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Joschka Fischer „von Herzen“ für Olympia 2018 in München

Die Bewerbung Münchens um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 biegt auf die Zielgerade ein. In genau zwei Monaten vergibt die IOCVollversammlung die Winterspiele 2018. Bewerber ist neben Annecy in Frankreich und Pyeongchang in Südkorea: München.

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Die Bewerbung Münchens um die Olympischen und Paralympischen Winterspiele 2018 biegt auf die Zielgerade ein. In genau zwei Monaten vergibt die IOCVollversammlung die Winterspiele 2018. Bewerber ist neben Annecy in Frankreich und Pyeongchang in Südkorea: München.

Welche Chancen und welche Konfliktpotenziale birgt die Bewerbung der bayerischen Landeshauptstadt für die Region und die Bevölkerung? Dr. Friedrich Eichiner, Finanzvorstand der BMW Group, begrüßte als Gastgeber die rund 300 Gäste, die am gestrigen Abend im Doppelkegel der BMW Welt diese kontrovers diskutierte Frage im Rahmen einer Podiumsdiskussion mit Spannung verfolgten.

Neben Katarina Witt, Kuratoriumsvorsitzende der Bewerbungsgesellschaft, debattierten Christian Ude, Oberbürgermeister der Landeshauptstadt München, sowie der Bundesaußenminister a.D. Joschka Fischer, die Vorsitzende der Münchner Grünen Katharina Schulze und Theaterintendant Christian Stückl über Pro und Contra der Kandidatur Münchens. Dabei kamen zahlreiche Argumente für die besonders auf Nachhaltigkeit ausgerichtete Bewerbung zur Sprache. Die Runde ging aber  gleichermaßen auf die Herausforderungen, die im Bereich des Umweltkonzepts bestehen, ausführlich ein. Ursula Heller vom Bayerischen Rundfunk und Chefredakteur der Abendzeitung, Arno Makowsky, moderierten die abwechslungsreiche Kontroverse und führten gemeinsam durch den Abend in der BMW Welt.

„Wir sind überzeugt davon, dass wir uns für eine gute Sache einsetzen. Wir wollen, dass die Winterspiele in München und in den Austragungsorten Garmisch-Partenkirchen und Berchtesgaden nachhaltig sein werden. Die Olympia-Bewerbung berücksichtigt Umweltund Nachhaltigkeits-Gesichtspunkte. Die Olympischen Winterspiele 2018 sollen die Austragungsorte auch nach dem Großereignis langfristig aufwerten, “ sagte Dr. Eichiner.

„Es tut uns gut als Land, wenn solche Veranstaltungen hier stattfinden. Olympische Spiele für Deutschland wären etwas, was ich wirklich von Herzen unterstütze“, sagte der namhafte langjährige Grünen-Politiker. Fischer, der sich 2005 aus der aktiven Politik zurückgezogen hatte, sieht in Olympischen Spielen eine ähnliche Präsentationschance wie bei der Fußball-WM 2006.

Münchens Oberbürgermeister Christian Ude stellte die weltweit einmalige nachhaltige Bedeutung Olympischer Spiele in München heraus, an die die Bewerbung anknüpft: „Den speziellen Charakter als Weltstadt mit Herz hat die Stadt München nicht zuletzt auch den Olympischen Sommerspielen 1972 zu verdanken. Nun haben wir die Chance, ein einzigartiges Kapitel zu schreiben: Die Nutzung Olympischer Sportstätten für Sommer wie Winterspiele. Wenn wir den Zuschlag für die Winterspiele 2018 bekommen, wird davon aber nicht nur der Olympiapark profitieren. Mit dem neuen Olympischen Dorf und dem Mediendorf entstünden mehr als 1.300 neue Wohnungen auf höchstem ökologischem Niveau, die ohne Olympische Spiele niemals geschaffen werden könnten.“

Die zweimalige Olympiasiegerin im Eiskunstlauf Katarina Witt, Kuratoriumsvorsitzende München 2018, hebt die Bedeutung der Bewerbung für die Sportentwicklung hervor: „Unsere Bewerbung ist für die Athleten konzipiert und auf deren Bedürfnisse zugeschnitten. Vorhandene Sportzentren würden modernisiert werden und dem Breitenund Spitzensport auf höchstem Niveau zur Verfügung stehen. Dies sind Investitionen die weit über 2018 hinaus dem deutschen Sport nachhaltig zu Gute kommen.“ Zudem betont die Olympia-Botschafterin der BMW Group, dass die weltweite Aufmerksamkeit
einen Imagegewinn für die Region sowie eine Bereicherung für die einheimische Bevölkerung bringen würde.

Auch die Nachwuchs-Athleten, die 2018 am Start sein werden, kamen zu Wort. Frauen-Skispringerin und München 2018-Sportbotschafterin Melanie Faißt, erhofft sich positive Auswirkungen für ihren Sport bei einem Zuschlag für München 2018: „Das Frauenskispringen ist erstmals in Sotschi 2014 olympisch. Ein Zuschlag Münchens für die Winterspiele 2018 würde das Frauenskispringen in Deutschland enorm nach vorne bringen. Die Nachwuchs- und Spitzenförderung würden sich verbessern, die mediale Aufmerksamkeit und das Interesse der Bevölkerung würden zunehmen. Der gesamte Sport würde weiter an Wertschätzung gewinnen und könnte sich dadurch positiv weiterentwickeln.“

Alle Diskussionsteilnehmer mussten sich zudem den Fragen aus dem Publikum stellen. Darunter waren sowohl Vertreter der Initiativen „OlympiJA“ und „Nolympia“ als auch Repräsentanten aus Politik, Wirtschaft und Sport.

Bis zur Entscheidung des IOC über die Vergabe der Winterspiele 2018 im südafrikanischen Durban am 6. Juli bleibt es spannend. Die Countdown-Uhr an der BMW Welt zählt bis dahin weiter jede Sekunde nach unten. Den Tag der Entscheidung begeht die BMW Welt mit einer großen Countdown-Party.

 

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