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Buchtipp

Ein Buch, das Selbstständigen die Augen öffnet

Die Zahl der selbstständigen Unternehmer in Deutschland wächst stetig. Die Entscheidung für die Selbstständigkeit zahlt sich in den meisten Fällen aus, sowohl finanziell als auch persönlich. Doch ist das leider längst nicht immer so. Vielen Selbstständigen gelingt es nicht, profitabel zu arbeiten, teilweise nicht einmal, obwohl sie sehr viel arbeiten.

Sylke Gall / Sylke Gall

Ursache dafür sind zu wenige, vor allem jedoch die falschen Kunden und Aufträge, die zu schlecht bezahlt werden.

Etliche Freiberufler, Selbstständige und Unternehmer verkaufen sich mitunter weit unter Wert. Oft ist nicht einmal ein klares Bewusstsein für den Wert der eigenen Leistungen vorhanden. Das verhindert ein professionelles und selbstbewusstes Auftreten. Der Ausweg sind dann nicht (noch) mehr Kunden und (noch) mehr Aufträge, sondern mehr profitable Kunden und mehr rentable Aufträge. Doch wo sollen diese Kunden und Aufträge herkommen?

An dieser Stelle setzt Stéphane Etrillard mit seinem neuen Buch „Work For Pay – Pay for Work„an. Der Autor zeigt, dass irgendwelche Kunden und irgendwelche Aufträge nicht die Lösung sein können. Vielmehr brauchen Selbstständige zum Unternehmen passende Kunden und fair bezahlte Aufträge. Dafür reicht es nicht, einfach nur fachlich gut zu sein. Branchenübergreifend kommt es ebenso darauf an, sich selbst, die eigenen Leistungen und das eigene Know-how geschickt zu vermarkten und die eigene Arbeit letztlich zu einem angemessenen Preis zu verkaufen.

Viele Selbstständige scheitern an dieser Aufgabe oder haben ihre Bedeutung noch nicht erkannt.

Stéphane Etrillard weist in seinem Buch alle Unternehmer eindringlich darauf hin, dass sie sich selbst, ihrem Unternehmen, ihren Mitarbeitern und sogar ihrer gesamten Branche schaden, wenn sie sich unter Wert verkaufen und zu Konditionen arbeiten, mit denen sie kaum über die Runden kommen. Und der Autor fügt hinzu, dass kein Unternehmer sich mit einem zu geringen Einkommen zufrieden geben muss.

Professionalisierung in der Unternehmensführung

„Work for Pay – Pay for Work“ zeigt Mittel und Wege, um sowohl mehr profitable Aufträge zu gewinnen als auch höhere Honorare zu erzielen. Der wichtigste Punkt dabei ist die Professionalisierung der Unternehmensführung. Dabei geht es auch darum, zu erkennen, womit sich Unternehmer selbst im Wege stehen und wo genau die Hindernisse auf dem Weg zu höheren Umsätzen liegen.

Stéphane Etrillard ist dabei überzeugt: Ein erfolgreiches unternehmerisches Handeln ist weit weniger kompliziert, als vielfach angenommen wird. Der Ausgangspunkt für alle Aktivitäten sind auf der einen Seite die Unternehmer selbst und auf der anderen ihre Kunden als Quelle ihres Einkommens. Letztlich ist es eine existenzielle Frage, ob Unternehmer mit ihrer Arbeit genug Geld verdienen oder nicht. Und dabei geht es nicht nur, doch zunächst einmal um die wirtschaftliche und die private Existenz. Schließlich soll die Unternehmung den eigenen Lebensunterhalt sichern und darüber hinaus auch finanzielle Absicherungen für die Zukunft ermöglichen. Außerdem verursacht das Unternehmen natürlich auch selbst Kosten, die es zu decken gilt. Ständig an der unteren Grenze herumzuwerkeln geht auf Dauer nicht nur an die Substanz, es raubt selbst dem motiviertesten Unternehmer die Freude an der Sache.

Work for Pay“ lautet daher das Motto. Wo Arbeit und eine gute Leistung erbracht werden, ist eine angemessene Bezahlung unerlässlich. Dieses Buch steckt voller neuer Impulse, die Selbstständigen dabei helfen, auf allen Ebenen professionell zu agieren und höhere Honorare zu erzielen. Und das ist für den Autor eine Notwendigkeit, ohne die eine erfolgreiche Unternehmensführung schlichtweg nicht möglich ist.

Pay for Work“ ist die andere Seite der gleichen Medaille, die allerdings viel zu selten thematisiert wird. Wie Stéphane Etrillard überaus plausibel erläutert, gibt es viele gute Gründe dafür, als selbstständiger Unternehmer auch seinerseits Mitarbeiter und Lieferanten gut zu bezahlen. Denn Profit auf Kosten von Geschäftspartnern zu machen, kann allenfalls zu kurzfristigen Mehreinnahmen führen. Die Rechnung, selbst nur ein Minimum zu bezahlen und dabei ein Maximum in Rechnung stellen zu wollen, kann nicht aufgehen. In diesem ungewöhnlichen Buch erfahren selbstständige Unternehmer, warum das so ist, und erhalten damit eine völlig neue Perspektive auf ihr Unternehmertum.

Ein pragmatischer Ansatz, der sich an der Realität der Unternehmer orientiert

Mit „Work for Pay – Pay for Work“ vermittelt der Autor, wie wertvoll die Arbeit von Selbstständigen ist, und macht deutlich, dass es ihr gutes Recht ist, gutes Geld zu verdienen. Er hebt jedoch auch die große Verantwortung hervor, die sie tragen, und sensibilisiert für die Fallstricke und Schwierigkeiten des Unternehmerdaseins, die schon so manchen Unternehmer in Nöte gebracht haben. Stéphane Etrillard zeigt sehr anschaulich, was Unternehmer tun können, um diese geschäftlichen Herausforderungen zu meistern. Dabei macht er keine falschen Versprechungen, sondern bietet ganz pragmatische und teils sehr originelle Lösungsansätze, die auch für Einzel- und Kleinunternehmer gut funktionieren.

Der Autor will – angehenden wie etablierten Selbstständigen, Freiberuflern und Unternehmern die Augen öffnen für die Realitäten der Selbstständigkeit, für die guten und die schwierigen Seiten. Das Buch liefert Antworten auf grundlegende Fragen der Unternehmensführung und will allen Selbstständigen gleichzeitig den Rücken stärken, um als Unternehmer mehr Selbstbewusstsein zu entwickeln und ganz bewusst für die eigenen Belange einzustehen. Im Vordergrund stehen dabei keine Konzepte und Strategien mit fantasievollen Namen, sondern pragmatische Ansätze, die sich konsequent an der Realität der selbstständigen Unternehmer orientieren. In „Work for Pay – Pay for Work“ geht es darum, die Hindernisse auf dem Weg zu höheren Umsätzen zu beseitigen und unreflektiertes Handeln durch echte Professionalität zu ersetzen. Dadurch erhalten Selbstständige Zugang zu besseren Kunden und lukrativeren Aufträgen und im Ergebnis höhere Honorare.

 

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