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IT & Telekommunikation

Eltern berappen 36,5 Millionen im Monat

Laut einer Microsoft-Studie tappen jüngere Smartphone- und Tablet-Nutzer viel zu oft in ungeahnte Kostenfallen. Befragt wurden 2000 britische Eltern.

Apple

Ein Drittel der Eltern in Großbritannien geben an, dass ihre Kinder mindestens einmal einen App- oder In-App-Kauf ohne deren Erlaubnis getätigt haben. 83 Prozent wurden daher mit schockierenden Rechnungsbeträgen kon- frontiert. Hochgerechnet ergibt sich daraus eine Schadenssumme von 30,9 Millionen Pfund (rund 36,5 Millionen Euro) pro Monat.

Mangelndes Gefahrenbewusstsein

Grund dafür ist, dass sich die meisten jüngeren Nutzer nicht darüber klar sind, dass solch ein Download zusätzliche Kosten für den Handybesitzer verursacht. „Das Problem von übertriebenen Handy- rechnungen ist vor allem im Bereich von Kindern und Jugendlichen nach wie vor ein ernstzunehmendes Thema“, erklärt Rafaela Möhl, Pressesprecherin beim Online-Tarifberater teltarif, „Die entsprechenden Einkäufe werden von Drittanbietern freudig angenommen und addieren sich schlussendlich auf der Monatsrechnung der geschockten Eltern.“

Schon im Vorfeld müssen die Eltern bei ihren Sprösslingen für das nötige Gefahrenbewusstsein sorgen und sich mit dem Thema auseinandersetzen, betont die teltarif-Sprecherin: „Die Eltern müssen im gemeinsamen Gespräch mit ihren Kindern klären, was erlaubt ist und was nicht.“ In Härtefällen bestehe zudem auch die Möglichkeit, beim eigenen Mobilfunkanbieter eine soge- nannte „Drittanbietersperre“ zu erwirken. „Zum Schutz vor ungewollten Rechnungen macht das bei Kindern sicher Sinn. Eine Lösung wäre aber auch die Verwendung einer Prepaid-Karte“, so Möhl.

Eltern und Hersteller gleich gefragt

Was das kritische Bewusstsein im Umgang mit dem allgemeinen App-Hype betrifft, sieht es allerdings auch auf der Elternseite nicht sehr rosig aus. Laut der Microsoft-Studie geben rund 17 Prozent an, das persönliche Passwort am Smartphone oder Tablet-PC mit den eigenen Kindern zu teilen. 23,5 Prozent verzichten sogar gänzlich auf einen Passwortschutz. „Ob man auf einem Gerät Accounts für unterschiedliche Nutzer einrichten kann, hängt vom Betriebssystem ab. Bei Tablets mit Windows 8 oder Android 4.2 ist es zum Beispiel möglich“, meint Möhl. In dieser Hinsicht sehen auch die betroffenen Eltern einen klaren Verbesserungsbedarf vonseiten der Hersteller. Mit 77 Prozent spricht sich sogar die überragende Mehrheit dafür aus, dass die verschiedenen Technologieunternehmen sich darum bemühen sollten, die technischen Jugendschutz- und Kontrollmöglichkeiten auf mobilen End- geräten wesentlich zu überarbeiten und auszuweiten.

 

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