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Ausbildungsangebote zum Mediator sind unübersichtlich

Für die Ausbildung zum Mediator, also einem außergerichtlichen Streitschlichter, gibt es derzeit keine einheitlichen Standards. Dementsprechend unübersichtlich präsentiert sich auch das Ausbildungsangebot: Von 80-Stunden-Schnelllehrgang bis hin zur 3.600-Stunden-Ausbildung ist alles dabei. Mit seiner aktuellen Studie will test.de nun für mehr Klarheit sorgen.

Presse / Stiftung Warentest

Man kann 450 Euro für einen Mediator-Kurs bezahlen oder 9.500 Euro für ein Studium. Bei der Dauer reicht die Spannbreite von 80 Stunden bis 3.600 Stunden. Auch die Abschlüsse sind verschieden – und nicht jeder garantiert die Aufnahme in einen Branchenverband.

Die Experten der Stiftung Warentest bringen auf test.de mit einer umfangreichen Marktübersicht Licht ins Dunkel, ermöglichen in einer interaktiven Datenbank Vergleiche und geben Tipps, wie man eine gute Ausbildung findet.

Ein Mediator sorgt dafür, dass Streithähne einvernehmlich und friedlich zu einer Lösung ihres Problems kommen und nicht erst vor Gericht ziehen müssen. Seit 2012 stärkt das Mediationsgesetz die außergerichtliche Konfliktlösung durch einen Dritten. Dazu braucht man fundiertes Fachwissen, aber auch Soft Skills wie Verhandlungs- und Kommunikationsfähigkeiten.

Eine Checkliste über alles, was eine gute Qualifizierung bieten sollte, gibt es kostenlos unter www.test.de/mediation_anforderungsprofil zum Download.

Im Internet stellt die Stiftung Warentest auch die Ergebnisse ihrer Marktübersicht zu 145 Ausbildungsangeboten zur Verfügung. Die Nutzer können die Informationen unter www.test.de/mediation_produktfinder in der Datenbank entweder nach sechs Kriterien vorsortiert abrufen oder einzeln nach individuellen Gesichtspunkten auswählen und vergleichen.

Außerdem erfahren Interessierte, welche Verbände welche Anforderungen an ihre Mitglieder stellen. Wer Mediator werden möchte, sollte sich auch darüber auf jeden Fall gründlich informieren, um unangenehme Überraschungen und ebenso teure wie zeitaufwändige Nachschulungen zu vermeiden.

 

Quelle: Stiftung Warentest

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