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Zehn Punkte-Plan für wirkungsvolles Präsentieren

Eine souveräne Präsentation, ein farbiger Vortrag, ein sympathischer Auftritt – Das möchten wir alle abliefern, wenn uns diese Aufgabe bevor steht. Bloß, wie bekom-men Sie das hin? Unterstützung bekommen Sie durch meinen Zehn-Punkte-Plan.

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Bunte schillernde Seifenblasen sorgen für einen farbigen Vortrag‘ (Oliver Tietzner)

1. Vorbereitung schafft Sicherheit

Überlegen Sie im Vorfeld, wer Ihr Publikum sein wird, wie viele Zuhörer es sind, welches Vorwissen und welche Erwartungen sie haben.
Danach machen Sie sich Gedanken über den Inhalt. Das ist das ‚Was‘; vergessen Sie aber auch das ‚Wie‘ nicht. Für Ihre Stoffsammlung verwenden Sie etwa 50 % der Vorbereitungszeit, die andere Hälfte ist für die Art und Weise Ihrer Präsentation reserviert.

2. Auch das Äußere spielt eine Rolle

Was ziehen Sie an? Das wird sich nach den Erwar-tungen der Zuhörer richten. Für eine Präsentation in einem großen Unternehmen wählen Sie andere Klei-dung, als im Handwerk, in der Produktion oder im kreativen Bereich. Verkleiden Sie sich nicht, man wird Ihnen anmerken, dass Sie sich nicht wohl fühlen (Dies ist kein Freibrief für legere Kleidung).

Reduzieren Sie Zahl der ‚Hingucker‘ und lenken Sie den Blick auf Ihr Gesicht. Das funktioniert mit heller Kleidung in Gesichtsnähe – aber auch mit einem Schmuckstück.

3. Der Beginn

Kommen Sie an! Bauen Sie Blickkontakt zu Ihrem Publikum auf und gönnen Sie sich eine Pause bevor Sie starten. Spätestens jetzt ist der richtige Zeitpunkt für ein sympathisches Lächeln, das Ihren Zuhörern sagt, wie sehr Sie sich freuen, dass sie da sind.

4. Begrüßung und Vorstellung

Eine freundliche Begrüßung schafft eine gute Verbin-dung. Stellen Sie sich kurz vor und sagen Sie wer Sie sind. Bitte nicht in epischer Breite und nur die Dinge, die zum Thema gehören.
Oder überraschen Sie die Zuhörer mit einem Zitat, ei-ner Schlagzeile oder einer kleinen Geschichte zum Einstieg und schließen Sie daran erst Ihre Begrüßung an.

5. Lernen Sie den ersten und den letzten Satz auswendig

Der erste Eindruck zählt, der letzte Eindruck bleibt. Wenn Sie Start und Ende ‚im Schlaf‘ beherrschen, kann fast nichts mehr schief gehen.

6. Die Technik – Fluch oder Segen

Ein Testlauf von Laptop und Beamer ist für Sie sicher selbstverständlich. Achten Sie während der Präsenta-tion darauf, zum Publikum zu sprechen. Sie sehen das Bild auf dem Laptop, während das Publikum auf die Leinwand schaut. Überfrachten Sie Ihre Folien nicht und geben Sie genügend Zeit zum Betrachten.
Schweigen Sie, wenn Sie am Flipchart schreiben.

7. Auch der Körper spricht

Eine aufrechte, selbstbewusste Haltung und ein guter Stand vermittelt den Zuhörern Souveränität und Kom-petenz. Gönnen Sie allen Ihren Blickkontakt, nicht nur denen in der zweiten Reihe, lassen Sie den Blick schweifen. Unterstreichen Sie das Gesagte mit Ge-sten und versuchen Sie, die Hände in der oberen Körperhälfte zu lassen. Mehr als Ihre Notizen sollten Sie nicht in der Hand haben. Da muss man manchmal eine Entscheidung treffen: Präsenter, Stift oder Noti-zen.

8. Stimme stimmt ein

Wenn wir aufgeregt oder nervös sind, wird das ziem-lich schnell auch hörbar. Wir sprechen höher als ge-wöhnlich, das Tempo verändert sich oder die Stimme klingt gepresst – und hört sich nicht mehr so gut an. Also, einmal tief durchatmen – bewusst in den Bauch – eine gerade Haltung einnehmen und langsam begin-nen. Hilfreich ist auch, vorher ein paar Stimmübungen zu machen. Für jene, die häufiger präsentieren, lohnt sich ein Stimmtraining. (Ich vermittle gern Kontakte)

9. Lebendige Sprache

Zahlen, Daten, Fakten – Sicher gehören die auch in eine Präsentation. Begeisterung wecken Sie aller-dings eher mit lebendigen Formulierungen, bildhaften Beispielen und überraschenden Vergleichen. Dazu noch ein Zitat von Rainer Klütting: ‚Auch die Power-point-Präsentation konnte die sprachliche Magersucht des Referenten nicht überdecken‘.

10. Ende gut – alles gut

Jetzt ist die Zeit für Ihren auswendig gelernten letzten Satz gekommen. Vorher haben Sie das Ende mit ei-ner kleinen Zusammenfassung eingeleitet und sich für die Aufmerksamkeit bedankt. Nun fehlt nur noch ein Wunsch, ein Appell oder Ähnliches. Und diesen Satz können Sie auswendig – es kann also nichts mehr schief gehen.

Sie haben nun eine kleine Auswahl an Instrumenten zur Hand.

Fabrizieren Sie schillernde und bunte Seifenbla-sen und begeistern Sie damit Ihr Publikum.

Ich wünsche Ihnen viele interessierte Zuhörer, die vor, während und nach Ihrem Vortrag gut gelaunt sind.

 

Marlies Smits

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