Connect with us

Hi, what are you looking for?

News

Sparsames Wirtschaften wird für mehr Haushalte zum Thema

Die Konsumenten sehen sich zunehmend von der Finanzmarktkrise betroffen. Private Haushalte kaufen seltener, weniger und preisbewusster ein. Das hat eine Online-Befragung von 9.000 Haushalten des Nielsen Haushaltspanels ergeben, die im Januar/Februar und erneut im Juli 2009 durchgeführt wurde.

Die Konsumenten sehen sich zunehmend von der Finanzmarktkrise betroffen. Private Haushalte kaufen seltener, weniger und preisbewusster ein. Das hat eine Online-Befragung von 9.000 Haushalten des Nielsen Haushaltspanels ergeben, die im Januar/Februar und erneut im Juli 2009 durchgeführt wurde.

Derzeit mehren sich die Anzeichen für eine Erholung der Wirtschaft von der Finanzmarktkrise. Banken melden wieder Gewinne, das Geschäftsklima hellt sich auf, viele gewerbliche Unternehmen blicken zuversichtlich in die Zukunft. Aber wie sieht es bei den privaten Haushalten aus? Diese haben im vergangenen Halbjahr vermehrt mit einem restriktiveren Einkaufs- und Sparverhalten auf die unsichere Wirtschaftslage reagiert.

Im Juli sahen sich immerhin 13,5 Prozent der Haushalte von der Finanzmarktkrise stark betroffen; im Januar waren es noch 12 Prozent. Auch der Anteil derjenigen, die gezwungen waren, auf manches zu verzichten, ist in diesem Zeitraum leicht gestiegen – wobei der Lebensstandard im Großen und Ganzen aber nicht verändert wurde. Als nicht betroffen von der Krise betrachteten sich im Juli dagegen nur noch 44 Prozent der befragten Haushalte gegenüber 47,4 Prozent im Januar/Februar.

Vergleicht man die Antworten der Haushalte im Januar und im Juli 2009, so fällt auf, dass in den vergangenen sechs Monaten mehr Konsumenten ihr Einkaufsverhalten an die aktuelle Wirtschaftslage angepasst haben: Sie griffen vorrangig zu preiswerteren Produkten, schränkten den Umfang und die Häufigkeit ihrer Einkäufe ein und/oder griffen zu kleineren Packungen. Dabei ist auch die Bereitschaft deutlich gestiegen, das Geschäft zu wechseln, um preisgünstiger einzukaufen und/oder attraktive Aktionen zu nutzen. Nur noch 61 Prozent der Konsumenten hielten im Juli ihren bisherigen Einkaufsstätten die Treue.

Nach eigenen Angaben haben viele der befragten Haushalte ihre Ausgaben im zurückliegenden Halbjahr quer durch alle Warengruppen stark reduziert. Dazu zählten Haushaltsgegenstände (Elektrogeräte, Textilien) ebenso wie Fertiggerichte oder alkoholische Getränke. Offensichtlich sparen aber nicht alle Verbraucher an derselben Stelle: Genussmittel, Tiefkühlkost, Feinkostprodukte, aber auch viele Segmente aus dem Nearfoodbereich zeigten trotz des angegebenen rigorosen Sparkurses in den ersten sieben Monaten 2009 sowohl Umsatz- wie auch Absatzzuwächse.

 

Anzeige

Die letzten Beiträge

News

Aktien, Fonds und ETFs haben sich in Zeiten der Niedrigzinsen als beinahe alternativlose Möglichkeit für die Altersvorsorge und den Vermögensaufbau herausgestellt. Inzwischen besitzen auch...

News

Das sind die Auswirkungen auf Wirtschaft und Unternehmen! Der Trend zum intelligenten Handy ist nach wie vor ungebrochen: Ganze 89 Prozent der Deutschen besitzen...

News

Das letzte Jahr war auf allen Ebenen turbulent: Die Digitalisierung wurde maßgeblich vorangetrieben, auch Unternehmen mussten sich flexibel zeigen und interne sowie externe Prozesse...

Lifestyle

Um im Geschäftsleben Erfolg haben zu können, braucht es, wie man oft hört, vor allem Vitamin B. Doch Beziehungen sind längst nicht alles, um...

Finanzen

Mittlerweile gibt es online sowie offline eine Vielzahl von unterschiedlichen Zahlungsmethoden, mit denen Kunden ihre gewünschten Produkte oder Dienstleistungen bezahlen können. Für Händler und...

News

Die Zukunft ist kreativ – auch im Business. Insbesondere gilt diese Maxime für Neugründer, Start-ups und Freelancer, die in den vergangenen Jahren immer mehr...

Weitere Beiträge

Interviews

Walter F. Passmann – Geschäftsführer der documentus in Köln, zeigt im Rahmen der Interviewreihe „Erfolgsfaktor - DIGITAL“ was entstehen kann, wenn ein Unternehmen bekannte...

Recht & Steuern

Wie immer zu Jahresbeginn wird es auch 2019 aufgrund von Gesetzesänderungen und neuer Rechtsprechung wieder einige Neuerungen geben, beispielsweise im Bereich der Umsatzsteuer und...

Interviews

Business-on.de sprach mit den beiden Business Beratern Christoph Bauer und Sascha Zöller über die Digitalisierung und den Wandel bei den deutschen Unternehmen.

Finanzen

Alle Jahre wieder: Auch 2018 erwarten die Unternehmer einige Neuerungen in der Gesetzgebung. Sie sollten sich im Idealfall noch in diesem Jahr mit den...

Interviews

business-on.de sprach mit Helmut Hagner über das Thema Mode und die immer größer werdende Dominanz im Online-Bereich. Er verfolgt dabei eine neue und ganz...

Interviews

business-on.de sprach mit Thomas Schmid von der Schmid Werbesysteme GmbH über gute und schlechte Werbung und warum kreative Ideen nicht immer viel Geld kosten...

Personal

Fachkräftemangel in Deutschland! Davor warnte das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln bereits 2009. Der Deutsche Industrie- und Handelskammertag prognostizierte 2010, dass bis 2015...

Buchtipp

Die traditionellen Managementmodelle sind am Ende. Die hohe Innovationsgeschwindigkeit stellt heute ganz neue Anforderungen an Führungskräfte. Manager können diesbezüglich von Jazzern und anderen Künstlern...

Anzeige
Send this to a friend