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Report: Deutscher MBA Markt im Überblick

Der Master of Business Administration, kurz MBA, ist ein außergewöhnlicher Studienabschluss. Sein Ruf als Karrieretreiber verdankt er dem im Studium gelehrten Management-Know-how und der Zielgruppe – meist Berufstätige im mittleren oder oberen Management mit Aussicht auf weitere Karrieresprünge. Der neue Report „MBA Studium 2016“ bietet für alle Interessenten jetzt erstmals einen ausführlichen Überblick über den deutschen MBA-Markt – von regionalen Daten über die Kosten bis zur Finanzierung.

denisismagilov / Fotolia.com

Genau 256 MBA Studiengänge gibt es zu Beginn des Jahres 2016 in Deutschland. Angeboten werden sie von 88 Fachhochschulen, 26 Universitäten und 16 Akademien, wie der neu erschienene Report „MBA Studium 2016“ des Portals www.MBA-Studium.de zeigt. Schaut man sich die inhaltliche Ausrichtung der Studiengänge an, merkt man, wie diversifiziert der deutsche MBA-Markt mittlerweile ist. Ursprünglich war der Studiengang nämlich als General Management Studium ohne spezielle Branchenspezialisierung ausgelegt. So sollte z.B. Ingenieuren oder Medizinern das betriebswirtschaftliche Wissen vermittelt werden, das im Studium fehlte. Heute sind allerdings nur noch 39% der Studiengänge so generalistisch ausgerichtet. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Management-MBAs, die aber bestimmte Branchen- oder Berufsspezialisierungen beinhalten. Oder direkt auf eine bestimmte Zielgruppe ausgerichtet sind, wie z.B. Studienprogramme wie „BWL für Ärztinnen und Ärzte“ oder „Real Estate Management“.

Zielgruppe: Manager, die sich neben dem Beruf weiterqualifizieren wollen

Im Durchschnitt verlangen die Hochschulen und Business Schools mindestens 2 Jahre Berufserfahrungen von den Bewerbern. Bei den Executive MBAs, die sich speziell an hochrangige Manager mit Führungserfahrung richten, kann die Zulassungsvoraussetzung aber auch schonmal bei mindestens 8 Jahren liegen.

Bei dieser Zielgruppe verwundert es auch nicht, dass ein Großteil der MBA-Programme, nämlich 85%, berufsbegleitend angeboten wird. Davon wiederum aber nur 17% als Fernstudium – alle anderen setzen auf ein berufsbegleitendes Präsenzstudium, das vorwiegend als Wochenendstudium konzipiert ist.

Kosten und Finanzierung

Im Durchschnitt liegen die Studiengebühren bei rund 17.000 Euro. Allerdings gibt es sowohl Programme für unter 5.000 Euro, als auch welche mit Kosten allein für die Studiengebühren von über 70.000 Euro. Da die Studiengebühren aber nur einen Teil der Gesamtkosten ausmachen, hat das Portal MBA-Studium.de über 200 Absolventen zu ihrer Studienfinanzierung befragt: Ergebnis: 24% liegen im gleichen Bereich wie die durchschnittlichen Studiengebühren, nämlich zwischen 15.000 und 20.000 Euro. 37% haben allerdings mehr als 20.000 Euro ausgegeben, davon 19% mehr als 30.000 Euro.

Wie finanziert man solche Summen? Auch hierzu hat das Studienportal nachgefragt. Ein Großteil stemmt die Finanzierung aus eigenen Ersparnissen und durch eine Förderung des Arbeitgebers. Fast die Hälfte (43%) erhält finanzielle Zuschüsse aus der eigenen Firma. Weitere typische Finanzierungshilfen waren Zuwendungen aus der Familie oder die Aufnahme eines Kredits.

Fazit: Absolventen sind zufrieden

Trotz der hohen Kosten sind fast alle Absolventen mit ihrer Studienwahl zufrieden: 92% sagen, dass sich der Abschluss gelohnt hat – vor allem in beruflicher Hinsicht, aber auch für die persönliche Entwicklung und den Auf- oder Ausbau des Kontaktnetzwerks.

Der gesamte Report „MBA Studium 2016“ steht auf der Startseite von www.MBA-Studium.de kostenlos zum Download bereit.

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