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Google View bald auch in deutschen Wohnungen

Am heutigen Freitag werden wieder Google Autos durch Deutschland fahren – zum einen um die Street View Dienste weiter auszudehnen, zum anderen wird der Indoor Street View Dienst gestartet, wie das ZDF Morgenmagazin heute morgen berichete.

tina0361 / pixelio.de

Google möchte einmal mehr die Internetwelt revolutionieren. Mit einem neuen Dienst namens “Indoor Street View” sollen Gebäude auch im Inneren aufgezeichnet werden.

Es ist nicht neu, dass Bibliotheken und Museen von innen zu sehen sind. Jetzt möchte Google seinen Service auch auf Büros und Privatwohnungen ausdehnen. Das mache völlig neue Szenarien denkbar, wie Technology Review schreibt: Bewerber sagen Vorstellungsgespräche ab, weil sie online schon gesehen haben, dass der neue Arbeitsplatz zu weit vom Fahrstuhl entfernt ist. Studenten entscheiden sich für ein Studienfach bei dem der Hörsaal möglichst nahe an der Mensa ist. 

Intimes und Wertgegenstände über 5.000 Euro können verpixelt werden

Wer zudem in Zukunft seine Freunde im fernen Heimatort nicht mehr selbst besuchen möchte sondern mit ihnen virtuell Kontakt aufnehmen will, kann dies bald über Google-Indoor-View machen, wie zu erfahren war. Hierzu werden suczessive Mitarbeiter an Privatwohnungen klingeln und nach einer Phase von 10 Minuten die Wohnung von innen filmen. Diese Zeit räumen die Mitarbeiter den Bewohnern ein, schnell aufzuräumen und gegebenenfalls Gegenstände zu benennen, die bei Google verpixelt werden können. Das betrifft jedoch nur Medikamente, jene privaten Vorlieben, die nicht jugendfrei sind, sowie Wohnungsgegenstände, deren Wert 5.000 Euro überschreitet, wie das ZDF weiß. Die Testphase ist heute auf München beschränkt.

Entsprechende Anträge können bei Google nur bis heute, 18 Uhr, abgegeben werden. Für Personen, die zufällig auf dem Bild zu sehen sind, gelten die gleichen Regelungen wie schon bei Google Street View.

Kooperation mit „Like-Button“ soll Werbeerträge sichern

Für die Testphase ist eine Zusammenarbeit mit Facebook geplant. Hier wird interessierten Privatleuten der „Like-Button“ leihweise zur Verfügung gestellt. Sollten Freunde via Google in Ihrer Wohnung zum Beispiel eine Kaffeemarke entdecken, die sie kennen oder mögen, können sie den Button drücken. Die Tantiemen holt sich Google dann direkt vom Hersteller, der Konsument erhält eine Beteiligung, die allerdings nicht 400 Euro pro Monat überschreiten darf.

Nebenverdienst in Heimarbeit

Das gilt natürlich nicht nur für Kaffee. So wollen die Strategen bei Google ganz neue Marketing- und Werbekanäle öffnen und wollen langfristig das ohnehin viel zu teure Instrument der Marktforschung hinfällig machen. Geplant ist auch eine Zusammenarbeit mit einem renommierten Telefonkonferenz-Anbieter aus Hamburg. So wird auch Menschen ein Nebenverdienst ermöglicht, die definitiv nicht gern ihre Wohnung verlassen möchten (Fahrstuhl, Mensa, etc.) 

Anmeldeformulare für den „Like-Button“ und zur Verpixelung von nicht jugendfreien Gegenständen können Sie hier runterladen.

 

Edda Nebel

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