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Finanzen

Verbesserte Interbanken-Transaktionen durch Ripple

Mit SWIFT erreichte das Bankwesen einen Standard für internationale Transaktionen, der sich seit vielen Jahren bewährt hat. Doch mit dem Aufkommen von Kryptowährungen setzt sich immer mehr die Erkenntnis durch, dass es noch besser gehen kann. Inzwischen hat sich Ripple als ernstzunehmender Herausforderer von SWIFT herauskristallisiert und könnte schon bald für große Veränderungen im Bankwesen sorgen

<a href="https://pixabay.com/de/photos/kryptow%C3%A4hrung-finanz-konzept-3401792/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Pixabay</a> / <a href="https://pixabay.com/de/photos/kryptow%C3%A4hrung-finanz-konzept-3401792/" target="_blank" rel="nofollow noopener noreferrer">Pixabay</a>

Wer Geld vom eigenen Bankkonto ins Ausland überweist, benötigt den SWIFT Standard. Es handelt sich hierbei um einen Standard, der von einer belgischen Organisation etabliert wurde und allgemeine Anerkennung genießt. Auch der Valuta- und Währungshandel wird über SWIFT abgewickelt. Allerdings bringt SWIFT einige Nachteile mit sich, wie sich in den letzten Jahren herausgestellt hat. So brauchen SWIFT Zahlungen grundsätzlich einen Tag, um abgewickelt zu werden, Überweisungen in Echtzeit oder innerhalb weniger Minuten sind mit SWIFT nicht möglich. Auch über das Wochenende kann man keine Überweisungen tätigen, da man als Kunde nach wie vor an die Bankzeiten gebunden ist.

Diese Nachteile werden seit dem Aufkommen von Kryptowährungen immer offensichtlicher. Denn Kryptowährungen habe diese Einschränkungen nicht: Sie funktionieren unabhängig von Instituten und Organisationen jeder Art. Auch Transaktionen werden im Normalfall innerhalb weniger Minuten, manchmal gar innerhalb von Sekunden durchgeführt – ganz egal, wo man sich befindet und wann genau man die Transaktion in Auftrag gibt.

Ripple ist eine Organisation, die im Jahr 2012 gegründet wurde und seit einigen Jahren auf dem Markt der Kryptowährungen für Aufsehen sorgt. Mit Ripple wurde eine Kryptowährung entwickelt, um speziell diese Vorteile auch letztlich zu den Banken zu tragen. Ripple hat den Zweck, Banken eine reibungslose, günstigere und schnellere Alternative zu SWIFT zu bieten.

Zunächst wurde Ripple im Bankensektor – so wie die meisten anderen Kryptowährungen – mit Skepsis betrachtet. Doch inzwischen gibt es gute Ripple News: Die Vorteile sind derart offensichtlich, dass immer mehr Banken mit dem Service von Ripple zu experimentieren beginnen. Darunter fallen etwa Western Union, sowie PNC Financial Services, eine der 10 größten Banken der USA. Mehr als 75 Banken haben bereits damit begonnen, Ripple in ihre Systeme zu integrieren. Es ist also davon auszugehen, dass sich SWIFT schon bald etwas einfallen lassen muss, um nicht an Relevanz zu verlieren. Fest steht jedenfalls, dass Konkurrenz immer für Innovation sorgt – und solche Neuerungen braucht das Bankwesen dringend.

Was sich für die Konsumenten ändern wird? Klar ist, dass diese schon bald Überweisungen tätigen können, die innerhalb weniger Minuten übermittelt werden. Wochenenden ohne die Möglichkeit der Geldüberweisung werden schon bald der Vergangenheit angehören. Im Endeffekt wird der Konsument jedenfalls als Gewinner dastehen – so viel steht fest.

Brad Garlinghouse, der CEO der Ripple Organisation, ist davon überzeugt, dass Ripple auf lange Sicht hin zum Bankenstandard werden wird. Im letzten Jahr konnte er immer mehr Kooperationen bekanntgeben, was Ripple zu jener Kryptowährung gemacht hat, die bald auch Bitcoin herausfordern könnte. Ob dies geschehen wird, steht freilich noch in den Sternen – immerhin hat Bitcoin den Vorteil, momentan wesentlich bekannter als Ripple zu sein und besitzt eine viel größere User-Base. Aber wer kann schon vorhersehen, was die Zukunft bringt?

 

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