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Social-Media-Boom: Unternehmen setzen auf Weiterbildung

Der Trend zu Social Media setzt sich in der Wirtschaft fort. Unternehmen wollen 2012 die Ausgaben für Facebook, Twitter & Co aufstocken. Dabei setzen sie vor allem auf die Schulung ihrer Mitarbeiter statt auf Neueinstellungen spezieller Fachkräfte, berichtet der Bundesverband Digitale Wirtschaft (BVDW).

Christian Stoll - Fotolia.com

Befragt wurden 136 Unternehmen aus verschiedenen Branchen, die Social Media nutzen. Vier von zehn Unternehmen beschäftigen spezielle Mitarbeiter, die sich ausschließlich Social Media widmen, jedes dritte davon in einer eigenen Abteilung. Ihre Planung, Ein- und Durchführung obliegt in zwei Drittel der Fälle den Beschäftigten aus PR und Marketing. Auch die Geschäftsführung ist häufig Initiator und Planer. Das Ziel: Verbesserung von Bekanntheit und Image, Kundeneinbindung und neue Zielgruppen.

Höhere Social-Media-Budgets

Die Unternehmen rechnen damit, dass sie die Budgets für Social Media im kommenden Jahr erhöhen werden. Drei von vier wollen dafür jedoch keine Spezialisten neu einstellen; die Neuschaffung der Position eines Social-Media-Managers plant nur jeder Achte. Der überwiegende Teil (62 Prozent) investiert in die Mitarbeiter-Fortbildung, wobei interne und externe Schulungsmaßnahmen mit je 45 Prozent gleich häufig angepeilt werden.

Eigene Mitarbeiter schulen

Den Sinn dieser Weiterbildungstaktik unterstreicht der Unternehmenstrainer Michael Ehlers. „Wer Social Media bedient, muss zuerst das eigene Unternehmen verstehen, was oft gegen externe Erledigung spricht. Immer wichtiger wird es, kompetent auf Kritik zu reagieren und in Krisen zu kommunizieren.“ Social Media habe einen Kulturwandel bewirkt. „Früher waren die Betriebe von einem Burggraben umgeben. Auf der anderen Seite saßen Journalisten, die bei Anlässen von der Kommunikationsabteilung versorgt wurden. Heute kommt auf Social Media gleich nach dem Hochladen neuer Infos im Newsroom direkte Rückmeldung und Kritik“, erklärt Ehlers. Zudem werde die Kommunikation immer oberflächlicher, da Social-Media-Nutzer nicht wie früher die Journalisten selbst tiefgründig recherchieren.

Zu wenig Erfolgsmessung

Erfolgsmessung für Social-Media-Aktivitäten ist für die Wirtschaft allerdings noch kein Pflichtprogramm, so ein weiteres Ergebnis der BVDW-Studie. Zwar verfolgen alle Unternehmen zumindest gelegentlich die Kennzahlen und betreiben selbst Monitoring und Beobachtung im Social Web. Externe Befragungen im Sinne der Marktforschung veranlasst jedoch nicht einmal jeder Dritte.

 

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