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Banken enttäuschen im Social Web

Das Schweizer Research-Unternehmen MyPrivateBanking hat seine aktuelle Studie „Wealth Management Websites That Win Clients“ veröffentlicht. Daraus geht hervor, dass Private-Banking-Websites noch immer große Schwächen in ihren Online- und Mobile-Präsenzen aufweisen. Der Informations-, Such- und Social-Media-Bereich müsse dringend aufgebaut werden.

Gerd Altmann / pixelio.de

„Die Situation hat sich gegenüber dem Vorjahr nicht verbessert. Private-Banking-Anbieter sind nach wie vor der Meinung, dass ihre Kunden den persönlichen Kontakt vorziehen. Doch diese werden immer internetaffiner“, erklärt Steffen Binder, Research-Direktor von MyPrivateBanking. „Gerade die älteren und wohlhabenden Kunden nutzen verstärkt Smartphones.“

Twitter & Co bleiben Fremdwörter

Mehr als die Hälfte der analysierten Banken hat große Probleme mit der Qualität der Suchfunktion, und ein Viertel der Webseiten sind gar nur in einer Sprache verfügbar. Nur knapp 20 Prozent der Banken bieten bisher umfassende Daten über die Renditen oder Kosten der angebotenen Produkte.

Gewisse positive Trends lassen sich zwar im Social-Media-Bereich feststellen – so haben einige Banken eigene Blogs eingerichtet oder agieren via Twitter. 30 der insgesamt 40 untersuchten Banken halten sich aber immer noch von sozialen Netzwerken fern.

„ABN AMRO, UBS und RBC zeigen, dass Private-Banking-Websites weit mehr bieten können als Online-Broschüren“, lobt Binder die Gewinner des Rankings 2012. „Allerdings ist die durchschnittliche Qualität der Private-Banking-Websites weit entfernt von den Top 3: Sie entsprechen oft nicht einmal den grundlegenden Anforderungen an Navigation, Inhalt und Interaktivität.“

Retail-Kunden oft besser informiert

„Die Mehrzahl der Private-Banking-Anbieter muss noch das Verständnis dafür entwickeln, dass vermögende Kunden besondere Aufmerksamkeit und spezifische Informationen über eine spezielle, auf sie ausgerichtete Plattform verlangen“, erklärt Binder die Gründe für die Schwächen. „Für Retail-Banking-Kunden gibt es heute oft viel informativere Websites als für die wohlhabenderen Privatkunden.“

Um an Performance zu gewinnen, empfiehlt der Experte die Publikation sogenannter „harter“ Daten, wie die Höhe des verwalteten Vermögens, Gebühren und Vergangenheitsrenditen für Vermögensverwaltungs-Mandate. Zudem müssten Private-Banking-Anbieter als Global Player ihre Inhalte in den wichtigsten Weltsprachen anbieten, um wettbewerbsfähig zu bleiben.

Gefordert werden zudem absolute Basics wie treffsichere Suchfunktionalität, einfache Navigation und eine breite Palette von Ansprechpartnern und Kontakt-Optionen.

 

Quelle: na presseportal

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