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Überweisungen und Kontencheck: Verbraucher greifen vermehrt zum Tablet oder Smartphone

Mobile-Banking scheint das Online-Banking am PC oder Notebook allmählich abzulösen. Das legt eine Befragung des Digitalverbandes Bitkom e.V. nahe. Danach greift inzwischen jeder zweite Nutzer für den Zugang zum Tablet, vier von zehn zum Smartphone.

FirmBee / Pixabay.com

73 Prozent der Internetnutzer setzen auf Online-Banking (2016: 70 Prozent). Das entspricht 42 Millionen Deutschen – und die große Mehrheit zeigt sich damit zufrieden. Das ist ein Ergebnis einer repräsentativen Befragung im Mai 2017 von 1.009 Bundesbürgern in Privathaushalten ab 14 Jahren im Auftrag des Digitalverbands Bitkom.

59 Prozent über 65 Jahre nutzt Online-Banking

In der Gruppe der 30- bis 49-Jährigen verwenden laut Bitkom 77 Prozent Online-Banking (2016: 72 Prozent). Bei den 14- bis 29-Jährigen und den 50- bis 64-Jährigen sind es in diesem Jahr 73 Prozent (2016: 70 und 74 Prozent). Auch bei älteren Menschen kommt die digitale Kontoführung gut an: Mehr als jeder zweite Internetnutzer über 65 Jahren (59 Prozent; 2016: 54 Prozent) wickelt seine Bankgeschäfte inzwischen online ab. Von den befragten Internetnutzern erledigt jeder Dritte (33 Prozent, 2016: 30 Prozent) seine Bankgeschäfte heute sogar ausschließlich per Internet. 64 Prozent der Befragten besuchen zusätzlich hin und wieder eine Bankfiliale (2016: 68 Prozent).

Auswertung nach Zugang

Mit Smartphone oder Tablet wird aus Online-Banking Mobile-Banking. Dann kann man schnell von unterwegs das Konto checken oder eben mal eine Überweisung veranlassen, ohne extra den Laptop hochzufahren. Die Möglichkeit, Bankgeschäfte mobil abzuwickeln, wird der Bitkom-Befragung zufolge, immer beliebter.

Laut Mitteilung nutzt inzwischen jeder Zweite sein Tablet für das Online-Banking. Genauer gesagt, sind das 52 Prozent – 2016 waren es 41 Prozent. Vier von zehn Nutzern setzen auf das Smartphone (41 Prozent, 2016: 36 Prozent). 90 Prozent geben an, ihren Kontostand mit einem mobilen Gerät zu überprüfen. Drei von zehn kümmern sich mobil um Überweisungen (29 Prozent) und verwalten Daueraufträge (31 Prozent).

„Mobile-Banking ist inzwischen Standard und löst Schritt für Schritt das Online-Banking am PC oder Notebook ab“, sagt Bitkom-Hauptgeschäftsführer Dr. Bernhard Rohleder. Mit Funktionen wie der Fotoüberweisung, dem Log-in via Fingerabdruck oder der automatischen Übertragung einer mobilen TAN sei das mobile Banking mittlerweile dem klassischen Online-Banking „weit überlegen“.

Sechs von zehn regeln die Bankgeschäfte via Smartphone oder Tablet über eine App von ihrer Bank oder einem Drittanbieter (58 Prozent). 41 Prozent geben an, keine App für das Mobile-Banking zu verwenden und nutzen also den klassischen Webzugang oder mobile Webseiten. „Man sollte nur Apps von seriösen Anbietern oder der eigenen Bank nutzen“, sagt Rohleder. „Wichtig beim Mobile-Banking ist außerdem, dass eine stabile und sichere Internetverbindung besteht, man keine ungeschützten Wlan-Zugänge nutzt und seine Software immer auf dem aktuellen Stand hält.“

Laptop und PC meist genutzte Zugänge zum Online-Banking

Auch wenn Smartphone und Tablet als Bankterminal immer beliebter werden, nutzen die Deutschen nach wie vor am häufigsten ihren Laptop (88 Prozent) und den stationären Computer (71 Prozent) zum Online-Banking. Dabei checken alle Befragten ihren Kontostand (100 Prozent), fast alle tätigen Überweisungen (94 Prozent) und zwei Drittel richten Daueraufträge ein oder verwalten diese (66 Prozent).

Vier von zehn überprüfen zudem online ihre Kreditkartenabrechnung (39 Prozent) und lassen sich Benachrichtigungen schicken, etwa wenn das Gehalt eingeht (33 Prozent). Fast jeder Sechste (15 Prozent) hat sich bereits per Live-Chat oder E-Mail über seine persönlichen Finanzen beraten lassen. Jeder Vierte hat schon Wertpapiere gekauft oder verkauft (28 Prozent) und erstellt sich Übersichten zu den monatlichen Einnahmen und Ausgaben (27 Prozent).

 

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