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Kommunistischer Staat stellt Android-Smartphone her

Es kam als eine Überraschung, die niemand von dem wirtschaftlich rückständigen Militärstaat erwartet hätte. Nordkorea will in den Smartphone-Markt einsteigen und hat nun ein eigenes Modell produziert. Das „Arirang AS1201“ soll einen Touchscreen haben, auf einem Android-System basieren und über eine hochauflösende Kamera verfügen. Ob es tatsächlich in Nordkorea hergestellt wird, bezweifeln Experten.

Es kam als eine Überraschung, die niemand von dem wirtschaftlich rückständigen Militärstaat erwartet hätte. Nordkorea will in den Smartphone-Markt einsteigen und hat nun ein eigenes Modell produziert. Das „Arirang AS1201“ soll einen Touchscreen haben, auf einem Android-System basieren und über eine hochauflösende Kamera verfügen. Ob es tatsächlich in Nordkorea hergestellt wird, bezweifeln Experten.

Diktator begutachtet Fabrik

Das Smartphone wurde nach einem beliebten koreanischen Volkslied „Arirang“ benannt und soll wohl den in Nordkorea illegalen Handel mit Handys aus China unterbinden. Handys sind seit 2008 in Nordkorea erhältlich, allerdings ohne Internetzugang, nur mit Telefon- und SMS-Funktion für das Inland. Der Staat verhindert seit Jahrzehnten akribisch, dass seine Bevölkerung Nachrichten aus dem Ausland empfangen kann, die das Regime gefährden würden. Das neue „Volks-Phone“ mit sicherlich stark eingeschränkten Funktionen soll wohl dabei helfen.

Anfang der Woche gingen Bilder des nordkoreanischen Diktators beim Besuch einer Fabrik für Smartphones um. Wie üblich befanden sich in seiner Begleitung hochrangige Militärs, man sieht Arbeiter beim Verpacken der Smartphones. Auffällig: Es wird nirgendwo die eigentliche Produktion des Smartphones gezeigt.

Zweifel, ob das Gerät tatsächlich aus Nordkorea kommt

Langjährige Beobachter des totalitaristischen Staates haben Ihre Zweifel, ob das Smartphone tatsächlich in Nordkorea produziert wird. In der abgeschotteten Nation unter Führung des nunmehr dritten Diktators aus der Familie Kim, Kim Jong-Un, herrschte noch Ende der neunziger Jahre eine verheerende Hungersnot, die Millionen Menschen das Leben kostete. Und selbst in der Hauptstadt Pjöngjang, die nur einer kleinen Elite vorbehalten ist, kann die Stromversorgung der Bevölkerung oft nicht sichergestellt werden.

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Dass das wirtschaftlich gebeutelte Land nun ein Smartphone hergestellt haben will, erscheint utopisch. Es verfügt nach Expertenmeinung weder über die Expertise für die Hardware noch die nötige Software. Vermutlich werden die Smartphones tatsächlich in China hergestellt und in Nordkorea lediglich verpackt. So kann das Arirang wohl mehr als Propaganda-Phone verstanden werden. Einen wirtschaftlichen Aufschwung des Landes durch Smartphones erwartet momentan niemand im Ausland.

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Christian Weis

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