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Wie Outdoor Training den Zusammenhalt in Teams fördern kann

Outdoor Trainings haben sich in der internen Kommunikation großer und mittelständischer Unternehmen schon längst als regelmäßig durch geführte Maßnahmen zur Mitarbeitermotivation, zum Teambuildung und als Auswahlverfahren bei Assessment Centern etabliert. Aber was genau versteht man unter Outdoor Training und wie kann man diese Events gewinnbringend für seine Mitarbeiter einsetzen?

Outdoor Trainings haben sich in der internen Kommunikation großer und mittelständischer Unternehmen schon längst als regelmäßig durch geführte Maßnahmen zur Mitarbeitermotivation, zum Teambuildung und als Auswahlverfahren bei Assessment Centern etabliert. Aber was genau versteht man unter Outdoor Training und wie kann man diese Events gewinnbringend für seine Mitarbeiter einsetzen?

Verschiedene Arten des Outdoor Trainings

Der Begriff Outdoor Training subsummiert alle im Freien stattfinden Events oder Aktionen, die von Unternehmen organisiert werden. Je nach Schwierigkeitsgrad und Zielgruppe unterscheidet man zwischen Parcours, Expeditionen und Survival Trips. Die wohl geläufigste Form ist der Parcours. Dabei finden die Teilnehmer in einem abgeschlossenen Gelände verschiedene Hindernisse vor, die sie gemeinsam überwinden müssen. Klassiker unter den Parcours ist der Hochseilgarten. Mit Klettergurt und Seil gesichert müssen die Teilnehmer gemeinsam eine Strecke durch den Parcours zurücklegen oder in Teams gegeneinander antreten. Wichtig dabei ist, dass die Veranstaltung unter fachkundiger Aufsicht von ausgebildeten Kletterlehrern oder Erlebnispädagogen durchgeführt wird und die Teilnehmer zu jeder Zeit gesichert sind, also keinerlei Risiko für Leben oder Gesundheit besteht, sondern der Spaßgedanke und der sportliche Ehrgeiz im Vordergrund stehen. Von Vorteil sind Parcours, weil eine große Gruppe teilnehmen kann, die Überwindung der Hindernisse hat weniger mit sportlicher Leistung, als mit Überwindung und Zusammenarbeit in der Gruppe zu tun und ist daher für eine sportlich inhomogene Gruppe gut geeignet. Ein Outdoor Training im Parcours eignet sich als unkomplizierter Tagesordnungspunkt bei Tagungen, Hotels können in geeigneter Entfernung gewählt werden und die Organisation wird in die Hände von geschulten Trainern gelegt, so dass seitens des Unternehmens wenig zusätzlicher Aufwand entsteht und die Teilnehmer voll versichert sind.

Outdoor Training für „Fortgeschrittene“

Eine fortgeschrittene Version des Outdoor Trainings sind Expeditionen. Auch diese Form des Trainings findet im Freien statt, jedoch nicht in einem abgegrenzten Gelände, sondern in der Natur, in der Regel werden Wanderungen unternommen, beispielsweise mit dem Ziel einer Hütte. Je nach Eignung der Teilnehmer kann die Länge und Schwierigkeit der Tour variiert werden. Der Weg kann über schwieriges Gelände führen oder sogar „Schikanen“ eingebaut haben, etwa Wasserläufe, die überquert werden müssen, in dem gemeinsam eine Brücke gebaut wird. Solche zusätzlichen Aufgaben unterwegs erfordern natürlich eine weitaus größere Vorbereitung und Planungsaufwand als reine Wanderungen. Beliebt sind auch Orientierungsläufe, bei denen die Gruppe nur mit einer Karte ausgerüstet losgeschickt wird. Am Zielort werden dann weitere gruppendynamische Elemente eingebaut. Auf Selbstversorger-Hütten Feuer machen oder gemeinsames Kochen sind die Klassiker. Das Lösen der Aufgaben erzeugt einen starken Zusammenhalt in der Gruppe, der sich auch auf die berufliche Ebene überträgt. Exkursionen eignen sich nicht für konditionell stark inhomogene Gruppen, außerdem setzt sich die Gruppe immer den grundsätzlichen Gefahren aus, die Wanderungen oder Touren abseits der Zivilisation mit sich bringen. Wettereinflüsse, schlecht oder nicht präparierte Wege und Sturzgefahr sind Risiken, die in Kauf genommen werden müssen. Vor allem ist für das Unternehmen als Veranstalter zu klären, wie der Versicherungsschutz geregelt ist.

Wenn’s hart auf hart kommen muss

Die extremste Form eines Outdoor Trainings ist der Survival Trip. Wie das Wort schon suggeriert, geht es darum, im Team zu “überleben”. Es geht also um die Sicherung der Grundbedürfnisse wie Essen, Unterkunft, Wärme. Die Teilnehmer der Gruppe führen in der Regel eine Expedition durch und müssen unter erschwerten Bedingungen zurechtkommen. Beispiele sind das Erreichten einer Hütte, Feuer machen und Nahrung in der Natur sammeln. Natürlich muss der Survival Trip soweit organisiert sein, dass die Gruppe im Falle eines Scheiterns Unterstützung bekommen kann, deswegen sind diese Trips sehr aufwändig zu organisieren und dementsprechend kostenintensiv. Außerdem müssen die Teilnehmer eine gute bis sehr gute Grundkondition mitbringen und gegebenenfalls vorab geschult werden, um zum Beispiel die nötigen Techniken zum Bau einer Unterkunft oder zum Feuer entfachen zu erlernen.

Einsatzbereiche des Outdoor Trainings

Bei allen Formen des Outdoor Trainings werden die Teilnehmer aus Ihren gewohnten Berufsstrukturen heraus genommen und in eine Ausnahmesituation gebracht. Die Hierarchien und Kompetenzen, die sich im Unternehmensumfeld eingespielt haben, werden außer Kraft gesetzt und jeder wird als Person neu bewertet und kann sich neu profilieren; auch wenn er fachlich nicht der am besten qualifizierteste Mitarbeiter ist, kann er sich durch Geschick und Teamfähigkeit profilieren. Verhaltensforscher sind einig darüber, dass das Verlassen von bekannten Schemata die Bildung neuer Synapsen im Gehirn fördert, also das abstrahierende Problemdenken unterstützt.

Gerade in der typisch deutschen Unternehmenskultur gibt es eine starke Trennung von Beruf und Privatleben und die meisten Kollegen wissen nur wenig über die privaten Hintergründe oder sogar über die persönlichen Eigenschaften eines Kollegen. Outdoor Trainings sind also eine gute Gelegenheit, Kollegen untereinander zu sozialisieren und die Teamfähigkeit auszubilden. Je nach Budget, zeitlichem Rahmen für die Vorbereitung und Zusammensetzung der Gruppe kann eine der oben erläuterten Formen des Outdoor-Trainings ausgewählt werden. Am unkompliziertesten und geeignetsten für große und inhomogene Gruppen ist der Parcours.

 

Ralf Brunner

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