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Aktien & Fonds

Gebühren bei Investmentfonds vermeiden

Trotz oftmals wenig überzeugender Leistungen werden die Fonds immer teurer. Lesen Sie hier, wie Sie sparen können.

pixelio.de/Rainer Sturm

Die Fondsgesellschaften bitten ihre Anleger vermehrt zur Kasse. Schon jetzt sind die laufenden Gebühren bei Investmentfonds so hoch wie nie zuvor. Ein Ende der Kostenschraube ist nicht in Sicht. Dafür sorgt der vermehrte Trend der Fondsgesellschaften zu erfolgsabhängigen Zusatzzahlungen. Alles zusammengerechnet dürften die Anleger im Schnitt zukünftig deutlich mehr für ihre Fonds zahlen. Auf jeden Fall werden die Gebührenmodelle komplexer und weniger transparent.

Der Anleger zahlt beim Erwerb eines Investmentfonds in der Regel eine einmalige Kaufgebühr (Ausgabeaufschlag), die z.B. bei Aktienfonds bis zu 5 Prozent betragen kann. Hinzu kommen laufende Kosten, die dem Fondsvermögen belastet werden, Das ist die Management- bzw. Verwaltungsgebühr mit den darin enthaltenen Anteilen für den Vertrieb, den in der Regel Banken übernehmen. Nach Berechnungen der renommierten Fondsanalysegesellschaft Lipper sind die laufenden Gebühren in den vergangenen zehn Jahren bei den in Deutschland zugelassenen Investmentfonds auf durchschnittlich 1,47 Prozent gestiegen.

Auf diese Kostenbelastung packen die Investmentgesellschaften jetzt noch vermehrt erfolgsabhängige Gebühren. Vor sieben Jahren berechneten nur 9 Prozent aller hierzulande zugelassenen Aktiefonds eine solche Gebühr. Inzwischen sind es 17 Prozent. Bei den in Deutschland aufgelegten Fonds, meist Produkte heimischer Investmentgesellschaften, sprang die Quote in dieser Zeit sogar von 3 Prozent auf 22 Prozent. Alle großen Gesellschaften wie DWS (Deutsche Bank), Union Investment (Volks- und Raiffeisenbanken) und Deka, die Fondstochter der Sparkassen, sind hier aktiv. Letztere begann vor zwei Jahren mit der Einführung dieser Zusatzgebühr bei Aktienfonds. Inzwischen sind alle Produkte dieser Kategorie damit ausgestattet. Erfolgsabhängige Gebühren werden von vielen Fondsgesellschaften selbst dann berechnet, wenn der Fonds weniger verliert als der zugrunde liegende Index.

Die Kennzahl TER sorgt für eine bessere Transparenz bei der Kostenbelastung Ihrer Investmentfonds.
Damit Sie die Chance haben, die Kosten von Investmentfonds miteinander zu vergleichen, wurde vor einigen Jahren die Kennzahl TER (Total Expense Ratio) eingeführt.

Mit dieser Kennzahl werden folgende Kostenbestandteile berücksichtigt.

  • Management-/Verwaltungsgebühr: Das Fondsmanagement eines Fonds berechnet für seine Arbeit eine Vergütung. Auch die Gewinnmarge der Fondsgesellschaft ist in der Managementgebühr bereits enthalten.
  • Depotbankgebühren: Wenn Fondsmanager Wertpapiere für den Fonds kaufen, dann müssen diese Papiere in einem gesonderten Depot verwahrt werden. Da Fondsgesellschaften aus aufsichtsrechtlichen Gründen die Depotverwaltung nicht selbst übernehmen dürfen, wird mit dieser Aufgabe eine Depotbank beauftragt. Für die Depotführung, die tägliche Berechnung der Anteilspreise sowie die Ausgabe und Rücknahme der Investmentanteile verlangen depotführende Banken in der Regel 0,1 Prozent bis 0,3 Prozent des Fondsvermögens pro Jahr

 

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