Connect with us

Hi, what are you looking for?

Finanzen

Infobroschüren bieten alles – nur keine guten Informationen

Wer sein Geld anlegen möchte, der muss vergleichen. Dazu sollten eigentlich Informationsblätter gut sein, aber wer auf deren Inhalt vertraut, der irrt. Immer noch werden hier die gesetzlichen Vorgaben nicht eingehalten und das Ergebnis ist ein Höchstmaß an Intransparenz.

Wer sein Geld anlegen möchte, der muss vergleichen. Dazu sollten eigentlich Informationsblätter gut sein, aber wer auf deren Inhalt vertraut, der irrt. Immer noch werden hier die gesetzlichen Vorgaben nicht eingehalten und das Ergebnis ist ein Höchstmaß an Intransparenz.

Der neuesten Untersuchung der Stiftung Warentest zufolge erfüllen die meisten der Informationsbroschüren nicht die gesetzlichen Anforderungen und sind darüber hinaus alles andere als nützlich für die Anleger. „Finanztest“ prüfte für alle 87 existierenden Informationsblätter (auch VIBs genannt), ob sie in der aktuellen Fassung auch auf der Webseite des Anbieters stehen. Bei einem Viertel war das nicht der Fall.

Keine Rückschlüsse auf Qualität

Die Finanzexperten kritisieren insbesondere offensichtliche Mängel der Blätter. Vor allem bei geschlossenen Immobilienfonds seien die verwendeten Informationstexte häufig sehr ähnlich gewesen. Das Fazit der Verbraucherschützer: Aus der Qualität der Informationsblätter lassen sich keine Rückschlüsse darüber ziehen, ob eine Anlage etwas taugt oder nicht. Privatanleger könnten jedoch nach dem Ausschlussprinzip vorgehen. Ist der Text unverständlich, können Verbraucher sicher sein, dass die entsprechende Anlageoption für sie nicht in Frage kommt.

Der an der Untersuchung beteiligte Bundesverband der Verbraucherzentralen (vzbv) warnt und spricht sogar von „alarmierenden“ Zuständen, da gesetzliche Vorgaben von den Anbietern kaum ernst genommen werden. „Wenn bereits die Kurzinformation mangelhaft ist, wird es um die Qualität der angebotenen Produkte kaum besser stehen“, erklärt Dorothea Mohn, Finanzexpertin beim vzbv. Die Verbraucherzentralen fordern, dass der aktive Vertrieb riskanter Vermögensanlagen an Privatanleger verboten wird. Der Wert sei nicht einschätzbar.

Verlustrisiken einschätzen können

Die Konsumentenschützer setzen sich bereits seit Jahren dafür ein, dass die Infoblätter über die Verlustrisiken aufklären. Auch sollten die Broschüren Aussagen darüber enthalten, wer unter welchen Voraussetzungen für die jeweilige Vermögensanlage überhaupt geeignet ist. Des Weiteren soll ein Finanzmarktwächter eingesetzt werden, der auf Basis von Beschwerden in den Verbraucherzentralen neue Entwicklungen ermittelt und die Erfolge von Regulierungen überprüft. Verluste könnten damit im Vorhinein verhindert werden, so Mohn.

Quelle: pressetext.com

 

Anzeige

Die letzten Beiträge

News

Aktien, Fonds und ETFs haben sich in Zeiten der Niedrigzinsen als beinahe alternativlose Möglichkeit für die Altersvorsorge und den Vermögensaufbau herausgestellt. Inzwischen besitzen auch...

News

Das sind die Auswirkungen auf Wirtschaft und Unternehmen! Der Trend zum intelligenten Handy ist nach wie vor ungebrochen: Ganze 89 Prozent der Deutschen besitzen...

News

Das letzte Jahr war auf allen Ebenen turbulent: Die Digitalisierung wurde maßgeblich vorangetrieben, auch Unternehmen mussten sich flexibel zeigen und interne sowie externe Prozesse...

AImport

Um im Geschäftsleben Erfolg haben zu können, braucht es, wie man oft hört, vor allem Vitamin B. Doch Beziehungen sind längst nicht alles, um...

Finanzen

Mittlerweile gibt es online sowie offline eine Vielzahl von unterschiedlichen Zahlungsmethoden, mit denen Kunden ihre gewünschten Produkte oder Dienstleistungen bezahlen können. Für Händler und...

News

Die Zukunft ist kreativ – auch im Business. Insbesondere gilt diese Maxime für Neugründer, Start-ups und Freelancer, die in den vergangenen Jahren immer mehr...

Weitere Beiträge

News

Sacha Zöller und die NFC21 GmbH gehen eine strategische Partnerschaft mit dem Ziel ein, individuelle, maßgeschneiderte und haptische Kundenkommunikationslösungen anzubieten.

Interviews

Sascha Zöller sprach im Rahmen seiner Interviewreihe "Erfolgsfaktor - DIGITAL" mit dem Vertriebstrainer und Keynote Speaker Oliver Bestier um die Auswirkungen der Digitalisierung im...

Interviews

Sascha Zöller sprach mit Markus Hoischen - Founder und CEO von Brain Orchestra - zu den Themen Digitalisierung, Risikominimierung und Steigerung der Profitabilität.

Erfolgsfaktor Digital

Digitalisierung ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Doch, jeder von uns hat eine eigene Definition was genau Digitalisierung bedeutet. Sascha Zöller möchte Menschen...

Erfolgsfaktor Digital

Digitalisierung ist aus unserem Leben nicht mehr wegzudenken. Doch, jeder von uns hat eine eigene Definition was genau Digitalisierung bedeutet. Sascha Zöller möchte Menschen...

IT & Telekommunikation

Von IoT, also dem Internet der Dinge, hat durch die Medien mittlerweile ziemlich jeder schon einen Kontaktpunkt gehabt. Doch was bedeutet das überhaupt und...

Unternehmen

Ob die Eurohawk Drohne, der Berliner Flughafen, der Stuttgarter Bahnhof oder die Kölner Oper - es sind alles Großprojekte, welche die Ziele erheblich verfehlt...

Lokale Wirtschaft

Nie war die Zeit für deutsche Unternehmen günstiger, an Kapital für Gründung, Wachstum oder auch Restrukturierung zu kommen. Mit Blick auf die griechische Finanzkrise...

Anzeige
Send this to a friend