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IT & Telekommunikation

Kalifornien wird Partnerland 2009 von BITKOM und CeBIT

Der US-Bundesstaat Kalifornien wird 2009 offizielles Partnerland der deutschen IT- und Telekommunikations-Branche und der CeBIT sein. Das haben der Bundesverband BITKOM und die Deutsche Messe AG am Mittwoch bekanntgegeben. „Die USA sind nicht nur ein wichtiger Außenhandelspartner“, betonte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.

Der US-Bundesstaat Kalifornien wird 2009 offizielles Partnerland der deutschen IT- und Telekommunikations-Branche und der CeBIT sein. Das haben der Bundesverband BITKOM und die Deutsche Messe AG am Mittwoch bekanntgegeben. „Die USA sind nicht nur ein wichtiger Außenhandelspartner“, betonte BITKOM-Präsident Prof. Dr. August-Wilhelm Scheer.

„Das kalifornische Silicon Valley ist auch ein Musterbeispiel für gelungene Standortpolitik. Von einem stärkeren Austausch wollen wir für unsere eigene Strategie profitieren.“ Die CeBIT räumt Anbietern aus dem Partnerland ebenfalls einen besonderen Status ein: „In Kalifornien liegt die Wiege der internationalen ITK-Industrie. Nach wie vor werden dort wichtige Trends und Innovationen entwickelt, die die gesamte Welt verändern“, sagte Messe-Vorstandsmitglied Ernst Raue. „Eine Sonderpräsentation auf der CeBIT 2009 wird die Innovationskraft des Silicon Valley zeigen.“ Die weltgrößte ITK-Messe wird vom 3. bis zum 8. März in Hannover ausgerichtet.

Der Markt für IT und Telekommunikation entwickelt sich in den USA sehr dynamisch: 2007 wuchsen die Umsätze um 4,8 Prozent auf 663 Milliarden Euro. Nach Berechnungen des internationalen Marktforschungsprojekts EITO geht es 2008 ebenfalls mit knapp 5 Prozent aufwärts. Die Nachfrage in den Vereinigten Staaten wird voraussichtlich 695 Milliarden Euro erreichen. Damit liegen die USA knapp hinter der EU mit 699 Milliarden Euro. Kalifornien ist mit mehr als 37 Millionen Einwohnern der mit Abstand bevölkerungsreichste Bundesstaat und gleichzeitig die bedeutendste Wirtschaftsregion in den USA. Als einzelner Staat betrachtet, wäre Kalifornien, gemessen an seiner Wirtschaftkraft, weltweit unter den acht größten Ländern.

Im Export-Vergleich mit Deutschland haben die USA die Nase vorn: Sie haben im vergangenen Jahr ITK-Hardware für rund 3,5 Milliarden Euro in die Bundesrepublik geliefert. Deutsche Anbieter exportierten umgekehrt Hardware im Wert von rund 1,6 Milliarden Euro in die USA. „Wir sind zwar insgesamt Exportweltmeister, im ITK-Sektor aber ein Netto-Importland. Als Entwicklungs- und Produktionsstandort müssen wir wieder attraktiver werden“, betont Prof. Scheer. Die Partnerschaft mit Kalifornien werde dazu beitragen, die richtigen Strategien zu entwickeln. Im Außenhandel mit Dienstleistungen ist Deutschland heute bereits gleichauf mit den USA: Beide exportierten im vergangenen Jahr ITK-Services im Wert von 2,1 Milliarden Euro in das jeweils andere Land.

Die kalifornische ITK-Industrie wird sich im Jahr 2009 auf der CeBIT zeigen. Ein Schwerpunkt werden umweltfreundliche Technologien sein, die als Top-Thema „Green IT“ bereits in diesem Jahr einen Schwerpunkt der CeBIT gebildet hatten. Highlight des Partnerland-Programms ist im März 2009 der deutsch-kalifornische ITK-Gipfel. Dort wollen beide Seiten ihre Kooperation weiterentwickeln. „Dabei kommen nicht nur Anbieter und Kunden zusammen“, erklärt BITKOM-Präsident Scheer. „Der Gipfel dient auch dem Gespräch zwischen Wirtschaft und Politik über Innovationspolitik und staatliche Hightech-Strategien.“

In Expertenforen werden auf der CeBIT die deutsch-amerikanischen Gespräche fortgesetzt. „Das ist eine perfekte Gelegenheit für neue Kontakte und zum Erfahrungsaustausch zwischen Unternehmern beider Länder“, betont Messe-Vorstand Raue. „Wir haben mit dem Partnerland-Konzept in den vergangenen Jahren sehr gute Erfahrungen gemacht. Es hat sich gezeigt, dass die CeBIT die geeignete internationale Plattform ist, um die Zusammenarbeit der einzelnen ITK-Industrien zu beflügeln.“ Gemeinsame Arbeitsgruppen und Workshops sollen das Programm ergänzen. „Damit wollen wir den Unternehmen helfen, ihre internationalen Ambitionen erfolgreich in die Praxis umzusetzen“, sagt BITKOM-Präsident Scheer. Gerade auch mittelständische Anbieter würden von dieser Unterstützung profitieren.

 

BITKOM e.V.

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