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Finanzen

Zahlungsmethoden im Start-up: Welche Auswahl muss geboten werden?

Mittlerweile gibt es online sowie offline eine Vielzahl von unterschiedlichen Zahlungsmethoden, mit denen Kunden ihre gewünschten Produkte oder Dienstleistungen bezahlen können. Für Händler und Dienstleister ist die Entscheidung oft gar nicht so einfach, denn jede Partnerschaft mit einem Finanzdienstleister kostet das Unternehmen auch etwas. Gerade für Start-ups, die mit einem kleinen Budget auskommen müssen, sind solche Ausgaben nicht immer möglich. Daher sollte man versuchen, für die eigene Zielgruppe angepasste Bezahlmöglichkeiten zu integrieren und bei weniger genutzten Anbietern zu sparen. Welche Kriterien bei der Entscheidung anfallen, haben wir uns genauer angesehen!

Zahlungsanbieter im Netz

Für fast alle Online Start-ups lohnt es sich, die Zahlung per Kreditkarte anzubieten. Ein Großteil der Menschen in Deutschland verfügt über eine Visa- oder Mastercard-Kreditkarte und ist damit in der Lage, online einzukaufen. Dazu sind E-Wallets mittlerweile sehr beliebt, allen voran das Unternehmen PayPal. Dieser Zahlungsanbieter wird vor allem im eCommerce-Bereich eingesetzt und sollte in keinem Online Shop fehlen. Ein Beispiel dafür ist der Online Shop Kokku für vegane Lebensmittel und Kosmetik, der auf Zahlungen mit PayPal, Visa oder SEPA-Lastschrift setzt. Auch viele Dienstleistungen sind mit PayPal bezahlbar, allerdings kommen hier ebenso andere E-Wallets infrage. Wer z. B. Neteller oder Skrill verwendet, kann diese auf fast jeder iGaming-Plattform einsetzen, da sich die Unternehmen auf diesen Bereich der Unterhaltung spezialisiert haben. Das Casino-Start-up Nomini hat daher sowohl Skrill als auch Neteller im Angebot, um schnelle Zahlungen abzuwickeln. Beide Finanzdienstleister ermöglichen eine Sofortzahlung, mit der User direkt mit dem Spielen beginnen können.

Eine weitere interessante Option ist die paysafecard von dem gleichnamigen österreichischen Finanzanbieter, die man mittlerweile an zahlreichen Stellen kaufen kann. Das Praktische an der Karte: Sie kann als Gutschein im Laden gekauft werden und erfordert keine Eingabe von Bankdaten. Damit kaufen unsichere User bei noch unbekannten Start-ups oftmals lieber ein, da die Methode so sicher ist. In Österreich nehmen sogar große Shops die Karte bereits an, darunter der Marktplatz Willhaben. Aber auch in Deutschland wird die Nutzung immer verbreiteter.

Online Buyer

Online vs. Offline

Natürlich muss man bei den Zahlungsoptionen stets zwischen Geschäften im Online oder Offline Bereich unterscheiden. Können die Produkte oder Dienstleistungen vor Ort in einem Geschäft oder Büro gekauft werden, wird die Entscheidung einfacher. Hier können Barzahlungen und ein Kartenlesegerät bereits ausreichen. Mit dem Kartenleser gibt es mittlerweile auch die Funktion der kontaktlosen Bezahlung, die sogar Zahlungen mit dem Smartphone oder der Smartwatch ermöglicht. Damit sind Geschäfte bereits bestens ausgestattet. Für einen Online Shop oder Service stellt sich die Frage nach der Zielgruppe.

Kreditkartenzahlung

Zahlungsmethoden in Deutschland

Wer ein Start-up in Deutschland gründet, sollte sich natürlich immer den Gegebenheiten des Landes anpassen. Wirft man einen Blick auf beliebte Zahlungsmethoden in Deutschland, so stehen hier Bargeld und Kartenzahlungen immer noch an erster Stelle. Während Visa und Mastercard in vielen anderen Ländern langsam aber sicher durch mobile Zahlungen und E-Wallets obsolet werden, sind die Deutschen immer noch den traditionellen Zahlungsarten verschrieben. Sogar die Zahlung auf Rechnung und SEPA-Lastschrift sind immer noch sehr relevant. Mittlerweile setzt sich allerdings auch PayPal immer stärker durch. Insgesamt hat der Finanzdienstleister in Deutschland etwa 20 Millionen Kunden. Das ist also jeder vierte Deutsche, wodurch PayPal zu einem wichtigen Anbieter geworden ist.

Die Wahl der passenden Zahlungsmethoden für das eigene Start-up ist nicht immer einfach. Wichtig sind dabei die Überlegungen, ob die Bezahlung online oder offline abläuft und welche Zielgruppe die Produkte oder Dienstleistungen kauft. Mit diesen Eckdaten kann man die Wahl bereits stark eingrenzen.

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