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Rekordbeteiligung beim Golfkongress – GMVD-Familie feiert 25. Jubiläum

Raus aus dem Golf-Alltag und hinein in ein Wochenende voller Gespräche, Anregungen und guter Stimmung. Am 19. Oktober 1994 wurde der Golf Management Verband Deutschland (GMVD) gegründet. 25 Jahre später begann auf den Tag genau der zweitägige Golfkongress im Dorint Hotel Frankfurt/Oberursel.

Martin Joppen / Martin Joppen

Mit rund 200 Teilnehmern war die Fortbildungsveranstaltung mit vorgelagertem Golfturnier so gut besucht wie noch nie. Eingebunden in die Leitveranstaltung für das professionelle Golfmanagement, die unter dem Motto „Erfolgreicher Vertrieb im Golfmanagement unter Einsatz digitaler Technologien“ stand, feierte die GMVD-Familie ihr Jubiläum.


GMVD-Präsident Korbinian Kofler begrüßte die Gäste der Jubiläumsfeier, die im
Restaurant „Villa Gans“ des Hotels zusammengekommen waren. Diejenigen, die sich 
unter der GMVD-Familie noch nichts vorstellen konnten, erfuhren es an diesem
 Abend. GMVD-Gründungs- und Ehrenmitglied Matthias Nicolaus ließ als „Oldie“ in 
seiner Festrede 25 Jahre GMVD Revue passieren. Er erzählte Geschichten aus den 
Anfängen, von der Organisation des ersten Seminars in Bad Griesbach mit 80 
Besuchern, über die Aufbruchsstimmung, die alle erfasst hatte, bis hin zu einigen 
durchzechten Nächten. „Ich bedanke mich für die tollen Momente in 25 Jahren, die
 wichtigen Freundschaften, die ich über die Tätigkeit im Verband geschlossen habe 
und wünsche allen einen wunderbaren Abend“, so Nicolaus am Ende seiner Rede.


Bevor es an diesem Abend ans Feiern und Tanzen mit der Band ComboCombo ging,
 wurden die Teilnehmer des diesjährigen CCM-Graduierungsjahrgangs sowie die
 Mitglieder geehrt, die dem Verband seit 25 Jahren die Treue halten. Zum Jubiläum
 gratulierten der Deutsche Golf Verband, der Bundesverband Golfanlagen sowie der 
Greenkeeper Verband Deutschland.
Sie überreichten am Abend Urkunden sowie ein
 Wein-Präsent an Präsident Kofler.


Wozu wandern gut sein kann


Unterhaltsam und nachdenklich stimmend zugleich war der Beitrag von Florian Astor
 beim Golfkongress. Der Unternehmer, Blogger und Langstreckenwanderer
 berichtete, wie er 9.000 Kilometer zu Fuß zurücklegte und 250 Nächte im Zelt schlief
– erst in Neuseeland, später in Kanada und Südamerika. Er sagt: „Oft sind es Ängste
 oder Sorgen, die uns davon abhalten, etwas zu tun. Aber sie gefährden nicht unsere
 Existenz. Wenn etwas schief geht, werden wir nicht verhungern oder sterben.“ Astor
 empfiehlt Handlungsoptionen, die einem die Ängste nehmen können. Und er erzählt
 davon, wie er mehrfach seine Komfortzone verlassen musste und anschließend tolle 
Dinge passiert sind.

Er sieht die Digitalisierung als Veränderungsprozess, in dem nur 
circa zehn Prozent der Technologie zuzuschreiben sind. Die restlichen 90 Prozent
ent fallen seiner Meinung nach auf den Umgang des Menschen mit diesen 
Technologien. Und es sei an jedem einzelnen, mit welcher Einstellung er an die
 Dinge herangehe.


Einblick in die Medienwelt


Ludwig Noack, bis vor kurzem Senior Media Manager Marketing bei ProSiebenSat.1
 Media, sprach über das Thema „14 – 49: relevante Zielgruppen im Wandel“. Hierzu
gehören derzeit knapp 35 Millionen Menschen. Noack berichtete insbesondere über die Quotenmessung, Programmgestaltung, Vermarktung und zeigte 
beispielsweise Image-, Ankündigungs- und Begleitungsstrategien auf. Anschließend
ging er auf Social Media-Netzwerke und Influencer ein. „Sie bearbeiten ein tolles
Thema. Lassen Sie Ihren Sport durch tolle Bilder und Videos sprechen, probieren sie
auch mal Neues, so machen Sie neue Zielgruppen auf sich aufmerksam“, so Noack.


