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Die Digitalisierung als Welle verstehen!

Die Digitalisierung als Welle verstehen, hilft die aktuelle Situation besser einzuordnen. Menschen denken in Bildern und Sie können sich unbekannten Themen besser nähern, wenn diese mit Bekannten assoziiert werden. So auch bei der Digitalisierung.

Tyler Belko / Tyler Belko

Nehmen wir zum Beispiel einen Surfer der auf einer Welle reitet.

Die Digitalisierung und die Art und Weise wie Surfer vorgehen, haben vieles gemeinsam. Sie beginnen klein und wachsen dann schnell mit Ihren Fähigkeiten und Ansprüchen. Dabei lassen Surfer keine Gelegenheit aus, sich gute Dinge, Tricks von anderen erfahrenen Surfern abzuschauen, um sich dadurch weiter zu entwickeln.

Bei der Digitalisierung ist es genau wie bei den Surfern.Der Startpunkt in den Unternehmen sollte immer klein beginnen und findet eher im Verborgenen statt. Dabei ist es wichtig, dass der Impuls von außen kommt. Externe Experten gelten hier als Impulsgeber, Innovatoren und Begleiter. Ähnlich einem Trainer. Bei den Surfern ist der Surflehrer in der Regel erfahren und kennt den Sport und hat sich in der Vergangenheit sogar mit anderen Surfern sportlich gemessen und wurde mit Medaillen oder ähnlichem ausgezeichnet.

Zurück zur Digitalisierung. So ist es in der Regel auch bei erfolgreichen Firmen die sich diesem Thema widmen.

In den meisten Firmen, die bereits länger am Markt sind, ist die Digitalisierung eine große und schwerwiegende Umstellung. Ja, ich verwende bewusst, das Wort Umstellung. Abläufe, interne Prozesse und vor allem die Kommunikation wird sich verändern. Das ist eine nicht zu unterschätzende Größe und dies benötigt Zeit und vor allem Transparenz. Dies ist einer von vielen Gründen, warum viele Unternehmen diesen Schritt (noch) meiden.

Junge Firmen, sogenannte Start-Ups, haben es hier leichter. Diese haben in der Regel keine Vergangenheit, keine Kunden-/Lieferantenbeziehung und keine Verantwortung gegenüber Ihren Mitarbeitern. Start-Ups starten direkt und nutzen was der aktuelle Markt hergibt. Emails, Whatsapp für die Kommunikation, Facebook, Twitter und Co. für die eigene Positionierung und für Marketing. Shops werden nicht mehr in der realen Welt aufgebaut, Shops werden in der digitalen Welt über Nacht ins Internet gestellt.
Laufkundschaft wie wir Sie aus der realen Welt kennen, ist in der digitalen Welt unbedeutend. Direkte Ansprache des Zielkunden findet heutzutage mit Hilfe Google Adwards, Facebook Werbeanzeigen und Co. direkt statt. Hier existieren geringe Streuverluste und der Markt lädt zum testen und experimentieren ein.

Die dadurch gewonnenen Daten und Erfahrungen sind der Schlüssel zum Erfolg. Alle erfolgreichen Unternehmen in der digitalen Welt sammeln Daten. Angefangen von Google, Apple, Amazon, Airbnb, Uber und Co.. Content und Daten regieren die digitale Welt. Diese Daten sind die Grundlage für eine noch direktere und genaue Ansprache ihrer Zielkunden. Kommen wir wieder zurück zu dem Surfer und der Digitalisierung. Was haben die beiden nun gemeinsam?

Stellen wir uns nun einen Surfer vor. Dieser soll unser Unternehmen darstellen. Und die Welle die er versucht zu „reiten“ ist die Digitalisierung.Am Fuße der Welle befindet sich die Masse an Start-Ups, die fast schon täglich mit neuen digitale Dienstleistungen, Apps, Geschäftsmodellen um unsere Aufmerksamkeit buhlen.

An der Spitze der Welle befinden sich die etablierten digitalen Unternehmen, die aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken sind. Hier sind Apple, Google, Facebook, Whatsapp, Amazon, Airbnb, Uber, etc. zu nennen. Wie immer und überall befinden sich an der Spitze nur einige wenige. Diese wenigen bedienen den Massenmarkt.

Nun kommt der Surfer ins Spiel. Möchte dieser sich so lange wie möglich auf der Welle halten, so muss dieser mit und auf den neuen digitalen Diensten mitsurfen. Neue digitale Spieler kommen ins Spiel (siehe Pokemon Go) und nun geht es darum, wie können diese Dienste für das eigene Unternehmen genutzt werden?

Reale Welt bedienen sich digitaler Mechanismen …..

Beim letzten Beispiel – Pokemon Go – haben sich bereits Bars, Restaurants und Co. registriert und locken nun die Spieler in die eigenen Geschäfte mit der Hoffnung auf steigenden Umsatz. Digitalisierung ist eine Welle die es zu verstehen gilt. Dabei spielen die eigene Sichtweise und der Mut nach Veränderung eine entscheidende Rolle. „Disruptives Denken“…

Wie bei der Digitalisierung und auch beim Surfer und der Welle ist die Geschwindigkeit der Startpunkt für Erfolg. Wartet der Surfer immer weiter auf die perfekte Welle, wird dieser nie seine Erfahrungen steigern und immer wieder jeder Welle hinterherblicken.Wartet und bewertet eine Firma die Digitalisierung zu lange, wird der Markt und alle darin enthaltenen Chancen vorbeiziehen. „Am Ende wird keine Welle mehr kommen, die einen an das sichere Ufer bringen wird.“

www.saschazoeller.de

 

Sascha O. Zöller

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