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Statussymbole – Wer sucht noch nach den passenden und warum?

Am letzten Wochenende hatten wir dieses Thema sehr ausführlich und spannend diskutiert. Die Kernfrage war, ob wir Statussymbole benötigen um uns immer dem „schneller, höher, weiter Phänomen“ unterwerfen. Was brauchen wir für unser zufriedenes und glückliches Leben?

Am letzten Wochenende hatten wir dieses Thema sehr ausführlich und spannend diskutiert. Die Kernfrage war, ob wir Statussymbole benötigen um uns immer dem „schneller, höher, weiter Phänomen“ unterwerfen. Was brauchen wir für unser zufriedenes und glückliches Leben?

Hier müssen wir zunächst die zwei Begriffe definieren und auch begreifen.

Zufriedenheit und glückliches Leben.

Wann sind wir zufrieden? Sind wir zufrieden, wenn wir ein bestimmtes Ziel erreicht haben? Was ist wenn wir das Ziel erreicht haben und danach nach einem weiterem und höherem Ziel streben.

Sind wir dann nicht mehr glücklich, obwohl wir das erste Ziel doch erreicht haben, welches uns „dauerhaft“ glücklich machen soll.

Ist glücklichsein dauerhaft oder nur ein Moment?

Wir wünschen uns so sehr, dieses eine paar Schuhe (Frauen) oder die bestimmte Uhr (Männer). Wir wollen dies haben und tun alles dafür. Wir sparen, fahren nicht in den teuren Urlaub . Geben weniger Geld aus. Sparen und/oder nehmen noch einen weiteren Job an. Nur um diesen einen Wunsch zu erfüllen, der uns dann glücklich macht.

Wann sind wir glücklich? Wenn wir die eine so sehr ersehnte Sache in unseren Händen halten und es unser eigen nennen können?

Oder, was für die einen oder anderen noch viel wichtiger ist, wenn wir die Anerkennung von Anderen für diese Sache bekommen. Die Anerkennung für die Schuhe oder die Uhr.

Wie lange hält dieses Glücksgefühl an?

Jedesmal wenn wir ein Kompliment und eine Anerkennung dafür bekommen, oder wenn wir selber den Gegenstand benutzen?

Wann sind wir zufrieden und sind wir es dann dauerhaft?

Ich bin der Meinung das Zufriedenheit und ein glückliches Leben niemals erreichen wird, sofern wir uns auf Statussymbole als Ziel einigen.

Ein glückliches Leben findet nur dann statt, wenn wir uns den materialistischen Dingen abwenden und den emotionalen Welt zuwenden.

Eine Zwischenbemerkung noch für diese Gedanken.

Geld hat kein Wert – Geld hat Priorität!

Ist es nicht sonderbar, was Menschen dem Geld einen bedeutenden Wert beimessen?

Was die meisten Menschen in der westlichen Welt nicht sehen, ist die Tatsache, das Geld kein Wert hat.

Geld bekommt erst dann einen Wert, wenn wir Menschen das Geld in Werte eintauschen. Geld ist eine zentrale und neutrale Tauschware.

Erst wenn wir diese Tauschware gegen etwas eintauschen, bekommt dies einen Wert. Dieser Wert wird einzig durch den Eintauschenden bestimmt und wird gleichzeitig mit einer Priorität bemessen.

So kann der eine 1.000 Euro für ein paar Schuhe ausgeben und darin die beste Investition bzw. den besten Tausch sehen.

Während eine andere Person, diese 1.000 Euro dafür verwendet Nahrung und Schlafsäcke für Flüchtlinge zu besorgen.

Das Geld hat somit keinen Wert, sondern nur das, was Menschen daraus machen. Der eine für ein paar Schuhe und der andere für die Hilfe für Flüchtlinge.

Mit der Beziehung zu Geld bekommt die Frage nach einem zufriedenen und glücklichen Leben eine neue Dimension.

Wonach streben wir und was treibt uns an?

Ist der Antrieb nach neuen Statussymbolen oder doch die Erreichung von mehr Geld?

Was passiert, wenn der Status erreicht ist? Bleibt man dabei und genießt diesen, oder sehnt man sich nach einem neuen Status?

Will man immer mehr? Hört dieses Verlangen nach mehr irgendwann auf?

Meine Großmutter mit 94 Jahren hat kein Verlangen mehr. Ihr Verlangen ist geprägt vom Loslassen dieses Lebens, weil Ihre Meinung ist, dass Sie diesem Leben kein Mehrwert bieten kann.

Wann hat dies aufgehört? Ist dies durch den eigenen Körper vorgegeben? Ist dies doch eher ein Verlangen der Neuzeit?

Was ist der Antrieb und hatten wir diesen immer schon?

Hatten unsere Vorfahren wie Eltern und Großeltern diesen Antrieb auch, oder strebten diese andere Ziele an?

Was können diese Ziele gewesen sein?

Frieden, Gesundheit, Freundschaft, Familie, …

Leben wir Jahre 2016 in einer Welt, dies es uns erlaubt, alles selbst zu bestimmen und nach unserem individuellen Leben auszurichten?

Alle Konsumgüter sind individuell veränderbar. Im Jahre 1985 mussten wir das Auto noch mit einem Schlüssel aufschließen und die Fenster mit einer kleinen Kurbel hoch und runterdrehen.

Heute erkennt das Fahrzeug den Autoschlüssel des Besitzers und stellt den Fahrersitz automatisch in die gewünschte Position, die Klimaanlage stellt die entsprechende Temperatur ein und die Außenspiegel werden in die voreingestellte Position gebracht. Ohne das der Fahrer dafür besonders anstrengen muss.

Wohin soll die Reise gehen, wenn große Firmen wie Uber, Airbnb, Skype, Facebook, Netflix, Apple, Google, Instagram, Pinterest, Whatsapp , etc. keine eigenen Wert besitzen, sondern dieser Wert wird durch die Nutzer erstellt werden und somit das Unternehmen wertvoll gemacht wird.

Diese international agierende Unternehmen haben es geschafft, Plattformen zu etablieren, die von Nutzern als wertvoll erachtet werden, diese zu Nutzen und mit Werten (Texte, Bilder, Videos) zu füllen und dabei geht auch noch das Eigentum der Werte an den Betreiber über – Facebook, Instagram und Co.

Wir Nutzer lassen uns darauf ein und füllen den Wert diese Unternehmen und wir bezahlen in Teilen auch noch dafür, diesen Dienst auf Zeit nutzen zu dürfen.

Wir streben nach einer Gehaltserhöhung um einen bstimmten Status zu erreichen. Jeder nimmt diese Gehaltsehähung gerne an, wenn der Chef diese freiwillig an den Mitarbeiter gibt.

Doch, die wenigsten Fragen gezielt danach. Diejenigen, die danach Fragen, führen die Verhandlung zur Gehaltserhöhung es auch noch schlecht und scheitern viel zu oft.

Warum ist das so?

Weil der eigene Wunsch nach mehr Geld größer ist, als den Grund im Sinne des Unternehmens darzustellen.

Lesen Sie hier, warum die meisten Mitarbeiter scheitern bei der Frage nach einer Gehaltserhöhung.

 

Sascha Zöller

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