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Immer öfter Todesfalle für Fußgänger

Ein Drittel der Fußgänger ist beim Überqueren der Straße durch Smartphones abgelenkt. Zu diesem Ergebnis kommt eine US-Erhebung des Harborview Injury Prevention and Research Centers.

R. M�ller / pixelio.de

Von über 1.000 beobachteten Perso- nen nutzten zehn Prozent ihr Handy zum Musikhören, sieben Prozent zum SMS- Schreiben und sechs Prozent zum Telefonieren.

Unachtsamkeit steigt

Das bedenkliche Ergebnis: Die SMS- Verfasser ignorieren viermal wahrscheinlicher eine rote Ampel oder schauen nicht in beide Richtungen, bevor sie die Straße überqueren. Zusätzlich brauchen sie im Durchschnitt zwei Sekunden länger zum Passieren. Diejenigen, die von Musik abgelenkt werden, sind zwar schneller beim Überqueren, schauen jedoch seltener nach links und rechts. „Unacht- samkeit und Ablenkung als Ursache für Unfälle mit Personenschaden werden zunehmend zu einem großen Problem“, so Verkehrspsychologin Marion Seidenberger vom ÖAMTC im Interview mit pressetext. „Im ersten Halbjahr waren es in Österreich zum Beispiel rund 33 Prozent. Die Anzahl der Unfälle durch Ablenkung ist seitdem rapide gestiegen und wird in Zukunft zunehmend problematisch“, führt sie aus.

Zu dieser Ursache werden jedoch nicht nur Smartphones als Gefahrenquelle gezählt, sondern unter anderem auch generell Gespräche, das Essen, Rau- chen oder das Suchen von Gegenständen im Auto. „Schwieriger wird es, wenn künftig alle Verkehrsteilnehmer abgelenkt sein werden und es nahezu keine Ressourcen gibt, Fehler von anderen im Straßenverkehr auszugleichen“, ergänzt die Expertin.

Optischer Kanal beschränkt

Was bei Smartphones als zusätzliche Gefahrenkomponente mitspielt, ist die optische Ablenkung. „Durch das Schauen auf das Display bleibt nur noch der Hörkanal offen. Menschen nehmen Informationen aber zu 90 Prozent über den optischen Kanal auf“, so Seidenberger. Verkehrsteilnehmer schalten beim Display-Ablesen ihr Umfeld nahezu völlig ab, wodurch ihr Verhalten nur noch schlecht planbar sei. „Im Straßenverkehr ist die Planung der Verhaltens- absicht der Teilnehmer aber wichtig“, meint die Fachfrau.

Aus diesem Grund sollten alle Beteiligten beim Nutzen ihrer Mobiltelefone optimalerweise den Fließverkehr verlassen. „Smartphones sollten jedoch nicht verteufelt werden. Wichtig ist nur, dass der Mensch damit umzugehen lernt. Auch bestimmte ‚Time-Outs‘ sind wichtig, an denen man nicht ständig erreichbar ist. Da scheitert es aber noch vermehrt an der Selbstdisziplinierung“, schließt Seidenberger ab.

 

pressetext.com

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