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Der „geheime“ Code in Arbeitszeugnissen

Sie haben ein Zeugnis von Ihrem Arbeitgeber erhalten? Prima. Klingt doch gar nicht schlecht, oder? Was genau steht da aber wirklich drin? Die Sprache der Arbeitszeugnisse ist undurchsichtig, doppeldeutig, klingt aber eben „nicht schlcht“.

Gerd Altmann / pixelio.de / pixelio.de

Der Bundesgerichtshof (BGH 26. November 63, DB 1964, S. 517) hat beschlossen, dass Zeugnisse generell wohlwollend ausgestellt werden sollen, selbst dann, wenn ein gutes Zeugnis nach den Leistungen und dem Verhalten des Arbeitnehmers gar nicht gerechtfertigt sei. Das bedeutet: jeder Mitarbeiter sollte zumindest mit „befriedigend“ bewertet werden. 

Kein echter Geheimcode

Da Chefs unter sich die tatsächlich schlechte Leistung eines Mitarbeiters nicht unter den Tisch fallen lassen wollen, hat sich im Laufe der Zeit eine eigene Sprache entwickelt. Sicherlich, es existiert kein echter Geheimcode unter den Zeugnisschreibern. Aber letztlich hat sich ein Sprachgebrauch eingebürgert, der durch Zeugnisleser nur schwer entschlüsselt werden kann, schreibt Dr. Günter Huber in seinem Ratgeber „Mein Arbeitszeugnis“, erschienen im Haufe-Verlag.

Verdeckte Beurteilungen

Die lapidare Erläuterung „Wir haben uns im gegenseitigen Einvernehmen getrennt“ wirkt auf den Laien nicht unbedingt anstößig. Doch was so nett klingt, verbirgt tatsächlich eine Botschaft, die nichts Gutes über den Mitarbeiter verrät.

Bei T-online können Sie testen, wie gut Sie die Sprache in Arbeitszeugnissen verstehen. Hier gibt es übrigens einen extra Wissens-Quiz!

 

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