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RWE Autostromtarif dreimal teurer als der Dieselverbrauch

In einer aktuellen Untersuchung hat die Kreutzer Consulting für das neue E-Mobilitäts-Magazin SolarDriver Online – solar-driver. dasreiseprojekt.de festgestellt, dass der neue RWE Autostromtarif dreimal höhere Kosten bei der Nutzung des E-Smart verursacht, als die Nutzung eines vergleichbaren Dieselfahrzeugs von Smart.

www.kreutzer-consulting.com

Dass Elektroautos in der Anschaffung teurer sind als herkömmliche Fahrzeuge mit Diesel- oder Benzinmotoren ist hinlänglich bekannt.

Einen Teil der Kosten, so schreibt auch Matthias Machnig, Staatssekretär im Bundesumweltministerium am 05.08. in einem Kommentar im Handelsblatt, könnten über die günstigeren Betriebskosten der Fahrzeuge wieder amortisiert werden, da eine Strecke von 100 km nur Energiekosten von 3 Euro verursache.

Der neue RWE-Autostrom-Tarif, der in dieser Woche veröffentlicht wurde, zeigt aber, dass die reinen Stromkosten wohl kaum die gesamten Betriebskosten repräsentieren werden.

Bei einem Preis pro Kilowattstunde von 18,49 Cent kostet der Strom für 100 km im Smart Electric drive (Verbrauch 12 kWh/100 km) zwar nur 2,22 Euro. Die hohe monatliche Grundgebühr von 69 Euro, die RWE für den Autostromtarif verlangt, führt jedoch jegliche Ersparnis Ad Absurdum.

Um die tatsächlichen Kosten zu veranschaulichen hat die Unternehmensberatung Kreutzer Consulting die reinen Energiekosten eines Smart Electric mit dem Smart Diesel und dem kleinsten Benzinmotor verglichen. Klaus Kreutzer, Geschäftsführer von Kreutzer Consulting: Es zeigt sich, dass die Energiekosten für den Smart Diesel etwa 2/3 günstiger sind als für den Smart electric drive.

Bei einer monatlichen Fahrleistung von 800 km im Smart electric drive fallen im RWE Autostromtarif 86,75 Euro an, während der Smart cdi turbodiesel die gleiche Strecke für 29,20 Euro absolviert. Selbst der Benziner kostet mit 46,99 Euro auf 800 km nur die Hälfte.

In Verbindung mit den höheren Anschaffungskosten, der geringeren Reichweite, schlechteren Fahrleistungen und der Notwendigkeit, das Fahrzeug beinahe täglich über eine Ladestation aufzuladen, macht das die Nutzung der Elektrofahrzeug gegenüber den klassischen Varianten mit Verbrennungsmotor zusätzlich unattraktiv.

Neben den hohen Gesamtkosten ist vor allem der Umstand, dass es sich um eine von der Fahrleistung unabhängige Summe handelt, zu kritisieren. Der Kunde zahlt im Prinzip dafür, dass er die RWE Ladestation nutzen kann, egal ob er mit seinem Fahrzeug 40 kWh oder 400 kWh bezieht. Darüber hinaus scheint es, als habe RWE das bekannte Geschäftsmodell in der Stromversorgung mit Grundgebühr und Arbeitspreis einfach auf die Elektromobilität übertragen, ohne innovativere Tarife wie z .B. Flatrate in Erwägung zu ziehen.

Um tatsächlich den Wandel zur Elektromobilität schnell herbeizuführen, dürfen jedoch die Kosten nicht zusätzliche Hemmschwellen zur Anschaffung eines Elektroautos darstellen. Die Fördermittel, die der Staat für den Aufbau der Infrastruktur zur Verfügung stellt, müssen vielmehr genutzt werden, um den Kunden attraktive Angebote zu machen. Die Energieversorger müssen sich außerdem darüber im Klaren sein, dass der Betrieb von Ladestationen auch branchenfremde Wettbewerber anziehen wird, denen es bei solchen Konditionen nicht schwerfallen wird, attraktivere Angebote zu machen.

Klaus Kreutzer: „Man muss allerdings auch betonen, dass die Elektromobilität sich derzeit noch in einer Experimentierphase befindet. Bis zum Ablauf des ersten Vertragsjahres, bei dem RWE die Grundgebühr noch nicht berechnet, wird der Tarif möglicherweise bereits gar nicht mehr existieren und durch neuartige Konzepte ersetzt sein.

Wir glauben aber auch, dass der Autostrom auch in Zukunft deutlich teurer sein wird als Haushaltsstrom. Schließlich muss erst die erforderliche Infrastruktur aufgebaut werden. Anschließend werden Betrieb und Serviceleistungen Kosten verursachen, die zu den normalen Stromkosten dazukommen. Vielleicht geschieht dies dann nicht mehr über eine Grundgebühr, zumindest nicht über eine so hohe.“

Dem Vergleich ist eine monatliche Fahrleistung von 800 km zugrunde gelegt. Für die Stromkosten wurde der RWE Autostromtarif herangezogen. Bei den Kraftstoffkosten wurden die vom ADAC ermittelten Durchschnittspreise für Diesel und Superbenzin an deutschen Tankstellen genutzt.

Weitere interessante Berichte und Infos zum Thema E-Mobilität findet man auf den weit mehr als 500 Berichten des neuen E-Mobilitätsmagazin „Solar-Driver Online“ unter der Internetadresse www.solar-driver.dasreiseprojekt.de , das zudem täglich aktualisiert wird.

Anzumerken ist noch, dass hierbei nur der direkte Verbrauch aufgerechnet wurde. Kosten für Wartung, Steuer (Benzin, Diesel) und weitere Einflußfaktoren bleiben in der Betrachtung außen vor.

 

openpr / EHRENSACHE Consulting

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