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Immobilien

Vorjahreswert für Münchner Investmentmarkt bereits übertroffen

Bereits im ersten Quartal konnte eine sehr rege Transaktionstätigkeit auf dem gewerblichen Immobilienmarkt festgestellt werden. „Die große Attraktivität des Münchner Marktes in Verbindung mit der umfassend vorhandenen Liquidität ist weiterhin als der Treiber der hohen Investitionstätigkeit zu sehen.“

Bereits im ersten Quartal konnte eine sehr rege Transaktionstätigkeit auf dem gewerblichen Immobilienmarkt festgestellt werden. „Die große Attraktivität des Münchner Marktes in Verbindung mit der umfassend vorhandenen Liquidität ist weiterhin als der Treiber der hohen Investitionstätigkeit zu sehen.“

„Mit 885 Millionen Euro wurde der Vorjahreswert um 22 Prozent übertroffen,“ weiß Tobias Seiler, Research Analyst bei Colliers International, München. Klassische Büroobjekte waren dabei mit einem Umsatzanteil von 51 Prozent die gefragteste Assetklasse, gefolgt von gewerblichen Grundstücksverkäufen (19 Prozent Umsatzanteil) sowie Logistikhallen und Industrieanlagen, die mit 17 Prozent zum Umsatz beitrugen. Das sich verknappende Angebot an Gewerbeinvestments in Zentrumslagen hat dazu geführt, dass größere Transaktionen auch in guten Stadtteillagen und im Umland stattgefunden haben, da Investoren ihren Fokus entsprechend ausweiteten um passende Produkte zu finden. So wurden beispielsweise die Tech-Data-Zentrale in Sendling und das derzeit im Bau befindliche Imtech-Firmenzentrale in Planegg veräußert. Zudem wechselten mehrere Logistikobjekte im nördlichen Münchner Umland ihren Besitzer.

Die bislang größte Transaktion in diesem Jahr wurde im Arnulfpark realisiert. Das LEED-Gold-zertifizierte Büroensemble „metris“ mit rund 35.000 Quadratmetern Mietfläche wurde an einen institutionellen Investor veräußert.

Offene Fonds und Spezialfonds am aktivsten

Als aktivste Käufergruppe taten sich offene Immobilienfonds und Spezialfonds (205 Millionen Euro) hervor, gefolgt von gewohnt geschäftigen Privatinvestoren (190 Millionen Euro) und Corporates / Eigennutzern (152 Millionen Euro).

Auf Verkäuferseite wird die Spitzengruppe ebenfalls von offenen Immobilienfonds und Spezialfonds (318 Millionen Euro) angeführt. An zweiter Stelle stehen Projektentwickler (214 Millionen Euro), mit bereits deutlichem Abstand folgen Vermögensverwalter, die Gewerbeimmobilien im Wert von 75 Millionen Euro abgestoßen haben.

Mit einem Anteil von 14 Prozent am Gesamtumsatz ist die Aktivität ausländischer Käufer zu Jahresbeginn noch etwas verhalten. Es ist jedoch von einem Anstieg im Jahresverlauf auszugehen, da zahlreiche internationale Investoren ihr Interesse am deutschen und speziell am Münchner Immobilienmarkt nochmals bekräftigt haben und sich entsprechende Geschäfte anbahnen.

Überdurchschnittliches Jahresergebnis erwartet

„Nicht zuletzt die positive Stimmung auf der Gewerbeimmobilienmesse MIPIM Anfang März in Cannes deutete darauf hin, dass dem Münchner Markt das dritte überdurchschnittliche Jahr in Folge bevorstehen dürfte“, fasst Béla Tarcsay die Lage auf dem Münchner Markt zusammen. „Einige Transaktionen befinden sich bereits kurz vor Abschluss und für zahlreiche, auch großvolumige Objekte, wird der Verkaufsprozess in den nächsten Wochen und Monaten starten, so dass man von einer gut gefüllten Pipeline sprechen kann“. Damit sind insbesondere vollvermietete Bestandsobjekte in zentralen Lagen oder guten Stadtteillagen gemeint, die auf den Markt kommen. In Summe erwartet Colliers International, München am Ende des Jahres ein Transaktionsvolumen von etwa 3 Milliarden Euro.

Quelle: DEAL-Magazin

 

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