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Finanzen

Mit Immobilien, Aktien und Wind aus der Zinsfalle

Kapitalanleger haben es zurzeit nicht leicht. Weil die Politik die Staatsverschuldung senken möchte, liegt die Inflationsrate zum Teil über dem Zinsniveau. Die Folge: Anleger sitzen in der Zinsfalle.

Wirtschaftsjunioren Paderborn-H�xter

 Doch es gibt Auswege, meint der Leiter Private Banking der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold, Karsten Pohl, bei der Informationsveranstaltung „ Börse aktuell“ des Wirtschaftsclubs und der Wirtschaftsjunioren Paderborn + Höxter im Volksbankforum.

„Stille Enteignung“ nennt Pohl die derzeitige Niedrigzinsphase. Ein Anleger müsse sorgfältig zwischen Sicherheit und Risiko abwägen. Nach dem Euro-Indikator werde es zumindest im nächsten Jahr eine Erholung geben, wenn auch auf niedrigem Niveau. Festverzinsliche Bankeinlagen könnten ein Ausweg aus der Zinsfalle, gepaart mit einer breiten Streuung, sein, so der Experte. Auch die türkische Anleihe könnte dabei eine gute Anlagemöglichkeit darstellen. Der Anlageberater warnte vor festverzinslichen Investmentfonds, die „nur bei einem Mehrwert interessant sind“. Auch mit Rentenfonds könnten „keine ordentlichen Renditen“ erzielt werden.

Lichtblicke gibt es laut Karsten Pohl beim globalen Wachstum. Die Weltwirtschaft werde im nächsten um Jahr um ein Prozent wachsen. Für Anleger interessant: Aktien und Immobilien. Aktien befänden sich weiter auf Wachstumskurs, bei Immobilien gebe es eine stabile Entwicklung. Entsprechend sollte eine Vermögensverwaltung mit einer hohen Aktionsquote versehen sein. Karsten Pohl gab auch einen Einblick in den Alltag eines Anlageberaters nach der neuen Regulatorik zum Schutz der Verbraucher. „Ich begrüße den Verbraucherschutz, das ist gut gemeint, doch manche Regelungen sind zum Teil völlig überzogen“, berichtete Pohl. So sei ein Beratungsprotokoll bei Kunden auszustellen, technisch nicht immer praktikabel, genauso wie die Vorlage eines Produktinformationsblattes bei einer telefonischen Börsenorder. Und bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht ( BaFin ) würden die Beschwerden im Prinzip nur gezählt.

Bei der Energiewende profitiert die Regionalbank vor allem durch die Windkraft. So beträgt laut Andreas Lahme, Leiter des Kompetenzzentrums Erneuerbare Energien und Ressourceneffizienz, in Nordrhein-Westfalen das Windkraftflächenpotenzial rund 75.000 Hektar. Neben der Eifel sei vor allem das Paderborner Land dafür prädestiniert. „Solaranlagen sind dagegen zu 80 Prozent rückläufig, sie sind aber noch für das produzierende Gewerbe interessant“. so Lahme. Kredite für neue Biogasanlagen habe es seit dem vergangenen Jahr nicht mehr gegeben. Der Fachmann geht davon aus, dass sich die Windkraft „wahrscheinlich dynamisch regional weiterentwickeln wird“. Bundesweit gehe man von einem Volumen von über 20 Milliarden Euro aus. „Die Technik und die Gutachten sind verlässlicher geworden“, sieht Andreas Lahme weiter Potenzial für Investoren. Die Bürger könnten daran beispielsweise über Energiegenossenschaften beteiligt werden. Als Beispiel nannte Lahme die Energiegenossenschaft Paderborner Land, deren Mitbegründer die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold ist. Für jedes produzierende Unternehmen sei zudem die Ressourceneffizienz ein Muss. Sie steigere die Wettbewerbsfähigkeit und schone die Umwelt. Die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold ist die achtgrößte Volksbank in Deutschland. Sie hat 784 Mitarbeiter, 93 Auszubildende und rund 101.000 Mitglieder.

