Damit erzielte er einen Umsatz von von ganzen 11,9 Mrd. Euro. Zur gleichen Zeit im Vorjahr waren es 11,6 Mrd. Euro. 9,8 Mrd. Euro wurden online bestellt, 2013 hingegen 9,7 Mrd. Euro. Der Umsatz mit digitalen Dienstleistungen ging leicht zurück: Mit rund 2,3 Mrd. Euro rangiert der Wert aber unter dem Vorjahresniveau (2013: 2,7 Mrd. Euro), wie der Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland e.V. (bevh) informiert.
Multichannel-Handel boomt
Online-Marktplätzen mussten in diesem Jahr ein Umsatz-Minus von 20,1 Prozent verbuchen. Der Multichannel-Handel holte dagegen mit einem Wachstum von 27,2 Prozent deutlich auf und erwirtschaftete 4,39 Mio. Euro. Er gilt damit als wesentlicher Wachstumstreiber für die Branche. Der bevh geht vor dem Hintergrund der positiven Entwicklung in diesem Bereich davon aus, dass sich der Trend weiter fortsetzen wird. Bereits ab dem kommenden Jahr könnten die Online-Marktplätze den Experten zufolge ihre Vormachtstellung im Business-to-Consumer-Geschäft einbüßen. Wegen der deutlich schwächeren Konjunktur geht der bevh in seiner aktualisierten Jahresprognose für 2014 nur noch von einem einstelligen Wachstum aus, das jedoch über dem Wachstum des Einzelhandels insgesamt liegen wird.
Esther Brandt