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Ohne Förderung kein Spitzensport

Gestern wurde die Forbes-Liste der bestverdienenden Sportler veröffentlicht. Sie sah wenig überraschend als ersten Deutschen der Formel1-Piloten Michael Schumacher mit einem geschätzten Jahres-Brutto-Einkommen von 23,6 Mio. Euro auf Platz 20. Doch davon können „normale“ Spitzensportler nur träumen.

Dieter Sch�tz / pixelio.de / pixelio.de

Vor ihm rangieren Boxer, Golf-, Tennis- und Basketball-Spieler, so auf Platz 1 der Box-Weltmeister Floyd Mayweather jr. mit einem geschätzten Jahreseinkommen von 67,2 Mio. Euro. Golf-Star Tiger Woods mit 46,1 Mio. Euro liegt auf Platz 3, die beste Frau im Ranking ist die russische Tennisspielerin Maria Scharapowa an Position 26 mit 22,1 Mio. Euro. Best verdienender Fußballer ist David Beckham auf Platz 8 mit 36,4 Mio. Euro. Zahlen, die für das Gros der Spitzensportler auf immer unerreichbar bleiben.

Viele Sportler denken aus finanziellen Gründen ans Aufhören

Diese Veröffentlichung nimmt die Stiftung Deutsche Sporthilfe zum Anlass darauf hinzuweisen, dass diese Zahlen nicht der breiten Realität von deutschen Spitzensportlern entspricht. „Das ist definitiv nicht der Alltag eines Spitzensportlers. Wir haben vor zwei Jahren in einer repräsentativen wissenschaftlichen Umfrage der Deutschen Sporthochschule Köln unter 4.000 von der Deutschen Sporthilfe geförderten Athleten ein Brutto-Monatseinkommen von 1.919 Euro und einen Nettoverbleib von 626 Euro im Monat ermittelt“, sagte Dr. Michael Ilgner, Vorsitzender des Vorstands der Stiftung Deutsche Sporthilfe. „Unsere Athleten haben im Schnitt eine 60-Stunden-Woche und sind darauf angewiesen, neben dem Sport für ihr schulisches und berufliches Fortkommen selber zu sorgen – und das bei einem durchschnittlichen Jahres-Brutto-Verdienst von gerade einmal knapp 24.000 Euro.“ Daher denken
51,9 Prozent der Athleten während ihrer sportlichen Karriere gar ans Aufhören.

Ohne Förderung keine Erfolge in London, Sotschi oder Rio

Um Athleten besser fördern zu können, ruft die Deutsche Sporthilfe in ihrer Spendenkampagne „Dein Name für Deutschland“ die sportbegeisterte deutsche Bevölkerung dazu auf, deutsche Spitzensportler mit 3 Euro im Monat zu unterstützen. „Ohne Förderung kein Spitzensport und keine Erfolge in London, Sotschi oder Rio“, lautet die Kurz-Formel von Dr. Michael Ilgner.

Gleichzeitig sehen mehr als 90 Prozent deutsche Spitzensportler als Vorbilder für Leistung und zwei Drittel der Deutschen sind stolz auf die Erfolge deutscher Spitzensportler, wie eine weitere repräsentative wissenschaftliche Umfrage der Deutschen Sporthochschule Köln aus dem Jahr 2011 ermittelte.

Quelle: Stiftung Deutsche Sporthilfe

 

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