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Villeroy & Boch setzt auf umweltverträgliches Wirtschaften

Unabhängige Umweltgutachter haben je zwei Tage lang die Faiencerie und das Logistikzentrum am Produktionsstandort Merzig geprüft. Als Ergebnis wurde die Tischkultur von Villeroy & Boch nach der EU-Umweltverordnung EMAS III validiert und nach der internationalen Umweltmanagementnorm ISO 14001 zertifiziert.

Presse / Villeroy & Boch

Die offizielle EMAS-Registrierungsurkunde nahm Nicolas Luc Villeroy, Vorstand Tischkultur der Villeroy & Boch AG, von Saarlands Umwelt- und Verbraucherschutzministerin Anke Rehlinger sowie Oliver Groll, Geschäftsführer Geschäftsbereich International der IHK Saarland, entgegen.

„Wir freuen uns über die Auszeichnung, sehen diese jedoch gleichzeitig als Ansporn, unser Umweltmanagement weiter zu verbessern und das Bewusstsein unserer Mitarbeiter zu schärfen“, so Nicolas Luc Villeroy. „Allein die Tatsache, wie viele Kunden sich über die Umweltfreundlichkeit unserer Fertigungen informieren, zeigt, wie stark die Bedeutung der Nachhaltigkeit in der Wirtschaft zugenommen hat.“

„Das Umweltmanagementsystem nach EMAS ist nach meiner Überzeugung das anspruchsvollste Managementsystem im Umweltbereich. Ich freue mich, dass der Unternehmensbereich Tischkultur der Villeroy & Boch AG den Weg des umweltverträglichen Wirtschaftens mit EMAS gewählt hat“, sagte Saarlands Umwelt- und Verbraucherschutzministerin Anke Rehlinger in ihrem Grußwort anlässlich der UrkundenÜberreichung.

Das neue Umweltmanagementsystem

Die Vorbereitungen für die Erstzertifizierung der Merziger Tischkultur-Produktion hatten im Januar 2012 begonnen: Mit Hilfe einer Beratungsgesellschaft wurde eine umfangreiche Bestandsaufnahme vorgenommen, um daraus Maßnahmen zur Umsetzung eines Umweltmanagementsystems (UMS) abzuleiten. Dieses zielt darauf, die Umweltleistungen eines Unternehmens langfristig zu verbessern und bildet zusammen mit einer jährlichen Umwelterklärung die Grundlage zur erfolgreichen Validierung nach EMAS und damit auch zur Zertifizierung nach ISO 14001.

Im Laufe des vergangenen Jahres wurden alle notwendigen Prozesse des UMS definiert und in einem Handbuch dokumentiert. Zusätzlich wurden Schulungsmaßnahmen für die Mitarbeiter eingeführt und die aktuellen Zwischenstände des Projekts regelmäßig kommuniziert. Nach einem erfolgreichen Pre-Audit im September 2012 folgte dann die finale Validierung im Dezember.

„Für unser Projektteam war die EMAS-Validierung eine große Herausforderung, schließlich mussten alle umweltrelevanten Funktionsbereiche und damit zahlreiche Mitarbeiter eingebunden werden“, erklärte Nicolas Luc Villeroy. Wichtige Elemente waren u.a. der effiziente Ressourceneinsatz und die Entsorgung von Abfällen in der Produktion sowie Aspekte der Instandhaltung und Arbeitssicherheit.

Ziele der Umwelterklärung

Konkret setzt sich der Standort Merzig in seiner Umwelterklärung beispielsweise zum Ziel, den spezifischen Energieverbrauch von rund 13 MWh pro Tonne hergestellter Produkte bis Ende 2015 um 5 % auf 12,3 MWh zu reduzieren. Im laufenden Jahr soll dazu ein neues Druckluftkonzept umgesetzt werden, das die Modernisierung von Kompressoren vorsieht. Außerdem sollen ein möglicher Ausbau der Wärmerückgewinnung an den Brennöfen und eine Effizienzsteigerung des Dekorbrandofens zur Reduzierung des Energieverbrauchs beitragen. Weitere Ziele sind u.a. die Reduzierung des unsortierten Gewerbeabfalls um 20 % bis Ende 2014 und die Unterstützung von Lieferanten hin zu einem umweltbewussteren Verhalten.

Gute Nachrichten gab es auch für die Tischkultur-Produktion im sächsischen Torgau, die parallel zum Standort Merzig erfolgreich nach EMAS validiert und nach ISO 14001 zertifiziert wurde. Zusammen mit der Sanitärfabrik in Mettlach und der Armaturenproduktion in Vargarda (Schweden) verfügen damit vier Fertigungsstandorte von Villeroy & Boch über die wichtige europäische Auszeichnung im Umweltmanagement.

 

Quelle: Villeroy & Boch

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