Die Golfbranche in der Zukunft


Das Thema Digitalisierung stand beim Golfkongress immer wieder im Mittelpunkt, so 
auch bei Sascha Zöller. Er sagt „Ja zur Digitalisierung“. Denn mit der richtigen
Einstellung lässt sich die Zukunftsfähigkeit der Golfanlagen sichern. Eine Anpassung
 an die Herausforderungen des Marktes ist eine Notwendigkeit. Sascha Zöller sagt: „Der
bequemste Service für den Nutzer wird gewinnen. Ich bin fest davon überzeugt, dass zukünftig nur noch Unternehmen existieren, die sich maximal am Kunden orientieren.
 Alle anderen werden vom Markt verschwunden sein.“


Mit Joachim Geffken von G.K.M.B., der 25 Jahre Erfahrung in der Golfbranche hat,
 schilderte ein ausgewiesener Experte für die elektronische Kommunikation mit
 Golfern und Golfeinsteigern was heute anders als früher beziehungsweise
 gleichgeblieben und was besser oder schlechter geworden ist. In einem „Ausblick in
 die Zukunft“ riet er, sich Gedanken über die Differenzierung einer Golfanlage zu
machen, ebenso über Umnutzung oder Rückbau, über Optimierungsmöglichkeiten
 sowie über In- und Outsourcing.


Noch viele weitere Themen, die aktuell die Golfbranche bewegen, standen auf der Agenda, beispielsweise der Klimawandel (Beate E. Licht, Golf Consulting), die
 Brandgefahr auf Golfanlagen (Patrick Stadter, Mannheimer Versicherung) und die
 erfolgreiche Rekrutierung von Mitarbeitern (Ursula Heyden, Profession Personal).


Auch das Rahmenprogramm überzeugt

Parallel zum Golfkongress konnte die Hausmesse des GMVD besucht werden. Auch
 hier war die Beteiligung höher als in den Jahren zuvor: 23 Partner des GMVD
 informierten Interessenten über ihre Produkte und Angebote.
 Die wetter- und wasserfeste Golfbranche traf sich bereits einen Tag vor dem
 Kongress. Unter dem Motto „Meet & Greet“ konnte man in Wunschflights im Bad Vilbeler Golfclub Lindenhof an den Start gehen. Das Wetter war durchwachsen, doch
 die 72 Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatten trotz Regenschauer Spaß.

Dieser
 sowie der Austausch untereinander standen bei der Spielform Texas Scramble auch 
im Vordergrund. Die Organisation und Durchführung des Golfkongresses liegt seit dem Jahr 2008 bei der Münchner Agentur Matchpoint PR. Neben der Cart Care Company als
 Presenting-Partner unterstützte Prigom, die Golfanlagenversicherung der 
Mannheimer, den Golfkongress als Co-Partner; ebenso All Square, Dorint Hotels &
Resorts, Golf House, Golfkontor, die Paas Golfplatzversicherung, GolfTech, die ISTHochschule
für Management, Köllen Druck + Verlag, Sommerfeld sowie die
 Vereinigung clubfreier Golfspieler (VcG).

Einige Kurz-Informationen zum GMVD
Der Golf Management Verband Deutschland (GMVD) mit Sitz in Baierbrunn bei München ist der eigenständige Berufsverband für alle im Golfbetriebsmanagement hauptamtlich tätigen Personen (www.gmvd.de). Er wurde 1994 in Bonn gegründet, als Reaktion auf den Professionalisierungsbedarf einer noch jungen und gerade aufstrebenden Golfbetriebsbranche. Derzeitiger Präsident ist Korbinian Kofler vom Wittelsbacher Golfclub, hauptamtlicher Geschäftsführer ist seit 2006 Andreas Dorsch. Derzeit zählt der Berufsverband über 730 Mitglieder. Der GMVD wird in sechs Regionalkreise unterteilt, die von zwölf ehrenamtlich für den GMVD tätigen Regionalkreisleitern geführt werden. Er verfügt seit Anfang 2010 über eine eigene Marketing GmbH, in der die wirtschaftlichen Aktivitäten gebündelt werden
(Geschäftsführer Andreas Dorsch). Besonderer Wert wird auf die Aus- und Weiterbildung sowie auf die Vereinheitlichung und weitere Professionalisierung des Berufsbilds des Club- bzw. Golfmanagers gelegt. Zu diesem Zweck wurde 2008 das Graduierungssystem „Certified Club Manager“ (CCM) eingeführt (www.gmvd-ccm.de).

 

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