Marc Härtel: Das geleaste Fahrzeug aktiviert der Leasinggeber in seiner Bilanz, daher muss es der Leasingnehmer nicht abschreiben. Letzterer bilanziert somit lediglich seine Leasingraten bis zum Ende der Vertragslaufzeit als Betriebsausgabe und nicht das Leasingobjekt bis zum Ende der Nutzungsdauer. Die Eigenkapitalquote des Leasingnehmers bleibt erhalten, da sie sich nicht durch ein im Wert sinkendes Abschreibungsobjekt verschlechtert.

business-on.de: Ist das Leasing auch deshalb attraktiver als eine Finanzierung?

Marc Härtel: Ja, denn bei einer Autofinanzierung können nur die Kosten für die Tilgung, zum Beispiel die Zinsen, von der Steuer abgeschrieben werden. Zudem werden die Anschaffungskosten linear über die AfA abgeschrieben. Beim Leasing hingegen kann die Leasingrate zu 100 Prozent als Betriebsausgabe abgeschrieben werden, auch wenn sich die Zahlungsrate Tilgung, Zinskosten und umgelegten Kosten des Leasingpartners berücksichtigt. Bei Firmen trifft zudem der Pay-as-you-earn-Gedanke zu.

business-on.de: Was bedeutet das?

Marc Härtel: Das bedeutet, dass sich ein geleastes Fahrzeug quasi selbst finanziert, da die Leasingraten parallel zur Nutzung des Gegenstands anfallen. Der Finanzierungsaufwand verteilt sich somit auf die Nutzungsdauer und damit auf den Zeitraum, in dem Erträge aus dem Objekt erwirtschaftet werden. Eine Vorausfinanzierung wird auf diese Weise vermieden.

business-on.de: Als Nachteil des Leasings gilt, dass ein Vertrag nicht vorzeitig gekündigt werden kann, oder?

Marc Härtel: Das stimmt. Wer seinen Leasingvertrag vorzeitig beenden möchte, zahlt in der Regel drauf, da die Leasinggesellschaft nicht verpflichtet ist, eine Vertragskündigung zu akzeptieren. Wenn sie sich dennoch darauf einlässt, wird es für den Kunden teuer. Besser ist es daher, wenn der Kunde sich jemanden sucht, der in den laufenden Vertrag einsteigt.

 business-on.de: Wie wahrscheinlich ist es, dass jemand gefunden wird, der einen bestehenden Leasingvertrag übernimmt?

Marc Härtel: Um die Chancen zu erhöhen, dass jemand gefunden wird, der einen bestehenden Vertrag übernimmt, haben wir beispielsweise einen entsprechenden Online-Marktplatz eingerichtet. Dort kann der Leasingnehmer sein Fahrzeug und die Vertragskonditionen einstellen.

business-on.de: Wie hoch sind die Chancen, dass die Vertragsweitergabe gelingt?

Marc Härtel: Die Chance sind sehr gut. Entscheidend ist, dass der Preis des angebotenen Fahrzeugs wettbewerbsfähig ist. Das heißt, die Leasingraten sollten im normalen Rahmen sein.

business-on.de: Was kostet es, einen Leasingvertrag in Ihr Portal einzustellen?

Marc Härtel: Privatpersonen wie Unternehmen können grundsätzlich einen bestehenden Leasingvertrag kostenfrei auf dem Onlinemarktplatz anbieten. Anschließend suchen wir gezielt nach Interessenten bzw. potenziellen Vertragsübernehmern. Wenn beide Parteien sich einig sind, übernehmen wir zudem die Koordination mit der Leasingbank und begleiten den Prozess der Vertragsumschreibung. Nach Abschluss erhalten wir eine Erfolgsgebühr.

 business-on.de: Wie erfolgt die Übergabe des Fahrzeugs?

Marc Härtel: Sind sich der Noch-Leasingnehmer und ein Interessent handelseinig, prüft zunächst die Leasingbank dessen Bonität . Gibt sie grünes Licht, kann der Leasingvertrag auf den neuen Leasingnehmer übertragen werden. Erst dann erfolgt die Fahrzeugübergabe, und der neue Vertragsnehmer übernimmt die weiteren monatlichen Raten.

business-on.de: Sind bestehende Leasingverträge auch für Unternehmen bzw. Selbstständige interessant?

Marc Härtel: Häufig schon. Das liegt vor allem daran, dass der Übernehmer sein Wunschfahrzeug zu sehr guten Bedingungen bekommt. Vor allem diejenigen, die immer wieder gern ein neues Modell fahren möchten, oder Firmen, die ein Fahrzeug nur für eine begrenzte Zeit benötigen, etwa während der Probezeit eines Mitarbeiters, profitieren von der Vermittlung vorzeitig beendeter KFZ-Leasingverträge, da die Laufzeit dieser Verträge deutlich kürzer als üblich ist. Beides, Neuleasing und Übernahme eines Vertrags, ist für Firmen je nach Situation interessant.

Marc Härtel ist geschäftsführender Gesellschafter von www.LeasingTime.de. Das Portal gilt als bundesweit führender Onlinevermittler neuer und laufender KFZ-Leasingverträge.

 

Sascha O. Zöller

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