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Finanzen

Aufwärtsimpuls intakt

Mit einer kleinen Rally kurz vor Börsenschluss gelang es den US-Börsen am Freitag, mit leichten Kursgewinnen aus dem Handel zu gehen. Insbesondere Industrie- (+1,5 %) und Technologiewerte (+0,8 %) trugen dazu bei.

Mit einer kleinen Rally kurz vor Börsenschluss gelang es den US-Börsen am Freitag, mit leichten Kursgewinnen aus dem Handel zu gehen. Insbesondere Industrie- (+1,5 %) und Technologiewerte (+0,8 %) trugen dazu bei.

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 Im frühen Geschäft hatte noch der Arbeitsmarktbericht auf die Stimmung gedrückt. Die Beschäftigung außerhalb der Landwirtschaft sank im Dezember um 85.000 und damit stärker als erwartet. Jedoch bleibt unserer Einschätzung nach das Szenario einer baldigen Beendigung der Jobkrise, ungeachtet der enttäuschenden Zahlen, intakt. Lange Zeit standen Finanzwerte (insbesondere Goldman Sachs, Morgan Stanley und JP Morgan) unter Druck. Analysten der Citigroup hatten ihre Prognosen für die Bankhäuser reduziert. Nachdem in der abgelaufenen Woche in den USA eine ganze Reihe von Daten veröffentlicht wurden, stehen in dieser Woche nur wenige Publikationen auf der Agenda. Erst am Donnerstag und Freitag wird es interessant. Dann werden die Einzelhandelsumsätze, Industrieproduktion, Konsumentenpreise und das vorläufige Verbrauchervertrauen der Universität Michigan vorgelegt.

Insgesamt dürfte das Bild einer konjunkturellen Erholung bestätigt werden. Daneben wird sich die Aufmerksamkeit auf die beginnende Quartalsberichtssaison konzentrieren. Den Startschuss werden traditionell Alcoa (nach Börsenschluss) geben. Im Konsensus wird mit einem EPS von 0,06 $ nach – 0,28 $ in der Vorjahresperiode gerechnet, die Flüsterschätzungen gehen von 0,07 $ aus. Weitere Berichte sind von Linear Tech., KB Home, Intel und JP Morgan zu erwarten. Bei diesen werden jeweils um 0,03 $ über Konsensus liegende Ergebnisse geflüstert. Wie auch immer die Ergebnisse tatsächlich ausfallen werden, der Ausblick dürfte eine entscheidende Rolle spielen. Entsprechend ist davon auszugehen, dass die weitere Bewegungsrichtung der Indizes vom Verlauf der Berichtssaison abhängen wird.

 

Der Dax startete am Freitag mit einer positiven Note in den Handel. Die anschließende Zeit wurde vom Warten auf die US-Arbeitsmarktdaten geprägt. Diese hatten zunächst enttäuscht, sodass der deutsche Leitindex in der Folge sein Tagestief bei 5.972 Zählern markierte. Das temporär verlorene Terrain konnte bis zum Xetraschluss wieder wett gemacht werden, was für eine innere Stärke des Marktes spricht. Unter den größeren Gewinnern waren die Papiere von Deutsche Bank (+3,64 %) und Lufthansa (+2,92 %) zu finden.

Eine gute Performance konnten auch die Deutsche Post und ThyssenKrupp vorweisen, was nicht zuletzt auf ein kurzfristig positives Chartbild zurückzuführen war. Über ein relativ hohes Momentum verfügten auch die Aktien von Deutsche Post, GEA Group, HeidelbergerCement, Singulus, Drägerwerke, Klöckner, Demag Cranes und Bilfinger&Berger welche allesamt neue Jahreshochs ereichten. Unter den wenigen Verlierer waren hauptsächlich eher defensiv einzustufende Werte zu finden.

In dieser Woche häufen sich allmählich die Veröffentlichungen von Unternehmensberichten. Den Auftakt machen Beiersdorf am Dienstag. Es folgen die Lufthansa, Metro, Douglas und Südzucker. Angesichts guter Vorgaben von den Überseebörsen wird der Dax heute freundlich die Börsenwoche starten. Unter charttechnischen Gesichtspunkten gilt es beim Dax weiter den Widerstand bei 6.060 Zählern im Auge zu behalten. Gelingt ein Ausbruch auf der Oberseite, wonach es aktuell aussieht, lauten die nächsten Kursziele 6.188, 6.267, 6.331 und 6.395 Punkte. Genannte Marken wurden über die Fibonacci-Projektionen hergeleitet.

 

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