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MTU erwartet mehr Schub – Jahresprognose nach Rekordergebnis leicht erhöht

Der Triebwerkhersteller MTU Aero Engines hat im ersten Halbjahr ein Rekordergebnis erzielt und seine Jahresprognose leicht angehoben. Der kräftige Aufschwung der zivilen Luftfahrt mache den Rückgang im Rüstungsgeschäft und die Belastungen des schwachen Dollars mehr als wett, erklärte der Vorstandsvorsitzende Egon Behle am Montag in München.

Der Triebwerkhersteller MTU Aero Engines hat im ersten Halbjahr ein Rekordergebnis erzielt und seine Jahresprognose leicht angehoben. Der kräftige Aufschwung der zivilen Luftfahrt mache den Rückgang im Rüstungsgeschäft und die Belastungen des schwachen Dollars mehr als wett, erklärte der Vorstandsvorsitzende Egon Behle am Montag in München.

Das Betriebsergebnis (Ebit) stieg um 14 Prozent auf 164 Millionen Euro, der Gewinn nach Steuern legte sogar um 22 Prozent auf 89 Millionen Euro zu. „Das ist das beste Halbjahresergebnis in der Geschichte der MTU“, sagte Behle und hob die Prognose an: Das Betriebsergebnis soll von 311 auf 325 Millionen Euro steigen, und der Vorjahresgewinn von 182 Millionen Euro soll ebenfalls leicht übertroffen werden. MTU habe sich inzwischen besser und länger gegen Dollarkurs-Risiken abgesichert, sagte Finanzvorstand Reiner Winkler.

Der Umsatz stagnierte im ersten Halbjahr wechselkursbedingt bei 1,347 Milliarden Euro, soll aber im Gesamtjahr um sieben bis acht Prozent zulegen. Viele Umsätze seien von der ersten in die zweite Jahreshälfte verschoben worden, erklärte Behle. Mitarbeiter würden jetzt vom schrumpfenden Militär- ins boomende Zivilgeschäft versetzt.

Luftfahrtverband IATA erwartet mehr Passagier- und Fachtverkehr

Der Luftfahrtverband IATA erwarte dieses Jahr sechs Prozent mehr Passagier- und Frachtverkehr, und die Paris Air Show in Le Bourget im Juli sei mit einer Verdoppelung der Aufträge auf über 600 Millionen Euro für MTU „sehr erfolgreich verlaufen“, sagte Behle.
Auftragswelle für A320neo-Triebwerke

Der Umsatz im zivilen Triebwerksgeschäft wuchs im ersten Halbjahr um elf Prozent auf 634 Millionen Euro, in Dollar gerechnet sogar um 17 Prozent. Wichtigster Umsatzträger war das alte Airbus-A320-Triebwerk V2500. Für das sparsamere A320neo-Triebwerk PW1000G hat MTU aber bereits 540 Aufträge erhalten. Die Produktion werde im Oktober 2015 anlaufen, und das Auftragspolster reiche schon jetzt für eineinhalb Jahre Arbeit, sagte Behle.

Die Forschungs- und Entwicklungsausgaben stiegen um zehn Prozent auf 118 Millionen Euro, der Großteil davon entfiel auf die Triebwerke für die A320neo und den Militärtransporter A400M. Die Serienfertigung und -montage für die A400M sei inzwischen angelaufen, sagte der MTU-Chef. Der Sparkurs in den europäischen Verteidigungsetats ließ den Umsatz der MTU-Militärsparte von 249 auf 211 Millionen Euro einbrechen. Umsatzsäule blieb der Eurofighter. Wegen laufender Verträge rechnet Behle in den nächsten Jahren dennoch mit einem Jahresumsatz von gut 450 Millionen Euro im Militärgeschäft.

 

dapd-bay

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