Kapitalanleger haben es zurzeit nicht leicht. Weil die Politik die Staatsverschuldung senken möchte, liegt die Inflationsrate zum Teil über dem Zinsniveau. Die Folge: Anleger sitzen in der Zinsfalle. Doch es gibt Auswege, meint der Leiter Private Banking der Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold, Karsten Pohl, bei der Informationsveranstaltung „Börse aktuell“ des Wirtschaftsclubs und der Wirtschaftsjunioren Paderborn + Höxter im Volksbankforum.

„Stille Enteignung“ nennt Pohl die derzeitige Niedrigzinsphase. Ein Anleger müsse sorgfältig zwischen Sicherheit und Risiko abwägen. Nach dem Euro-Indikator werde es zumindest im nächsten Jahr eine Erholung geben, wenn auch auf niedrigem Niveau. Festverzinsliche Bankeinlagen könnten ein Ausweg aus der Zinsfalle, gepaart mit einer breiten Streuung, sein, so der Experte. Auch die türkische Anleihe könnte dabei eine gute Anlagemöglichkeit darstellen. Der Anlageberater warnte vor festverzinslichen Investmentfonds, die „nur bei einem Mehrwert interessant sind“. Auch mit Rentenfonds könnten „keine ordentlichen Renditen“ erzielt werden.

Lichtblicke gibt es laut Karsten Pohl beim globalen Wachstum. Die Weltwirtschaft werde im nächsten um Jahr um ein Prozent wachsen. Für Anleger interessant: Aktien und Immobilien. Aktien befänden sich weiter auf Wachstumskurs, bei Immobilien gebe es eine stabile Entwicklung. Entsprechend sollte eine Vermögensverwaltung mit einer hohen Aktionsquote versehen sein. Karsten Pohl gab auch einen Einblick in den Alltag eines Anlageberaters nach der neuen Regulatorik zum Schutz der Verbraucher. „Ich begrüße den Verbraucherschutz, das ist gut gemeint, doch manche Regelungen sind zum Teil völlig überzogen“, berichtete Pohl. So sei ein Beratungsprotokoll bei Kunden auszustellen, technisch nicht immer praktikabel, genauso wie die Vorlage eines Produktinformationsblattes bei einer telefonischen Börsenorder. Und bei der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) würden die Beschwerden im Prinzip nur gezählt.

Bei der Energiewende profitiert die Regionalbank vor allem durch die Windkraft. So beträgt laut Andreas Lahme, Leiter des Kompetenzzentrums Erneuerbare Energien und Ressourceneffizienz, in Nordrhein-Westfalen das Windkraftflächenpotenzial rund 75.000 Hektar. Neben der Eifel sei vor allem das Paderborner Land dafür prädestiniert. „Solaranlagen sind dagegen zu 80 Prozent rückläufig, sie sind aber noch für das produzierende Gewerbe interessant“. so Lahme. Kredite für neue Biogasanlagen habe es seit dem vergangenen Jahr nicht mehr gegeben. Der Fachmann geht davon aus, dass sich die Windkraft „wahrscheinlich dynamisch regional weiterentwickeln wird“. Bundesweit gehe man von einem Volumen von über 20 Milliarden Euro aus. „Die Technik und die Gutachten sind verlässlicher geworden“, sieht Andreas Lahme weiter Potenzial für Investoren. Die Bürger könnten daran beispielsweise über Energiegenossenschaften beteiligt werden. Als Beispiel nannte Lahme die Energiegenossenschaft Paderborner Land, deren Mitbegründer die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold ist. Für jedes produzierende Unternehmen sei zudem die Ressourceneffizienz ein Muss. Sie steigere die Wettbewerbsfähigkeit und schone die Umwelt. Die Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold ist die achtgrößte Volksbank in Deutschland. Sie hat 784 Mitarbeiter, 93 Auszubildende und rund 101.000 Mitglieder.

 

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